Ist Homophobie gesetzlich verboten?

12 Antworten

Nö, Homophobie per se ist nicht verboten.
Genauso wie Rassismus nicht verboten ist oder allgemein alles, was irgendwie mit Gedanken und Gefühlen zusammenhängt.

Strafbar wird irgendetwas erst, wenn eine Handlung ausgeführt wird, die unter Strafe steht.
Und selbst im Handeln ist Homophobie gesetzlich für die Privatperson erlaubt, solange dem kein Gesetz entgegensteht.

Das sind dann aber Straftatbestände wie bei jedem anderen auch. Also Körperverletzung etc. etc.
Du kannst aber einem Mietinteressenten ins Gesicht sagen: 'An Sch*uchteln vermiete ich nicht' und ihm die Wohnung eben nicht vermieten.

Du kannst aber einem Mietinteressenten ins Gesicht sagen: 'An Sch*uchteln vermiete ich nicht' und ihm die Wohnung eben nicht vermieten.

Musst dann aber zumindest mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen und professionelle große Vermieter dürfen aufgrund des Antidiskriminierungsgesetzes keinen Mieter wegen dessen Sexualität ablehnen.

Homophobie ist wie Islamophobie, Klaustrophobie oder Arachnophobie nicht verboten.

Aber im Ernst: Es gilt noch immer die Meinungsfreiheit und ich möchte nicht in einem Land leben, in dem die eigene Meinung ein Verbrechen ist. Man darf sie auch äußern, wenn sie sich gegen Personen richtet. Man muss Homosexuelle nicht mögen, nur tolerieren.

Wenn man anfängt zu hetzen und zu beleidigen, dann ist es verboten

Du vergleichst hier Homophobie, was eine Abneigung oder Hass gegenüber Homosexuellen darstellt, mit Ängsten. Zwar kann man die Gedanken nicht verbieten, die Ausübung homophober Handlungen jedoch schon und Homophobie ist keine Meinung.

@randomUser01
  1. Der erste Teil war als Witz zu verstehen, was "Aber im Ernst" recht deutlich zum Ausdruck gebracht hat.
  2. Ist mir sehr wohl bewusst, was Homophobie ist.
  3. Natürlich ist es eine Meinung wenn ich Sachen sage wie "Ich mag schwule nicht", "Also meins isses nicht" oder "Die sollen machen was sie wollen, akzeptieren werde ich es aber nicht"
  4. In der Frage ging es darum ob Homophobie verboten ist, nicht homophobe Handlungen. Und die Antwort ist ja.
  5. Homophobe Handlungen sind auch nicht per se verboten. Ich darf beispielsweise auch einen absoluten Hass äußern, solange es nicht in Bereiche wie Beleidigung oder Volksverhetzung geht.

Die Unwissenheit, sie so eine Homophobie mit sich bringt, selbstverständlich nicht. Das wäre ja nicht möglich und keine geeignete Herangehensweise. Vielmehr sollten Menschen schon von klein auf toleranter erzogen werden, damit vielen gar nicht erst dieses ,,ideale, korrekte" Geschlechterbild Mann und Frau vermittelt wird.

Allerdings sind Zuwiderhandlungen, Gesetzesbrüche die auf homophobe Motive hinweisen, selbstverständlich strafbar.

Nein, Homophobie ist gesetzlich nicht verboten.
Es ist aber verboten Homosexuelle zu beleidigen, zu schlagen oder generell zu diskriminieren.

Und es fühlt sich wirklich komisch an darüber zu reden, weil es immer noch Menschen sind und keine Sexualitäten in Person.

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