Jobcenter Mitarbeiter als ungeeignet

5 Antworten

Eine "Beschwerde" ist jederzeit möglich, diese ist höflich zu formulieren, darf also keine Beleidigungen enthalten. Es darf aber auf bestimmte Erkenntnisse hingewiesen werden. Beispiel : Eine Person mit "Migrationshintergrund" empfindet das Vorgehen des SB als unangemessen und stellt fest, das SB in seiner / ihrer Freizeit, evtl. sogar in Dienstzeiten bei facebook für die AFD "Ausländer-raus-Parolen" schreibt.

Das ist keine Beleidigung. Du kannst jederzeit einen Antrag stellen, das du einen anderen SB bekommst. ungeeignet zählt auch nicht als beleidigung, eine beleidigung wäre es erst wenn du den SB als ungeeignetest Ars**loch bezeichnen würdest

Wenn er es tatsächlich ist und Du das auch beweisen kannst, bist Du selbstverständlich berechtigt Dein Ärger zu äußern. Das ist nur gerechtfertigt und keine Beleidigung.

Sofern die "Person" direkt von diesem SB "betroffen" ist ( z.B. weil er sie als ALG2-Bezieher/in betreut) und sie das Gefühl hat, der SB ist ihr gegenüber (oder gegenüber Hilfebeziehern im Allgemeinen) voreingenommen/ befangen, dann kann diese Person mit einem entsprechend begründeten Schreiben die Zuweisung eines anderen SB beantragen , mit Bezug auf § 17 SGB X "Besorgnis der Befangenheit" http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_10/__17.html

Ob jemand die Voraussetzungen und die Eignung für diesen Job mitbringt und seinen beruflichen Anforderungen und Vorgaben gerecht wird, wirst du höchstwahrscheinlich gar nicht wissen bzw. nicht beurteilen können.

Generell für Beschwerden: an den Dienststellenleiter wenden, ggf. (parallel) eine Beschwerde ans Kundenreaktionsmanagement der BA: http://hartz.info/index.php?topic=4623.0

Du äusserst ja nur deinen subjektiven Eindruck, und das kann kaum verboten sein.

Formuliere es sachlich, höflich und bitte darum, einem anderen Mitarbeiter 'unterstellt' zu werden. In der Regel wird dem entsprochen.

Es wird natürlich als Beschwerde gesehen und ggf. machst du dich damit u.U. nicht beliebt, aber das Risiko ist immer gegeben.

Auf der anderen Seite, kann es ja auch eine Hilfe sein, sogar für den betroffenen Mitarbeiter selbst, wenn er seine Schwächen ggf. nicht sieht, oder sich überfordert fühlt und dadurch auch eine Möglichkeit hat, das zu ändern.

Wer weiß, evtl. bist du ja nicht die/der einzige mit dem Problem...

Ich würde es als konstruktive Kritik ansehen und auch so entsprechend formulierend angehen.

LG

Positive Bewertung für Jobcenter Mitarbeiter

Verkehrte Welt?! Beim Jobcenter arbeiten auch kompetente Leute? Hat sich da jemand vertippt!?

Nein, wirklich. Nach abnorm vielen (völlig berechtigten) Beschwerden über die Unfähig- und Unmenschlichkeit "Des Jobcenters" hier mal eine Gegenfrage:

Wie kann ich eine positive Bewertung für einen Mitarbeiter des Jobcenters abgeben? (Und macht das überhaupt Sinn?)

Vielleicht vorn weg: Ich arbeite NICHT selbst beim Jobcenter (Gott bewahre!). Jedoch hatte ich über die letzten Jahre immer mal wieder Kontakt mit verschiedenen Jobcentern der Bundesrepublik. Meine Erfahrungen hier decken sich zumeist mit denen, die man entweder hier, oder in einschlägigen Foren nachlesen kann.

Nun bin ich jedoch schon seit längerem bei einem (von wenigen) durchaus kompetenten und freundlichen Sachbearbeiter gelandet, welcher sich offenbar noch nicht der ganzen Knechtschaft gebeugt hat, und auf der Seite der Antragsteller steht. Und ich wollte mich mal erkundigen, ob man solche Leute ob ihrer Menschlichkeit/Leistung/ihres Engangements nicht irgendwie hervorheben kann - z.B. beim jobcenter selbst. Soweit ich weiß kann man im Internet nur das GANZE Jobcenter bewerten. IAllerdings habe ich auch Bedenken ob diesem Vorhaben, dass mein Sachbearbeiter dann Probleme mit der Hackordnung seiner Arbeitsstelle bekommt - und vielleicht sogar sanktioniert wird.

Persönlich habe ich mich übrigens schon bei dem Menschen für seine Kompetenz und Rücksichtnahme bedankt.

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