Jobcenter & Arbeitsamt? Darlehen wg. vorrangiger Leistungen?

2 Antworten

Anstelle des AA- Darlehens einen Dispo in einfacher Geldeinganshöhe machen.

Das sollte reichen um das ganze auszugleichen.

Fürs nächste mal. Genau für solche Fälle wird empfohlen eine Rücklage von 3-5 Monatsgehältern zu schaffen. Also Tagesgeldkonto anlegen und monatlich eine Summe X zurücklegen. Ja das geht auch mit Arbeitslosengeld, dann sind es eben nur 20 € Monatlich. Und wenn man dann wieder Arbeiten geht macht man aus den 20 € 50-100 €.

Dispo nicht möglich bei dem Herren da Altlasten auf dem Konto sind. Was mit seiner jetzigen Situation nichts zu tun hat. Den Lohn den er hatte war trotz Vollzeit gerade so dass er knapp über die Runden kam. Daher das Alg so gering und die Notlage dass er aufstocken muss. Also nicht jeder kann trotz Arbeit Rücklagen bilden. Das war vielleicht zu DM Zeiten noch möglich aber sicher nicht in der heutigen Zeit. Es sei denn man hat einen Beamtenstatus und verdient dementsprechend, dann sicher kann man auch Rücklagen bilden. Also manchmal fehlt mir jegliches Verständnis für solche Aussagen. Ich könnte an die Decke gehen wenn ich sowas höre mit drei bis fünf Monate Rücklagen bilden für solche Notfälle. Und Dispo einreichen. Als wären dies keine Schulden. Anscheinend habe ich es hier mit einem Versicherungsvertreter, Finanzdienstleister, oder Beamtenstatus zu tun. Dies erklärt natürlich die Selbstverständlichkeit in der Sache so einfach Rücklagen zu bilden. Dennoch danke für die Antwort.

@Pukki62

Natürlich. Selbst im ALG2 sind 25 € zum Sparen für Notfallausgabenenthalten mit eingerechnet. Wenn man Arbeitet und ALG2 aufstockt hat man entsprechend mehr Geld, weil man ja auch Freibetraäge hat, nicht alles vom Eigenverdienst wird ja angerechnet. Auch Kleinvieh macht Mist und 20 € im Monat anzusparren sind 240 € im Jahr. D.H. nach 4 Jahren Arbeiten hast du den 1. Tausender voll und somit dein erstes Monatsgehalt. legt man Geldgeschenke und co noch dazu geht das schneller.

Und auch als ALG1 empfänger hat man Anspruch Rücklagen zu bilden. 150 € je Lebensjahr, mindestens aber 3000 € dieses Geld kann dir das Amt nicht nehmen und irgendwo verrechnen.

Es geht, wenn man will, nur muß man eben wollen und auch irgendwo anfangen.

Und du hast es hier mit jemandem zu tun, der selbst nicht viel Verdient und sehr gut mit seinem Geld auskommt und haushaltet.

Also Kurzgesagt ihm bleibt nur ein Darlehen vom Jobcenter übrig.

Wenn das Jobcenter für die Arbeitsagentur in Vorkasse gehen würde und sich das Geld von der Arbeitsagentur holen würde dann hättet er zwar am 01. das komplette Geld aber am im nächsten Monat währe ja wieder das gleiche Problem.

Und wenn er wieder Arbeiten geht bekommt er am Ende des Monats davor von der Arbeitsagentur Geld aber nichts vom Jobcenter weil er eine Arbeit habt. Ausser wenn er dem Jobcenter erst kurz davor meldet, dass er eine Arbeit hat aber das Geld muss dann natürlich zurück gezahlt werden.

Also würde ich auf das Darlehen zurückgreifen weil es zinslos ist und "nur" 10% vom Regelbedarf abbezahlen muss.

Woher ich das weiß:Recherche

Dankeschön, ja das ist auch das was wir nicht ganz verstehen. Er bekommt Anfang Februar z.B. ( fiktive Zahlen) Alg 2, 300 Euro. Ende Februar Alg 1 500 Euro. Um im Februar seine Rechnungen zu begleichen muss er dieses Darlehen aufnehmen, dass er dann ab März zurück zahlt, was seinen Regelsatz um 10% nochmal kürzt. Dies würde dann mtl. so fortgeführt, er kommt da ja nicht mehr raus aus der Sache, da er ja Monat für Monat in den predulien sitzt weil das eine Anfang des Monats und das andere Ende des Monats kommt, oder wie ist das? Und wenn er z. B im April eine Arbeit bekommt & das zeitig meldet kommt er ja dennoch in Probleme da eine Leistung weg fällt und irgendwas mit dem Zuflussprinzip geregelt wird..und somit wieder Schulden anfallen. Ich bin da total verwirrt bei dem ganzen und blicke überhaupt nicht mehr durch.

@Pukki62

Also wenn er am Anfang des Monats 300€ Alg 2 bekommt und dann sagen wir 500€ das Darlehen dann hat er ja für Februar 300€. Dann ende Februar bekommt er 500€ Alg1 und Anfang März 300€ Alg2 dann hätte er ja wieder für den ganzen Monat 800€ natürlich - 10% vom Regelsatz. Und so geht es Monat für Monat weiter.

Und wenn er wieder Arbeit hat ist zwar nicht nett aber würde es ihm helfen wenn er kurz vorher dem Jobcenter bescheid gibt dass er Arbeit hat. Das Geld muss wie gesagt zurück gezahlt werden aber auch das geht in kleinen Raten.

Ansonsten gibt es keine mir dehnbare Möglichkeit.

Also heute war der Termin bei dem Jobcenter und diese hatten nun gesagt gibt nichts. Er soll Mitte Februar sich dann vom AA einen Vorschuss holen. Tja.. Ein Vorschuss.. Und von was lebt er vom 01.02. bis Mitte des Monats? Zumal der Vorschuss wäre auch nur ein Teil des Al Geldes.. Er kame so oder so nun in massive Probleme. Aussage der Dame beim JC war, dass dass Arbeitsamt vorrangige Leistungen sind und das Jobcenter nicht bei jedem dann in Vorkasse treten muss wenn die Person überbrücken muss. Überbrückungsdarlehen gäbe es auch nur bei Arbeitsaufnahme. Nicht für Aufstocker von Alg 1. Sehr sehr heftig die Aktion.

@Pukki62

OK das habe ich nicht bedacht.

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