Käufer will Artikel zurückgeben .Hat er recht?

5 Antworten

Als privater Verkäufer mußt nicht du nachweisen, das es Neuware ist,( deine Behauptung reicht in diesem Fall) sondern der Käufer muß dir nachweisen das es keine Neuware ist.

Eine leicht defekte Vepackung ist, selbst im geschäftlichen Handel, kein Grund zur Reklamation, da ja der Nutzwert und die Optik des Artikels nicht geschädigt wurden.

Privat Verkäufe gelten eigentlich immer noch ( wenn nicht gerade wissentlich gelogen wurde) gekauft wie gesehen. ( In diesem Fall - wie beschrieben)

Wenn er den Verdacht hat das du ihn behumpst, ist er in der Pflicht.

Biete ihm doch an dich zu verklagen...aber mache ihn darauf aufmerksam, das er in der Beweispflicht ist und nicht du. !

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Was für Dödel kaufen den da eigentlich ein.

Ich gehe doch auch nicht in einen Laden, nehme was aus dem Regal und rege mich dann an der Kasse auf, das die noch Geld dafür wollen. Könnte ja schon länger im Regal liegen und "uralt" sein. ( Habe leicht übertrieben)

Privat Verkäufe gelten eigentlich immer noch ( wenn nicht gerade wissentlich gelogen wurde) gekauft wie gesehen.

Schön wärs, aber inzwischen müssen auch Privatverkäufer eine Gewährleistung (Sachmängelhaftung) explizit ausschließen.

Standardformulierungen wie: "gekauft wie gesehen" oder "ohne Garantie" haben so manchen Privatverkäufer schon arg in de Bredouille gebracht (wobei die "Garantie" eh eine freiwillige Leistung wäre, welche man gar nicht ausschließen müsste).

Hallo,

Du bist als Privatverkäufer nicht verpflichtet eine Rechnung beizulegen und musst auch keine Garantie geben.(Außer Du hättest jetzt zu Deinem Artikel dazugeschrieben, daß Du diese beilegst!) Das trifft nur bei gewerblichen Verkäufern zu. Das die Verpackung leicht beschädigt ist, kann ja oftmals beim Transport passieren, weil mit den Paketen wird ja nicht gerade zimperlich umgegangen. Der Inhalt ist das wichtigere. Wenn er nicht glaubt, daß die Ware neu ist, dann ist er in der Beweispflicht. Würde die Ware nicht zurücknehmen, warum auch?

Ich persönlich glaube, daß er bei Dir ein Schnäppchen gemacht hat und den Artikel jetzt weiterverkaufen möchte, natürlich teurer. Vielleicht hat er sogar noch ein Gewerbe nebenbei laufen und kann jetzt schlecht die Ware verkaufen, wegen des beschädigten Kartons, wenn der zum Artikel gehören sollte und möchte jetzt zuminderst eine Rechnung, damit er einem anderen Käufer vorlegen kann, daß die Ware neu ist! Irgendwas ist da auf jeden Fall faul!

Lass Dich auf nix ein, weil Du voll im Recht bist. Auch nicht mit einer Anzeige einschüchtern lassen, denn für einen Anwalt, da zahlt er schon einen Haufen Geld alleine nur dafür, daß der Dir einen Brief schreiben würde.

Grüssle

Grundsätzliches:

  1. Auch als Privatverkäufer bist du verpflichtet, den Artikel zurückzunehmen, wenn dieser einen Sachmangel aufweist.

  2. Eine fehlende Rechnung ist nur dann ein Sachmangel, wenn diese im Angebot zugesichert wurde.

  3. Eine Garantie ist immer, wie du schon selbst sagst, eine freiwillig Leistung, auf die es keinen rechtlichen Anspruch gibt. Außer sie wurde im Angebot mit angepriesen.

  4. Eine beschädigte Verpackung ist kein Grund die Neuartigkeit eines Artikel anzuzweifeln. Die Verpackung gehört ohnehin nicht zwingend zum Artikel. Es ist also völlig egal, ob die Verpackung während des Transports beschädigt wurde oder schon vorher beschädigt war. Einzig der Artikel selbst muss frei von Mängeln sein.

  5. Klar darfst du ihm auch als Privatverkäufer eine Rechnung geben. Du könntest ihm eine Rechnung selbst ausstellen: Verkauf von dir zu ihm. Bei hochpreisigen Artikeln, z. B. Pkw, ist eine Rechnung und ein Vertrag sogar geboten.

Siehe der Angelegenheit gelassen entgegen oder frage den Käufer mal, auf welche Rechtsnormen sich seine Ansprüche begründen.

Tolle Antwort, DH.

Die Verpackung gehört ohnehin nicht zwingend zum Artikel.

Und ist meist auch nicht das, wofür bezahlt wird.

@Peterthb

ausser bei Pappenverkäufen ;-)

Aber es weist keinen Sachmangel auf,er will den Artikel halt aus diesen 3 Gründen zurückschicken.

  1. Das Versandrisiko liegt beim Käufer und der muß als erstes seine Ansprüche hinsichtlich Schadens bei der Spedition anmelden. Eine defekte Verpackung sagt noch nichts über einen Sachmangel aus und muss auch eindeutig in der Verantwortung des Verkäufers liegen ( Der Sachmangel lag dann schon vor dem Verschicken vor ), alles andere Ist ein Transportschaden. Auch habe ich noch nie erlebt, dass Verkäufer ihre Artikel in beschädigten Verpackungen versenden. Rechnung ist auch nicht, da dir dann gewerblichen Handel unterstellt wird; darfst aber die O-Rechnung zum Artikel beilegen, wenn z.B. eine noch Restgarantie besteht. Nach einer Rechtsprechung reicht bei ebay und bei Privatpersonen der Hinweis das es keine Garantie und auch keine Rücknahme gibt. Dieser Satz sollte für jeden verständlich sein. Wer auch vorgibt seine Sendung nicht bekommen zu haben hat dann Pech an der Buxe. Wenn du hier alles richtig gemacht hast ist dein Vertrag erfüllt und alles andere braucht dich nicht mehr zu jucken. Bitterer Nachgeschmack verbleibt dann eher bei einer eventuellen Negativbewertung.

Mit dem künftigen neuen Bezahlysten gibt es künftig sowieso Pipi in den Augen, da der Verkäufer nachweisen muss das alles Ok war sonst ist die Ware wie auch das Geld futsch

Teil ihm mit, dass du die Rechnung zum Artikel nachschickst und dann sollte es gut sein.

Wenn du willst kannst du ihm die Rechnung geben bzw. die Kopie, sollte als Privatverkäufer kein Problem sein, musst du aber nicht. Den Artikel musst du unter keinen Umständen wieder annehmen, da wie du selbst sagst Privatverkäufer bist und ihm keine Leistungen zu erbringen hast.

Was möchtest Du wissen?