Jethelme sicher beim Rollerfahren?

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Hi! Zu einzelnen Helmen gibt es hier auch Erfahrung: www.motorradfrage.net! Ansonsten hat ein Jethelm die Vorteile, dass er luftig und leichter ist. Manche finden ihn auch vom Design cooler. Nachteil ganz klar die Sicherheitslücke um das Kinn. Ich fahre nur Integral, und das as gutem Grund ;)

Bei einer SIcherheitsabwägung kommt es nicht nur auf die Schutzfunktion bei speziellen Unfällen an. Die Frage was passiert wenn man auf die Straße knallt, mag da vom eigentlichen Problem ablenken. Nur weil sie so schön plakativ und einfach zu stellen ist, ist sie noch lange keine gute Frage. MWn besteht die größte Gefahr für Rollerfahrer, dass sie von KfZ übersehen werden
Ein offener Helm mag besser sein, wenn man besser hört oder besser sieht. Ein Vorteil ist auch, wenn die Temperaturen unter dem Helm niedriger sind und man besser Luft bekommt.

Schau mal unter www.rextex.de, die sind Spezialisten für Jethelme und können dich bestens beraten

Wenn du einen guten Zahnarzt hast, kannst du auch einen Jethelm benutzen. Nimm lieber einen Integralhelm. Sieht zwar nicht so cool aus, ist aber sicherer.

Rollerunfall nach Vorfahrtsnahme und was nun?

Hallo,

ich fuhr heute mit meinem Mofaroller auf einer Vorfahrtsstraße und war dabei in gerader Richtung eine Kreuzung zu überqueren. Als ich plötzlich bemerkte das eine Dame mit ihrem Fahrzeug von Links, ohne bei Stopschild anzuhalten in gerader Richtung nach Rechts in die Kreuzung einfuhr und mir den Weg kreutzte/schneidete.

Ich ging voll in die Eisen, aber es war leider zu Spät. Ich krachte in die Fahrzeugseite und mich wickelte es natürlich sofort vom Roller runter. Ich lag Kopfseitig so auf der Straße das ich noch sehen konnte wie die Dame anstalten machte abzuhauen, dann aber doch an die Seite gefahren ist. Es hat sich wenig später herausgestellt das offensichtlich ein Radfahrer an der Kreuzung den Hergang beobachtete und auch von der Polizei befragt wurde, die den Unfall aufgenommen hat. Ich wurde vom Polizist aufgeklärt das ich noch einen Anhörungsbogen erhalten werde und wurde daraufhin mit dem RTW ins Krankenhaus gebracht. 

Man hat dort ein paar Standartmäßige untersuchungen gemacht und ich wurde nach ein paar Stunden inklusive Arztbrief wieder entlassen. Jetzt zum Abend hin hat der Schock nachgelassen, ich muss nicht mehr Zittern, steh aber trotzdem noch total unter Strom. Mein linkes Bein schmerzt bei jeder Bewegung, mein linker Oberschenkel ist auch ordentlich geprellt inklusive Hämatom. Mein linkes Schienbein hat eine Schirfwunde und ich habe zunehmend extreme Kopfschmerzen, auch mein Kiefer, Nacken und Rücken schmerzen zunehmend bei Bewegung. Der Roller ist natürlich Schrott, mein Helm ist auch ordentlich blessiert und meine Kleidung hat es teilweise auch zerissen. Ich habe noch keine Personalien von der Unfallgegnerin erhalten und was würdet ihr mir generell raten wie ich da jetzt weiterverfahren soll ? 

Der Roller muss repariert werden das steht außer frage, falls da überhaupt noch was dran zu machen ist. Meine Kleidung hätte ich eigentlich auch gerne ersetzt ohne hässliche Flicken, so wie sie im Ursprungszustand war. Soweit ich weiß steht mir eigentlich auch ein neuer Helm zu, nach einem Sturz sollte man diesen sowieso nicht mehr weiterverwenden. Ich bin eigentlich auch kein Unmensch und poche auf Schmerzensgeld, aber da ich nunmal Schmerzen habe und mir so grob die Vorfahrt genommen wurde, macht mich das natürlich richtig Sauer. Ich habe kein Auto und bin eigentlich auch auf meinen Roller angewiesen um von A nach B zu kommen, bekomme ich da irgendwie Ersatz ? Das macht mich alles richtig Sauer, die Dame hat sich noch nichtmal informiert wie es mir geht bzw. sich entschuldigt.

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Privatweg als Anlieger mit Roller befahren?

Hallo Leute,

ich bin neu hier und habe mich angemeldet, um euch eine Frage zu stellen, die mir seit einigen Tagen nicht mehr aus dem Kopf geht..

Also die Lage ist wie folgt:

Ich wohne in einem Privatweg, der nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist, sondern nur für uns Anlieger und Besucher der Anlieger zu befahren/begehen ist. Unser Privatweg ist zur unteren Seite hin an eine "normale Straße" angeschlossen und zur oberen Seite an eine Wendeplatte bzw. Sackgasse, die auch als "normale Straße" bezeichnet werden kann. An beiden Einfahrtsseiten der Straße ist der Privatweg auch ausgeschildert und der komplette Weg ist nicht asphaltiert, sondern mit "Kopfsteinpflaster" ausgelegt..

Da es in unserer Straße sehr verkehrsberuhigt ist spielen die Nachbarskinder hier gerne mit Kindern aus der näherern umliegenden Nachbarschaft, was auch keinen stört..

JETZT ZUR EIGENTLICHEN FRAGE:

Darf ich, als Anlieger, mit meinem Freund, der mich ja schließlich besucht, zur unteren Seite des Privatweges mit einem 50km/h schnellen Roller herausfahren? (natürlich in Schrittgeschwindigkeit!!! )

Vor einigen Tagen war es nämlich so, dass Kinder in der Straße spielten und wir herausfahren wollten. Da die Kinder uns ohnehin schon gesehen haben standen sie auf der Seite und da wir diese Kinder natürlich kannten hupten wir aus Spaß und winkten ihnen, was weiterhin ja nichts Schlimmes ist.. Am unteren Ende des Weges stand eine wutendbrannte Mutter, welche nicht einmal Anlieger ist, sondern eines ihrer spielenden Kinder abholen wollte, und ging sehr hysterisch auf uns los mit den Worten "Geht's noch?!" Wir wollten natürlich wissen, was sie so empörte und aus der eigentlich harmlosen Situation entstand eine sehr ausgeheizte Disskussion, welche ich bis heute nicht nachvollziehen kann..

Uns wurde also vorgeworfen, wir hätten hier nicht zu fahren wenn Kinder hier spielen und auch als wir ihr erklärten, dass wir die Kinder in keinstem Fall gefährdeten und extra langsam gefahren sind und dass das Hupen nicht als Warnung sondern als Begrüßung gemeint war konnten wir sie nicht beruhigen und sie drohte uns die Polizei zu holen, da wir keinerlei Rechte haben.. Als ich ihr dann auch schon etwas aufgeheizter Stimmung zu erklären versuchte, dass wir hier sehrwohl das Recht haben durchzufahren, da es ein Privatweg ist und wir Anlieger sind und sie hier "nicht einmal" wohne warf sie uns nur vor vor wie seien, Zitat "rotzfrech". Hier ist es wohl sinnvoll zu erklären, dass wir einen bereits einen ähnlichen Streit mit anderen Nachbarn hatten, welche meinten wir (als wir selbst noch klein waren) dürften nicht auf der "Straße" spielen und Kreide malen, da es ein öffentlicher Weg sei.. Die ganze Sache ging letzendlich soweit, dass wir bei der Stadt landeten und Recht bekamen, da wir Anlieger sind..

Meine Frage also nochmals: KÖNNTEN WIR PROBLEME KRIEGEN WENN WIR UNSEREN EIGENEN PRIVATWEG MIT DEM ROLLER ZUM VERLASSEN DER STRASSE BEFAHREN?

Danke für eure Geduld beim Lesen! :)

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