Jobcenter U25 zur Maßnahme genötigt?

4 Antworten

Auf Grund von Krankheit kann man nicht sanktioniert werden, wenn das aber häufiger vorkommt, dann wird man dich ggf.mal zum ärztlichen Dienst zur Begutachtung schicken, um da deine Arbeitsfähigkeit prüfen zu lassen.

Warum hat dich denn der AG - dann nicht zumindest Teilzeit eingestellt ?

Denn dann hättest du eine versicherungspflichtige Beschäftigung und deine Maßnahme hätte sich für dich erledigt gehabt.

Wenn du der Meinung bist dass du im Recht bist dann nur weiter so. Die Leute beim Job-Center sind nicht blöd. Glaube mir, die hatten schon des Öfteren mit solchen Typen wie dir zu tun und wissen was zu tun ist.

Du wirst dich schneller bei einem Amtsarzt einzufinden haben als du schauen kannst und wenn sie dir draufkommen, dass du dich einfach nur drücken willst dürfen sie dich auch sanktionieren. - das ist auch richtig so.

Ich ärgere mich immer sehr über die Behörden wenn Antragstellern ihre Rechte verweigert oder sie in den Rechten beschnitten werden, das ist nicht ok. Sich auf Kosten der Allgemeinheit morgens nochmal im Bett umzudrehen, wohl wissend, dass man überhaupt nicht willens ist die Situation zu ändern aber auch nicht.

Im Übrigen - bevor man etwas unterschreibt kann man es, sofern man es denn kann, dies auch durchlesen. Niemand wird mit einer Pistole auf der Brust zu einer Unterschrift gezwungen.

Verstehe nicht das Problem. Ich hatte eine Ausbildung + Beschäftigung bis Start der Ausbildung. Diese wurde durch das Jobcenter ja zur nicht gemacht.

du wirst nicht sanktioniert weil du krank geschrieben bist. man wird aber irgendwann einen termin beim ärztlichen dienst machen um zu prüfen wie krank du wirklich bist. anspruch auf alg2 hat nur wer dem arbeitsmarkt mind. 3h täglich zur verfügung steht.

wenn die krankheit vorbei ist, wird die maßnahme für dich in vollem umfang weitergehen oder sie wird erneut angesetzt, es läuft dir also nicht weg.

für die zukunft merke dir folgendes: unterschreibe nichts im jc beim sb. nimm die nächste egv mit nach hause und lies diese erstmal in ruhe. das recht dazu hast du. selbst wenn du sie nicht unterschreibst ist es nicht sanktionierbar. du bekommst dann die egv als verwaltungsakt erlassen. vorteil ist, dass du dieser widersprechen kannst.

geh zum arbeitgeber und besprich noch einmal das jobangebot. frage ob er dich teilzeit einstellen kann, so dass du in den sozialversicherungspflichtigen bereich kommst. dann hat sich die maßnahme für dich erledigt.

für weitere infos kannst du auch gern hier mit rein schauen: www.elo-forum.org

Solange Du entsprechend den Vorgaben pünktlich Deine AU-Bescheinigungen vorlegst nicht - nur Deine SB kann auch ratz-fatz eine Untersuchung beim arbeitsmedizinischen Dienst veranlassen. Dann wollen wir mal schauen, ob dieser Dir Deine Krankenmärchen glaubt.

Was möchtest Du wissen?