jobcenter von einer maßnahme überzeugen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Anwalt einschalten. Dazu sortierst Du alle Nachweise der Einnahmen der letzten drei Monate und aller Ausgaben in einen Hefter, gehst zum Amtsgericht und fragst nach Prozesskostenhilfe. Und dann suchst Du Dir einen Anwalt der auf diese Thematik spezialisiert ist. 56% aller Bescheide der ARGE sind zumindest teilweise falsch. Deine ja mal offensichtlich.

Ansonsten: Wende Dich an die Rentenversicherungsanstalt und frage nach Unterstützung im Rahmen von Rehabilitation da sicher Dein Übergewicht ja auch ärztlich attestiert ist. Es ist zu befürchten dass die ARGE versucht Dich in Rente abzuschieben. So beginnt sie gerne den Weg da hin. Damit schönt sie auf Kosten der Allgemeinheit ihre Statistik. Das ist politisch so gewollt, seit Jahrzehnten gängige Praxis. Aber noch lange kein Grund es sich gefallen zu lassen.

Schreibe diese Fallmanagerin an. Wiederhole die geführten Gespräche bestenfalls mit Zitaten. Mache ein Kopie von dem Schreiben. Fordere sie auf Dir schriftlich eine Begründung für die Ablehung zuzusenden auf dem Hintergrund, dass das gleiche Amt nach Auskunft des Leiters der Maßnahme diese bei anderen Betroffenen durchaus fördert. Schicke diesen Brief per Einwurfeinschreiben ab. Bis Die antworten solltest Du einen Anwalt gefunden haben.

Ansonsten macht es Sinn Mitglied in einem Sozialverband zu werden. Diese können auch anwaltlich beraten. Die Mitgliedsbeiträge sind gering.

Ohne zu wissen, weshalb abgelehnt wurde, macht es keinen Sinn, über eine Argumentation nachzudenken.

es wurde nur von ihr gesagt das sie das jetzt nicht mehr fördern... Keine weiteren gründe wurden genannt aber dann würde es ja diese maßnahme nicht weitergeben

@knirps25

Ist gut möglich, dass die Förderung für diese Maßnahme ausgelaufen ist; so etwas kann gleichsam täglich passieren, wenn bspw. das Budget aufgebraucht ist; diejenigen, die aktuell dabei sind, haben möglicherweise nur Glück gehabt.

@VirtualSelf

naja der leiter der maßnahme meinte zu mir, das es noch gefördert wird... sonst würde er ja die kurse auch nicht voll bekommen und es würde gar nicht statt finden, von daher denke ich es war nur eine ausrede.... lieber will sie mich in einer schon von der arge gekauften maßnahme reinstecken, wo ich aber schon einmal war, wo ich denke wie sinnvoll......

Aber danke

Bin ich dazu verpflichtet, an der Maßnahme (Baukastensystem) vom Jobcenter teilzunehmen?

Hallo ihr Lieben,

ich bin seit knapp 1. Jahr auf der Suche nach einem Studienplatz und war in der zeit Arbeitslos gemeldet und habe bis einschließlich diesen Monat ALG I aus der Ausbildungszeit und aufstockendes ALG II bezogen. Mein ALG I ist diesen Monat abgelaufen. Heute war ich zu einem Gespräch bei meiner Sachbearbeiterin eingeladen und mir wurde mitgeteilt, dass ich an einer Maßnahme teilnehmen muss, welche sich ''Baukastensystem nennt''. Ich müsse laut Vereinbarung 2 mal die Woche für die nächsten 3-6 Monate dorthin und werde zsm mit 120 Teilnehmern auf Bewerbungscoaching, Bewerbertraining, Unterstützung bei der Stellensuche, Beratung, Vermittlung etc. geschult. Laut Sachbearbeiterin soll dies von den bisher dort anwesenden Erwerbslosen, als äußerst positiv bewertet worden sein. Im Internet habe ich folglich recherchiert und fand viele Kommentare von Personen, welche die Maßnahme durchlaufen haben. Dabei fiel mir auf, dass es laut Mehrheit absolut sinnfrei und überflüssig wäre. Ich meine ich habe die Allgemeine Hochschulreife und kann selbst Bewerbungen etc. verfassen. Aber gut mal davon abgesehen ist es vor allem eine Sache die mich beschäftigt und zwar, ob ich denn wirklich dazu verpflichtet bin daran teilzunehmen? Das Problem ist, dass es verdammt kurzfristig geplant ist und ich schon am Montag, um 9:00 Uhr morgens dort erscheinen muss. War völlig überrascht, dass es so kurzfristig geplant wurde. Weiß auch jemand zufällig wie viele Stunden diese Maßnahme pro tag in Anspruch nimmt? Vielen Dank

LG

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