Jugendamt einschalten bei Drogenhandel und "möglicher Gewalt" in der "Familie"

5 Antworten

ich würde anonym beim jugendamt meldung machen...ich weiss nicht, wie die rechtslage wäre, wenn den kindern was passiert und ihr nicht geholfen habt aber wie würdet ihr euch dann fühlen?könntet ihr damit leben?? klar ist es verständlich dass du auch angst um dich und deine kinder hast, deshalb würde ich, wie gesagt, das ganze anonym machen

wie Du schon erwähnst, geht es vor allem um die kinder. einfach jugendamt allgemein wegen kindswohlgefärdung melden. das mit den drogen kriegen die entweder von alleine raus oder auch nicht. hat aber möglicherweise nicht wirklich einfluss auf den zustand der kinder. lg

Ich würde auf jeden Fall das Jugendamt infomieren, ob anonym oder nicht, bleibt Ihnen überlassen. Wenn es stimmt, dass bereits Kinder entzogen wurden, müsste das Amt ja in ungefähr wissen, was in dieser "Familie" Fakt ist... Ansonsten schließe ich mich den Vorschreibern an. Lieber mal vorher Bescheid gesagt: "Hallo Jugendamt, da läuft was schief...", als hinterher die armen Kinder zu bedauern.

Schieb diese Angst beiseite, und melde Dich sofort beim Jugendamt. Hier ist Zivilcourage gefragt.

Ich habe auch Anzeige bei der Polizei erstattet, weil ein Rudel Türken direkt vor meiner Haustür ständig Drogen verkauft, und mit Diebesgut (u.a. schöne Fahräder) handelt. Denn es geschieht unweit einer Grundschule, zwei Kindergärten und oft direkt auf dem Spielplatz.

Nein, ich habe keine Angst vor der Rache der Kriminellen.

Hallo,

also hast du denn handfeste Beweise, dass die Kinder in Gefahr sind, bzw. geschlagen werden? Mit solchen Anschuldigungen wäre ich immer sehr vorsichtig. Zwar finde ich es gut, dass es noch Menschen gibt, sie nicht wegsehen und sich für Kinder und deren Wohl einsetzen, aber man sollte immer schauen, dass man niemanden fälschlicher Weise beschuldigt.

Die Kids sind laut und schreien rum? Nun, so sind Kinder. Ich gebe dir ein Beispiel: Mein kleiner Sohn ist ziemlich wild und früher hatte er, sobald es nicht nach seinem Kopf ging (ich den Fernseher ausgemacht hatte oder er etwas im Supermarkt nicht bekam) den Bau abgerissen, sprich er hat geschrien, als würde er abgeschlachtet werden. Zum Glück haben das unsere Nachbarn gewusst, wie er sich verhält, aber jemand außenstehender hätte wohl auf die Idee kommen können, dass der Junge gerade übelst verprügelt wird, was weiß Gott nicht der Fall war.

Zum Glück hat sich das Verhalten gelegt, war wohl eine Art Trotzphase und auch hatte ich ihn als Baby wohl zu sehr verwöhnt.

Was ich dir damit sagen möchte, es kann genauso gut sein, dass du die Situationen mit deinen Nachbarn völlig falsch interpretierst. Daher gebe ich dir den Rat: gehe auf die Familie zu, mach dir von ihen selbst ein Bild. Lade sie doch mal zum Kaffe ein, schaue dir die Kids genau an. Wenn du dann noch immer der Überzeugung bist, dass die Kinder in Gefahr schweben, informiere um gehend das JA, denn in dem Fall ist es dann wohl angebracht.

Außerdem fällt mir auf, bzw. interpretiere ich es so, dass du ziemlich herablassend über Hartz 4 - Empfänger und Ausländer schreibst. Versuche, die Vorurteile bei Seite zu schieben, und sieh genauer hin! Den guten Rat kann ich dir nur noch mit auf den Weg geben.

Alles Gute dir und ich hoffe, dass es den Kindern gut geht und du dich, was die Gewalt anbetrifft, irrst.

LG, Nym

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