Kaltmiete im ersten Monat?

7 Antworten

Natürlich wird die gesamte vereinbarte Miete fällig. Wenn ihr weniger Verbrauch habt, macht sich das ja in der Endabrechnung bemerkbar. Aber Müllabfuhr müsst ihr trotzdem bezahlen.

Die Vereinbarte Bruttomiete ist ab Mietbeginn fällig. Betriebskosten werden zu großem Teil nach Wohnfläche umgelegt und nicht (nur) nach Verbrauch.

Vereinbaren könntest du, dass du nur Betriebskosten zahlst und keine Nettomiete, wenn du quasi einen Monat später einziehst. Das muss der Vermieter natürlich auch wollen.

Vereinbaren könntest du, dass du nur Betriebskosten zahlst und keine Nettomiete, wenn du quasi einen Monat später einziehst.

Davon würde ich der FS dringend abraten. Macht gleich zu Beginn des Mietverhältnisses einen schlechten Eindruck.

Auch wenn im Juli nicht geheizt wird, muss man die Umlage für die Heizkosten bezahlen. Der monatliche Vorschuss für die Heizkosten ist das ganze Jahr über gleich. Wäre es nicht so, müsstest Du tatsächlich im Juli nichts bezahlen, im Oktober schon, im November noch mehr und von Dezember bis ca. März sehr viel. Erst ab April würde es wieder runter gehen. Damit wären aber viele Mieter überfordert.

Man kann es auch so sagen: In den warmen Monaten bezahlt man für den Winter schon voraus. Ca. 1 Zwölftel der Jahressumme wird pro Monat fällig und einmal im Jahr wird abgelesen, bzw. dann abgerechnet und entweder muss man nachzahlen oder man bekommt was zurück.

Wasser werdet Ihr im ersten Monat auch benötigen

Bei fast allen anderen Nebenkostenarten spielt es keine Rolle, weil die praktisch pro Monat immer gleich anfallen oder ein Jahresbetrag auf alle Monate eines Jahres aufgeteilt wird.

Sie sind zur Zahlung der vereinbarten Bruttomiete verpflichtet.

Einmal jährlich wird genau abgerechnet, Sie zahlen dann nach oder erhalten je nach Verbrauch eine Erstattung.

Selbstverständlich schuldet ihr ab Mietbeginn die vereinbarte, volle Mietzahlung aus Mietzins und Betriebskosten(vorauszahlung) nebst etwaiger Kautions(rate/n) unabhängig der tatsächlichen Nutzung: Die umlagefähigen verbrauchsunabhängigen Betriebskostenarten enstehen eurem Vermieter ja trotzdem und die verbrauchsabhängigen (Heizung, Warmwasser,...) fallen euch ja nicht an.

Bei Urlaubsabwesenheit oder Krankenhausaufenthalt wäre das nicht anders.

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