Ist Private Nachhilfe Sozialversicherungs- und Steuerpflichtig?

5 Antworten

Also zuerst einmal, ob eine Sache Schwarzarbeit ist, oder nciht, unterscheidet sich nciht daran, ob es bekannt wird oder nciht. (Ist es kein Mord, wenn man nciht merkt, das der Tote vergiftet wurde, sondern annimmt es war ein Herzinfarkt)?

Da es außerdem die Haushaltsnahen Diestleistungen im Steuerrecht gibt, wird man von Dir vermutlich auch eine Quittung erbitten.

Dann noch die Frage, findest Du es in Ordnung, wenn Du Geld verdienst und davon keine Steuern zahlst, während andere ihre Einkünfte voll versteuern (müssen)? Also würdest Du es in Ordnung finden, wenn keiner Steuern zahlt?

Davon mal völlig abgesehen, wenn es ncht soviel ist, dann fällt doch sowieso ncihts, oder nur wenig an.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfg. 1979, Steuerberaterprüfung 1986

Ich gebe Ihnen vollkommen recht. Natürlich sollte es versteuert werden, schließlich wird mit den Steuer ja viele wichtige Sachen Finanziert. Verstehen Sie mich nicht Falsch. Es geht mir nicht darum den Staat oder die Steuerzahler zu betrügen, sondern ich wollte ganz genau wissen wie es aussieht. Aber jetzt mal ganz ehrlich, wieviele Menschen, die Private Nachhilfe geben, gehen wirklich zu irgendwelchen Behörden und sagen es??? Die meisten Studenten machen es sicher nicht!

@Fragette

BEi den Studenten ist es auch etwas anders, weil die, wegen ihres Status und weil sie ja sonst keine Einkünfte haben, mehr dazu verdienen dürfen. Natürlich gehe ich bei jedem studenten davon aus, dass er sein Einkommen bei der Steuer(hier kommt vermutlich ncihts raus) und beim Bafög, angibt. Ähnlich ist es bei z. B. Rentnern die dazu verdienen. Auch bei denen ist das Steuerproblem kleiner.

Also um Steuern zahlen zu müssen, müsstest du schon 8.000 Euro im Jahr mit der Nachhilfe verdienen!

Ich glaube kaum, dass dir eine Behörde diese Geldgeschenke abnehmen würde. Ich habe selbst einige Zeit Nachhilfeunterricht (Englisch) gegeben und schön brav versteuert. Es ist nunmal ein Einkommen.

Aber wie ist es nun, wenn ich zum Beispiel Geburtstag habe und der Vater des Kindes Schenkt mir viel Geld und mir ist automatisch klar, dass das Geld als Dankeschön für das viele Nachhilfe gilt :) :)?

@Fragette

Mag sein, ich würde es nicht versuchen. Der Arm des Gesetzes ist lang.

@teardrop1109

Ich frage aus einem bestimmten Grund. Ich habe mal selbst Nachhilfeunterricht bekommen und habe aus zwei Gründen den Nachhilfelehrer mehr bezahlt. Erster Grund war, dass ich fand, dass er es sehr gut gemacht hat und Zweiter, weil ich zu lange gebraucht habe für das bezahlen, habe ich ihm von mir aus "freundlicherweise" etwas mehr Geld gegeben. Sozusagen freiwillige Zinsen :) :). Ist mein Nachhilfelehrer jetzt deshalb ein Verbrecher???

@Fragette

Natürlich nicht - wenn du ihm Zinsen für eine evtl. Ratenzahlung gezahlt hast, ist das doch völlig o.k. Wenn er korrekt gehandelt hat, dann hat er seine Einkünfte versteuert. Wie mit Zinsen oder sowas hier zu verfahren ist, weiß ich nicht. Ich bin kein Steuerberater.

Wenn du kein Geld erhälst, kannst du darauf keine Steuern zahlen.

Wenn Du kein Geld dafür bekommst ist es Ehrenamtlich. Kassierst Du Geld, ist es Einkommen.

Versteh ich das richtig? Wenn ich jedes mal etwas Geschenk bekomme und es annehme, gilt das als Einkommen??? Dann kann ich mir ja zu Weihnachten oder Geburtstag garnichts mehr wünschen :):):)

@Fragette

Wir reden hier von Nachhilfe und keinem Geschenk.

Wie kann man einen Minijob wieder abmelden?

Hallo,

ich brauche ein paar Tipps von jemanden der sich mit der An-/ Abmeldung von Minijobs auskennt.

Folgende, etwas verzwickte, Situation: Ich habe mit mehreren Gesellschaftern eine GbR bei der wir uns von einem Gesellschafter vor einigen Monaten (im Streit) getrennt haben. Dieser Gesellschafter hat vor 2 Jahren einen Grafikdesigner auf 400€ (Minijob) Basis angemeldet welcher auch bei uns eine Zeit lang im Rahmen dessen tätig war. Der Grafikdesigner ist allerdings seit 1 Jahr nicht mehr auf 400€ Basis aktiv sondern freiberuflich (arbeitet also auf eigene Rechnung). Nun habe ich erfahren das uns die Minijobzentrale trotzdem weiterhin monatlich Beiträge (Renten, Sozivers.) pauschal bis heute vom Geschäftskonto hierfür abbucht. Ich habe nun unseren Ex Gesellschafter angerufen und ihn gefragt wie man diesen Minijob wieder abmelden und die zuviel bezahlten Beiträge zurückfordern kann... Dieser meinte das man den Minijob nicht abmelden kann weil eine Versicherungsnummer fehlen würde und man diese für eine Abmeldung braucht...(was das für eine Nummer ist und woher ich die bekomme wollte der nette Ex Kollege dann nicht mehr sagen, auch nicht WIE er überhaupt jemanden ohne diese Nummer bei der Minijobzentrale anmelden konnte...)

Die Frage nun an die Experten: Könnt ihr mir sagen um welche Nummer es hier konkret geht, wo ich diese herbekomme und wie ich diesen Minijob endlich abmelden kann und die zuviel bezahlten Beiträge (mittlerweile 4 stellig) zurückfordern kann? Bin für jede Info dankbar.

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