Jura studieren - welcher von den genannten Orten ist am "besten"?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also ich studiere Jura in Leipzig (2. Semester) und muss ehrlich sagen, es macht absolut riesen Spaß,super gute Professoren gibt es hier, bei denen der notwendige Spaß in den Vorlesungen auch nicht zu kurz kommt, aber sie sind auch fachlich einfach nur genial! Zudem haben wir hier eine riesige Juristenbibliothek, die gerade bei den zahlreichen Hausarbeiten das 2. zu Hause für alle Anfänger geworden ist. Unser Fachschaftsrat ist ziemlich gut organisiert und informiert zur rechten Zeit am rechten Ort über alles wichtige, Auch werden hier Ags für jedes Rechtsgebiet angeboten, sodass du das in den Vorlesungen gehörte sofort anwenden kannst (Ag pro Rechtsgebiet 1x die Woche, nach belieben kannst du auch mehrere besuchen->eignet sich besonders gut vor wichtigen Klausuren). Außerdem gibt es neben der Juristenbibliothek noch eine Campusbibliothek, dort kannst du gut die Freistunden fristen. English for Law musst du allerding auch absolvieren, ist aber leicht machbar. unsere Mensa ist auch nicht zu verachten, es gibt sogar ein mal im Monat einen Veggitag :) !!!Insgesamt ist unser Hörsaal,-Seminar,-und Mensagebäude neu und gut und modern ausgestattet.

Also ich kann Leipzig nur empfehlen, denn nebenbei gesagt ist es einfach nur eine schöne, aufregende, aber nicht zu große Großstadt! Nicht umsonst sagt man Leipzig est le petit Paris! Also zum Leben und studieren wäre meine wahl immer wieder Leipzig!

Welcher gute Student besucht den Vorlesungen? Das habe ich im ersten Semester gemacht, weil ich dachte es sei wichtig:D

Welcher gute Student besucht den Vorlesungen? Das habe ich im ersten Semester gemacht, weil ich dachte es sei wichtig:D

@Unwissen

Die Vorlesungen sind einfach klasse, lustig, fachlich super (wie es sich gehört).

Danke vielmals, auch dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, so ausführlich zu antworten. Leipzig ist in der Tat genial, habe auch schon viel Ähnliches von Freunden da gehört (, die allerdings nicht Jura studieren). Werde mich auf jeden Fall genauer in die Richtung informieren (: (:

@siiiiie

Hab ich gern gemacht, aber ich muss dazu sagen, das natürlich viiiiieeele in Leipzig Jura studieren, wir waren am Anfang über 600!!! Da war der Saal natürlich maßlos überfüllt und die Hälfte musste auf den Treppen sitzen..das lichtet sich aber nach wenigen Wochen/Monaten..Aufgrund der vielen Bewerber/-und Zusagen muss natürlich auch aussortiert werden, daher haben wir jetzt schon 2 Hausarbeiten und 3 Klausuren (für den kleinen Schein) geschrieben, das passiert normalerweise erst nach dem 3. Semester. Demnächst kommt schon die dritte Hausarbeit, also du musst dich auf jeden Fall sehr anstrengen, um dabei zu bleiben! Aber du schaffst das, wenn du es wirklich willst!

Köln ist und war und bleibt wohl immer total überlaufen, voll stressig und hektisch. Studenten sitzen auf dem Boden und auf den Treppen, wenn sie keinen Platz finden im Hörsaal und Bewertung der Klausuren findet durch Assis vom Prof. statt, sehr anonym und nervig in Köln. Bücher werden geklaut aus den Jurabibliotheken und stehen einem dann nicht in der Hausarbeit zur Verfügung usw.

Von Wien habe ich schon gute Sachen gehört und von Bonn auch.

Studiere dort Jura, wo es am einfachsten ist einen Abschluss zu bekommen. http://www.juraforum.de/juraexamen/jurastudium/jura-durchfallquote In Sachsen-Anhalt (Halle) sind die Durchfallquoten in diesem Fach besonders hoch, während sie in NRW (Köln, Düsseldorf, Bonn, Bochum, Münster) relativ niedrig sind.

Und wenn du in einer gemütlichen, alten und schönen Studentenstadt studieren möchtest, wo in alten Gemäuern studiert wird und die Studis barfuß laufen, solltest du dich in Freiburg, Heidelberg, Tübingen oder Marburg studieren.

Interessant. Danke!

In Köln sind die Durchfallquoten sehr hoch schon weit vor dem Examen in jeder Klausur.

Ich würde mir das nochmal gut überlegen mit dem Jurastudium. Das Internet wird viele juristische Aufgaben übernehmen durch Entscheidungsspreizung, also durch Beteiligung vieler Menschen an gerechteren Urteilen. Die jetzt noch vorherrschende Bündelung juristischer Aufgaben auf wenige hat sich als schädlich herausgestellt, was man daran sehen kann, wie sich Deutschland entwickelt hat, obwohl es eine der besten Rechtsordnungen der Welt hat. Das Internet ist eine gewaltige Konsensmaschine. So wie heute schon qualifizierte Erörterungen über irgendwelche Sachfragen mit großer Effizienz zu ausgezeichneten Ergebnissen gefürht werden können durch Vernetzung geeigneter Partner, lassen sich sicher auch bald Rechtsstreite bearbeiten und von allen akzeptierten Ergebnissen zuführen, mit denen sich auch die Orientierung für Rechtsuchende erhöhen läßt.

Genau! Das gleiche gilt auch für Medizin und Lehramt. Aber einen Vorteilt hat das Alles, denn es werden zukünftig noch mehr Psychologen und Psychiater gebraucht.

Natürlich. Damit man nicht mehr nur auf politischen Foren mit unqualifiziertem Müll bombadiert wird, sondern auch jeder im Internet auf Vermutungen und Halbwissen gestützt ihren Mist dazu geben können? Allein die geistigen Ergüsse im Rechtsbereich dieser Plattform zeigen, wie wichtig gut ausgebildete Juristen mit Ahnung sind.

@Topic: Bedenke gerade bei einem Studium in Wien, dass dir das nicht zwingend komplett für Deutschland angerechnet wird bzw. in den anderen Orten für Österreich. Ich würde an deiner Stelle so ein klassisches Fach an einer klassischen, renomieren Fakultät (Münster, Marburg, Heidelberg, ...) studieren. Es macht Spaß, wenn man den Profs, von denen man Lehrbücher und Aufsätze liest (lesen muss), einem auch mal ab und zu übern Weg laufen und man nicht nur "zweitklassige" Professoren hat.

@Rooon

Mhh. "zweitklassige Professoren" klingt schon ein bisschen hart. Weiß auch nicht so genau, ob ich als (Nocht-nicht-)Student überhaupt die Ansprüche so hoch schrauben sollte. Jede Art von Prof ist ja hinsichtlich meines Studienfaches um ein Vielfaches klüger als ich.. Aber ich kann's, glaube ich, trotzdem nachvollziehen. Vor allem, dass es eben für dieses "klassische" Fach eine "klassische" Universität sein sollte. Die Frage ist eben nur, ob man sich da wohlfühlt.. mh.

Danke nochmals für die Antwort(en)!

@siiiiie

Nimm lieber eine kleinere Uni als Köln, besser Bonn oder wie oben steht Leipzig. In Köln schaffen es nach meinem Gefühl, Eindruck nur die Überflieger und Genies gut, die gar keine persönliche Ansprache und Betreuung vom Prof. brauchen,.

Ich kann dir leider nichts über die oben genannten Unis sagen, aber wie wäre es mit Passau? Ist zwar eine kleine Uni, aber hat eine hervorragende Jura-Fakultät.

http://www.uni-passau.de/

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