Job kündigen wegen zu hohen Fahrtkosten?

11 Antworten

Ich fahre fast 250 Kilometer pro Arbeitstag was insgesamt mehr als 2 Stunden Fahrt bedeutet. 

Wie du es schaffst 300 €für nur 60 Km zu verbraten ist mir unerklärlich, was fährst du denn für eine Spritschleuder? :p 

Also ich fahr schon ziemliche Schlucker und hab bei fast doppelter Strecke bei weitem nicht das doppelte an Kosten...

Verdienst du wenig? Ich kann die Kosten stemmen. Klar das sind schon hohe Abzüge aber mir reicht derzeit, was da überbleibt. Allerdings würde ich mal ins Blaue hinein raten, dass ich mehr verdiene als du. :p

Mein mittelfristiger Plan ist mir eine kleine Wohnung nahe bei meiner Arbeitsstelle zu suchen, die nur minimalistisch einzurichten und nur unter der Woche zu nutzen. So kann ich mein gewohntes Umfeld beibehalten. Und ich kette mich nicht an meinen Arbeitgeber. Darauf habe ich nämlich gar keine Lust, mein altes Leben aufgeben und in der neuen Stadt keine Alternative (mit Stadt ist nämlich Kleinstadt im Nirgendwo gemeint) zu meinem derzeitigen Job zu haben.

Einen neuen Job suchen ist auch schwierig, da es heutzutage wenig Arbeitsplätze gibt.

Kommt auf die Branche an....

Kann ich vom AG verlangen das er die Spritkosten bezahlt?

Nein!

Das Wegerisiko liegt immer und ausschließlich beim Arbeitnehmer!

Kann ich diese von der Steuer abschreiben lassen?

Natürlich (§ 9 EStG), Sofortabschreibung.

  • 60 km x 0,30 € = 18,- €.
  • 18,- € x ca. 230 Arbeitstage = 4.140,- €
  • abzgl. WBK-Pauschbetrag = 3.140,- €.

Kannst dir also einen Freibetrag beim Lohnsteuerabzug eintragen lassen, dann bist du aber abgabepflichtig zur Einkommensteuererklärung!

Du fährst fünf mal die Woche zur Arbeit.

Wie oft in der Woche triffst Du Dich mit Deinen Freunden ?

Was ich meine ist, würde es nicht doch eher Sinn machen am Wochenende zu den Freunden zu pendeln, bei guten Freunden kann man übernachten, oder sie kommen mal zu Dir oder man trifft sich in der Mitte.

Eine andere Variante wäre am Arbeitsort ein Zimmer als Untermieter zu suchen, oder umgekehrt, eine solche Bleibe an Deinem jetzigen Wohnort zu organisieren.

Und bis das so weit ist eine Stelle die vom Arbeitsweg her passt gleichzeitig zu suchen....wer weiss vielleicht hast Du glück und findest zuerst den geeigneten Arbeitsplatz vor dem Notzimmer.

Viel Glück

Da hast Du wohl mehrere Baustellen, wenn man die anderen Fragen nicht ignoriert. Einfach den Job wechseln kann funktionieren (es ist schon schwer genug einen adäquaten Job in der Heimat zu finden) oder eben der Beginn einer weiteren Odysee sein. Personaler sind da wie Hyänen. Da ist man auf ewig gebrandmarkt. Leider hast Du auch sehr wenig Freizeit, um mal zur Ruhe zu kommen bzw. auf andere Gedanken, weit weg vom Arbeitstrott. Eine ganz bescheidene Zwickmühle.

Personaler sind da wie Hyänen. Da ist man auf ewig gebrandmarkt

Wie meinst du das? In manchen Branchen werden alle drei Jahre ein Jobwechsel empfohlen - zum Vorteil des AN, natürlich. Insofern, wie meinst  du das?

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