Ist Humana - Kleidersammlung Betrug ...?

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bissel spät, aber besser spät als nie.....ich finde es gelinde gesagt eine schweinerei, das man getragene klamotten in arme länder VERKAUFT, die herstellung von kleidung dort kaputt macht und damit den menschen die arbeit nimmt und die gelegenheit, sich ihr leben durch eigene arbeit zu finanzieren.....und die leute echt nur noch abgelegtes aus deutschland oder sonstwoher tragen .....sowas nennt sich auch noch human ! ich krieg die krise. afrika könnte gut ohne alle hilfen existieren, wenn man sie nur lassen würde, sie brauchen nur ein gutes mangament von ach so erfahrenen managern, sie haben genug in der erde, sie haben genug über der erde, das wird aber alles von aller welt dort abgefasst und kommt den herren des landes nicht zugute, im gegenteil werden sie noch mit löhnen abgespeist, die ihnen ein wirkliches leben nicht möglich macht. früher gab es als kolonialherren nur einige, heute ist das jeder, der sich nichts dabei denkt und für afrika spendet, die das aber gar nicht brauchen.....sie brauchen nur ihr land in ihre hände und nicht in irgendwelche aus der ganzen welt. wenn ich sehe, was zeit meines lebens für afrika gespendet wurde und es hat sich doch im prinzip in den letzten 50 jahren nichts geändert. die reichen wurden dort noch reicher, die einwohner immer mehr abhängig gemacht. ich hoffe ehrlich, sie besinnen sich auf ihre kraft und auf ihr land. auf das sie es zu ihrem eigenen nutzen nutzen !

danke

HUMANA Kleidersammlung GmbH ist ein Sozialunternehmen (Social Business). Das bedeutet: es geht um die Erfüllung einer gesellschaftlichen Aufgabe (Kleidung für alle); es wird gewinnorientiert gearbeitet, aber der Gewinn dient nicht privaten Interessen, sondern wird reinvestiert oder für Projekte der Entwicklungshilfe gespendet. So kann das Unternehmen dauerhaft arbeiten, und zudem erweitern, also immer mehr Menschen erreichen.

Das Konzept des Social Business wird seit der Gründung 1988 umgesetzt. Im Laufe der Jahre hat HUMANA Kleidersammlung GmbH jährlich rund 4 Millionen Kleidungsstücke aus Deutschland für den Versand nach Afrika bereitgestellt. Die Kleidung wird dann in Mosambik von der Partnerorganisation ADPP verkauft, die Überschüsse setzt die Hilfsorganisation ein für ihre Projekte der Entwicklungshilfe (Bildungs- und Gesundheitsarbeit, Dorfentwicklung /Hilfe zur Selbsthilfe).

Der Begriff Social Business ist von Mohammad Yunus geprägt und bekannt gemacht worden, der die Grameen Bank in Bangladesh gegründet und aufgebaut hat. Für seine Arbeit hat er den Friedensnobelpreis erhalten. Seine Bücher zum Thema sind absolut lesenswert.

Man muss einfach das System verstehen. Es gibt keine organisation, die in Deutschland umsonst arbeitet. humana hat Fahrer, Sortierer und Bürokräfte, all die müssen bezahlt werden. Dann ist es ein irrglaube, das man altkleider aller Art nach Afrika schickt und fertig. Was hat das für einen Sinn? Dann werden die über Jahrzente noch dankbar spenden annehmen und nichts ändert sich. Human verkauft die gesammelte Ware gewinnbringend, das ist richtig. Nach abzug der Kosten für Fahrer, Sortierer usw. geht der Gewinn an Humana People to People. Diese schaffen in Afrika, Schulen, Ausbildungsplätze und bilden Leher aus. Somit ist für diese Kinder die Möglichkeit gegeben, eine Fachausbildung zu bekommen und eine eigene Familie selbständig zu ernähren und natürlich den eigenen kindern auch wieder eine Schul und Berufsausbildung zu ermöglichen. Was über Jahre hinweg wesentlich effektiver ist als immer weiter zu spenden ohne das sich in den Ländern etwas verändert.

Es scheint leider profitorientiert zu sein. Die Ware wird in 3. Welt Ländern verkauft und zerstört dort den eigenen Markt. Lieber am Flohmarkt ein- und verkaufen...

sieht nicht gerade Seriös aus.. Ich glaube eher Profit!

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