Ist es moralisch verwerflich monatlich Geld in Aktien zu investieren?

Das Ergebnis basiert auf 31 Abstimmungen

Nein 77%
Ja 23%

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja

Die Gewinne daraus sind Blutgeld.

Finde, dass du das ganz richtig siehst!

Spekulation hat wohl auch einiges mit Gier zu tun.

Zinsen sollten einzig einen Inflationsausgleich gewähren, keinen zusätzlichen Gewinn.

Das Zinsspiel läuft unweigerlich immer wieder auf einen Zusammenbruch hinaus, weil die langfristige Zahlung von Zinsen unmöglich ist, und dieser viele um ihr Geld bringt.

In vielen Rechnungen sind heutzutage um die 40% Zinskosten kalkuliert. Unbemerkt zahlt der Verbraucher.

Zinsfreies Geld könnte vielen Menschen das Leben erleichtern, auch den Gierigen selbst. Es tut keiner Seele gut, über Leichen zu gehen.

Das zinsfreie Geld muss ja auch irgendwann einmal verdient worden sein um es zu verleihen. Das heisst das Geld verringert sich dann durch die Inflation Rate selbst.

Nein
Ist grundsätzlich Geldpapier sowie mittels jetzigen, vorhandenen Geldes in Altersvorsorge zu investieren unmoralisch?

Nein, im Gegenteil. Unmoralisch ist es sich heute nicht um die Altersvorsorge zu kümmern und dann im alter anderen, sei es der Gesellschaft über das Steuer- und Sozialsystem oder den eigenen Kindern auf der Tasche zu liegen. Verantwortung zu übernehmen und Geld für die Altersvorsorge zu investieren ist daher meiner Meinung nach durchaus moralisch positiv.

Mit dem Geldpapier und Zahlengeld wurde/wird so viel grausames getan, dass selber schon als junger Mensch Angst haben muss, viel Geld zu gewinnen, weil dahinter einfach viel Dreck steckt. Viele sagen immer einfach entspannt nein aber glauben tue ich es nicht. Die handfeste Fakten fehlen mir und woher soll man alles mitverfolgen, keiner kann wird es im Diesseits jeweils herauskriegen können, was alles hinter unschönes den Kulissen geschieht.

Das klingt ziemlich wirr. Geld ist nicht gut oder böse, es ist nur ein Tauschmittel. Ein Gutschein für waren und Dienstleistungen, die man der Gesellschaft bereits erbracht aber deren Gegenwert man noch nicht von ihr abgerufen hat..

Auch wenn man zu glauben scheint, dass das Geld was man sich verdient oder erarbeitet hat, sauber ist aber trotzdem scheint mir der Kreislauf und Investition mit Geldvermehrung einfach nicht ganz sauber zu sein.

Eine Investition in ein Unternehmen ist nichts anderes als der Verzicht auf Konsum heute gepaart mit Unternehmerischem Risiko um eine Dienstleistung oder Produkte zur Verfügung zu stellen die andere Menschen haben wollen. Da sehe ich nichts unmoralisches.

Man investiert angenommen 3 tausend Euro und bekommt dafür in paar Monaten 10 tausend Euro zurück aber die 7 tausend gehörten doch mir nicht und demnach habe ich mir das Geld nicht verdient, sondern durch meine Privilegien und Vorteile nur vermehren können oder?

Du kaufst dir ein Unternehmen bzw einen Anteil davon. Du bist also Unternehmensinhaber und wenn dein Unternehmen etwas herstellt was niemand will, dann geht es pleite und deine Investition ist in Eimer. Wenn dein Unternehmen aber etwas herstellt, was die Menschen wollen und für das sie beriet sind zu bezahlen, dann macht es Gewinne die letztendlich dir zugute kommen. Es ist nicht unmoralisch daran für anderen Menschen Dinge herzustellen die sie brauchen oder wollen, und es ist auch nichts unmoralisches dabei dieses Vorhaben finanziell zu unterstützen.
Wenn du allerdings von einem anderen Investor kaufst, dann bekommt er ja den Kaufpreis. Er wollte verkaufen und du warst der Käufer mit dem höchsten Preis. Du hast den Verkäufer also einen gefallen getan. Er wollte lieber die 3.000 EUR als die Aktien, und diesen Wunsch hast du ihm erfüllt. Niemand anders ist bei diesen Handel zu Schaden gekommen. Der Verkäufer hat die 3000 EUR, die er lieber hat als die Aktien, und du hast die Aktien, die du lieber hast als die 3000 EUR (Sonst hättest du ja nicht zu dem Preis gekauft). Beide Gewinnen. Niemand anders kommt bei der Transaktion zu schaden, daran ist nichts unmoralisches.
Das gleiche für den Verkauf für 10.000 EUR. Du verkaufst, weil du lieber die 10.000 EUR hast als die Aktien (sonst würdest du ja nicht zu dem Preis verkaufen) und der Käufer will lieber die Aktien als die 10.000 EUR. Wieder gewinnt jeder, und es kommt niemand anders zu Schaden. Wieder ist nichts unmoralisches vorgefallen.

Wem gehörte also ursprünglich die 7 tausend Euro

Dem Käufer, der von dir für 10.000 EUR gemacht hat. Er möchte dir das Geld auf freien Stücken geben, weil er lieber die Aktien hat als das Geld.

und was alles (gutes/schlechtes, meistens nur schlechtes) wurde damit vorher gemacht?

An Börsen wird ja nicht mit Geldscheinen, sondern mit Digitalen Euros gehandelt. Geld, besonders Digitales, hat die Eigenschaft der Fungibilität. Das bedeutet, dass man ein Stück nicht von einem anderen Unterscheiden kann. Es ist also nicht möglich zu unterscheiden was damit gemacht wurde.
Aber die Frage sollte sich gar nicht stellen. Geld ist wie gesagt nur ein Tauschmittel, ein Gutschein, ein Werkzeug um den Handel zu erleichtern. Wenn jemand zu unrecht an Geld kommt, z.B. durch Betrug, dann ist das Geld deswegen nicht weniger gut, sondern der Mensch.

Findet Ihr das „euer“ Geld sauber ist und habt Ihr mal rational und zeitnehmend darüber nachgedacht, bevor Ihr das Geld jedesmal anbetet. Oder ist euch sowieso alles was außerhalb mit fremden Menschen und der Natur passiert egal?

Was mit fremden Menschen und der Natur passiert, darauf hat das Geld selbst keinen Einfluss. Nicht Geld zerstört die Umwelt, Menschen tun es. Nicht Geld geklaut anderen Menschen, Menschen tun es. Abgesehen von Dreck und Keimen an Bargeld ist Geld weder sauber noch dreckig. Es ist einfach nur ein Gutschein für bereits Geleistete arbeit an die Gesellschaft, für die noch kein Gegenwert aus der Gesellschaft entnommen wurde.

Doch es hat was mit dem Geldsystem zutun. Also das Geld ist an allem Schuld, wie sie genutzt wird. Einige Eltern die damals gut Geld von der Natur oder armen Menschen ausgebeutet haben, haben dies sogar frech weitervererbt. Wie soll man wissen, wie das angenommen Geld von mir sauber ist? Ist die Moral allgegenwärtig oder nur deine Moral?
Wer entscheidet es, dass es moralisch und Pflicht ist jetzt schon bzw. in jungen Jahren für seine Sorgen um seine Altersversorgung machen muss, um nicht auf Kosten der Kinder zu leben? Übrigens sind es meine Kinder und für sie habe ich eventuell mehr als man bekommen kann getan? Muss nicht immer Geldressource sein?

@RaecherDer
Doch es hat was mit dem Geldsystem zutun.

Da hast du sicher nicht ganz unrecht, aber das Geldsystem ist ja etwas anderes als einfach nur Geld.

Einige Eltern die damals gut Geld von der Natur oder armen Menschen ausgebeutet haben, haben dies sogar frech weitervererbt.

Das mag ja sein. Es gibt immer wieder Leute die durch kriminelle Machenschaften an Geld kommen, aber das ändert ja nichts an dem Geld. Geld hat keine Moral, kein Gewissen, bein Bewusstsein und es kann nicht handeln. Es ist einfach nur ein Fetzen Papier oder ein Datenbankeintrag bei einer Bank. Menschen Handeln, Menschen haben Gutes oder Böses im Sinn, aber Geld kann nicht denken, nicht planen, nicht handeln. Es ist ein Stück Kupfer, dass mal im Telefonhörer eines Mafiosi verbaut war. Das Kupfer wurde vielleicht recyclet und ist heute in deinem Handy, aber das macht das Kupfer doch nicht böse oder unmoralisch, auch wenn der Mafiosi vielleicht viele Leute umgebracht oder erpresst hat und zum planen auch sein Telefon genutzt hat.

Wie soll man wissen, wie das angenommen Geld von mir sauber ist?

Weil es nie etwas böses getan hat. Es tut nämlich überhaupt nichts. Es ist einfach nur da, entweder ein Fetzen Papier oder ein Datenbankeintrag.

Ist die Moral allgegenwärtig oder nur deine Moral?

Moral ist ein menschliches Konstrukt das auf den Werten des Einzelnen beruht. War der eine für moralisch hält kann für den anderen unmoralisch sein und anders herum. Es gibt keine objektive Moral, wohl aber dinge, bei denen sich die meisten Menschen über die Moral einig sind.

Wer entscheidet es, dass es moralisch und Pflicht ist jetzt schon bzw. in jungen Jahren für seine Sorgen um seine Altersversorgung machen muss, um nicht auf Kosten der Kinder zu leben?

Das entscheidet jeder selbst. Moral ist etwas subjektives.

Übrigens sind es meine Kinder und für sie habe ich eventuell mehr als man bekommen kann getan?

Das mag ja sein, und wenn es für dich nicht unmoralisch ist deine Kinder im Alter um finanzielle Unterstützung zu bitten, dann ist das völlig in Ordnung. Moral ist eben subjektiv, und wir können da durchaus andere Meinung sein. Meine Kinder werden im laufe des Lebens ihre eigenen Probleme haben, da finde ich es unmoralisch sie mit meinen auch noch zu belasten, des ich habe sie ja gewollt, nicht sie mich. Sie konnten nicht mitreden ob sie in die Welt gesetzt werden wollen.

Muss nicht immer Geldressource sein?

Natürlich nicht. Es gibt auch viele andere Möglichkeiten zu Handeln oder anderen etwas gutes zu tun. Aber was, wenn jemand mit dir einen Apfel gegen etwas andere tauschen möchte? Er könnte dem Apfel auch vom Baum geklaut haben, und schon wäre das Problem wieder da.

@Aswan

Klar du hast auch recht aber was ich damit nur sagen will ist, das Stück Papier mit einer Zahl drauf und die resultierende Macht aktuell darüber, ist/wird so missbraucht wurden, dass man keine Lust mehr auf Zahlenhandel hat (Geld) sondern lieber mit Äpfel etc. tauschen würde.
So viele Morde und Ungerechtigkeit nur für Stück Papier sind Menschen über Leichen gegangen, weshalb ich das Geld als etwas Blutiges sehe, auch wenn es eventuell sich jetzt krude anhört.

@RaecherDer

Jetzt verstehe ich. Ja, das kann man natürlich so sehen. Aber genau wie es zu schlechten Dingen genutzt werden kann, kann es eben auch zu guten Dingen genutzt werden. ich sehe das daher neutral. Für mich ist Geld nur ein Mittel zum Zweck. Zu viel davon will ich aber auch nicht haben, weil es andauernd entwertet wird. Da wäre mir die Aktie ehrlich gesagt lieber als das Geld.

@Aswan

Was meinst du explizit mit entwertet? Darf ich fragen, was du für deine Altersvorsorge tust, weil du es ja mit Moral in Verbindung gebracht hast?

@RaecherDer
Was meinst du explizit mit entwertet?

Inflation, also Kaufkraftverlust

Darf ich fragen, was du für deine Altersvorsorge tust, weil du es ja mit Moral in Verbindung gebracht hast?

Ich lege jeden Monat eine größere Summe zur Seite und kaufe dafür Aktien, Edelmetalle, manchmal auch Anleihen - aber nur in Maßen, und irgendwann wird sicher auch mal eine Immobilie zum vermieten hinzukommen.

@Aswan

Und wenn dein komplettes angelegtes Geld durch Inflation im hohen Alter absolut verschwunden ist?

@RaecherDer

Inflation ist die Abnahme des Kaufkraft von Geld weil alles teurer wird. Du kannst dir also für das gleiche Geld in ein paar Jahren weniger kaufen als heute. Ich habe aber größtenteils Sachwerte (Akien, Edelmetalle). Sachwerte sind davon nicht betroffen, weil sie ja bei Inflation, wie alles andere auch, teurer werden. Du kannst dich heute noch genauso für eine Unze Gold schick einkleiden wie du das vor 100, 200 oder 300 Jahren konntest. Mit ein paar Reichsmark oder Dukaten kannst du heute praktisch nichts mehr kaufen. Auch für 80 Dollar, für die du dich 1920 noch schick einkleiden konntest, mitsamt ordentlichen Schuhen etc, bekommst du heute wenn überhaupt nur noch ein billiges Jacket. 80 Dollar in 1920 entsprechen etwas einer heutigen Kaufkraft von 1000 Dollar.
Bei Aktien passiert das nicht, weil die Produkte, die die Unternehmen herstellen ja auch teurer werden durch die Inflation. Sie verdienen also mehr und es kostet alles mehr. Es gleicht sich also aus, somit sind Aktien ein inflationsgeschützter Sachwert. Das gleiche gilt für Edelmetalle. Wenn alles doppelt so teuer wird, dann auch die Unze gold, womit es sich wieder ausgleicht.
Sachwerte sind immer Inflationsgeschützt.

@Aswan

Aber wenn dein in der Börse crasht und du dein Geld verlierst? Edelmetalle können noch später einen Wert haben aber da sollte man sich auch nicht sicher sein.
Was wenn das kapitalistische System einstürzt und nicht existiert.
Geldsystem abgeschafft wird?
Corona war ein kleiner Vorgeschmack.

Wie viel Geld sollte ich mit 60/70 als Rücklage gebildet haben?

Könntest Du mir eine Zahl nennen, was wäre gut?

@RaecherDer
Aber wenn dein in der Börse crasht und du dein Geld verlierst?

Ich habe nicht vor zu verkaufen bei einem Crash. Ich investiere in Kriesensichere Unternehmen deren Produkte auch in unsicheren Zeiten genutzt werden und möchte das Leben im Alter hauptsächlich aus Dividenden bestreiten und nicht verkaufen. Insofern ist ein Börsencrash in meinem Fall ein geringeren Problem als bei jemandem, der unbedingt verkaufen muss um an Geld zu kommen.

Edelmetalle können noch später einen Wert haben aber da sollte man sich auch nicht sicher sein.

Ja da hast du natürlich recht. Wenn Edelmetalle in Zukunft einen geringeren Wert haben, dann mache ich Verluste. Dennoch ist mir das lieber als ein garantierter Verlust von Kaufkraft wenn ich das ganze in Euro rumliegen habe.

Was wenn das kapitalistische System einstürzt und nicht existiert.

ich glaube dass gerade dann Edelmetalle auf dem Schwarzmarkt besonders gute gehen, aber es kann natürlich auch sein dass ich falsch liege. Wenn das kapitalistische System hier in Deutschland einstürzt hoffe ich, dass ich das rechtzeitig erkennen und ins Ausland gehen kann, in dem noch ein marktwirtschaftliches System herrscht. Wenn das nicht klappt ist es immer noch besser Edelmetalle zu haben als sie nicht zu haben. Ich habe ja keinen Nachteil dadurch.

Corona war ein kleiner Vorgeschmack.

Das kann ich nicht beurteilen.

Wie viel Geld sollte ich mit 60/70 als Rücklage gebildet haben?
Könntest Du mir eine Zahl nennen, was wäre gut?

Das kommt darauf an was dein Ziel ist und was für andere Rücklagen es noch gibt. Letztendlich ist der wichtigste teil aber deine ausgaben. Wenn du im Alter viel Geld ausgeben willst, dann solltest du auch mehr zurücklegen. Dann ist natürlich noch relevant ob du Ansprüche aus der gesetzlichen Rente hast und wie hoch diese sind, wie lange es noch bis zur Rente ist, ob es private Rentenverischerungen gibt, Betirbesrenten, Pensionsansprüche, Lebensversicherungen, ob Erbschaften anstehen etc. Einen einfachen Betrag kann ich da nicht nennen, das kommt ganz au die individuelle Situation an.

@Aswan

Investierst du aber nicht in Altersversicherungen?
Welche Aktien würdest du mir als junger Mensch später empfehlen, die vor Krisen geschützt sind?
Würde eine halbe Million Euro Rücklagen bis Ende des Lebens reichen oder ist es zu wenig? Ist dir Haus mit Garten/Grundstück (Selbstversorgung) im Alter nicht wichtig? Als alter Mensch?

@RaecherDer
Investierst du aber nicht in Altersversicherungen?

Das ist meine Absicherung im Alter. Der Vorteil dabei ist, dass ich nicht erst warten muss bis ich alt bin. Wenn ich mit 50 schon genug beisammen habe, dann kann ich frei entscheiden wann, wie und wie viel ich noch arbeiten will.

Welche Aktien würdest du mir als junger Mensch später empfehlen, die vor Krisen geschützt sind?

Statt spezielle Aktien möchte ich hier lieber mal die Branchen nennen, die Krisensicher sind:

  • Lebensmittelbranche
  • Gesundheitsbranche
  • Genussmittelbranche

Waffen kann je nach Krise auch dazu gehören. In der aktuellen eher nicht, aber falls es einen krieg geben sollte wären sie natürlich recht sicher. Lebensmittel weil die Leute immer Essen müssen und Gesundheit weil die Leute immer Krank werden und auch geheilt werden wollen. Genussmittel weil in Krisen immer mehr getrunken und geraucht wird.

In der aktuellen Krise kann auch die digitale Entertainmentbranche punkten, und auch allgemein geht sowas in einer Krise ganz gut.

Würde eine halbe Million Euro Rücklagen bis Ende des Lebens reichen oder ist es zu wenig?

Das ist schon eine ganze Menge. Es kommt wie gesagt darauf an wie sparsam oder luxuriös du im Alter leben möchtest, und vor allem wie lange du vor hast zu leben. Wenn unsere Medizin große Fortschritte macht, dann können wir alle vielleicht viel länger leben als wir jetzt denken, das weiß aber natürlich niemand. Ob die halte Million für dich speziell reicht müsstest du selbst für dich einfach mal durchrechnen.

Ist dir Haus mit Garten/Grundstück (Selbstversorgung) im Alter nicht wichtig? Als alter Mensch?

Ich bin auf dem Dorf aufgewachsen und Lebe jetzt mit meiner Frau auch wieder auf dem Dorf. Bis auf kurze Zeit eine Wohnung zwischendurch kenne ich eigentlich nur Haus mit Garten. Auch Selbstversorgung finde ich in Teilen sehr gut und möchte gerne die Möglichkeit haben das in einigen Bereichen zu machen.
Wie es in ein paar Jahrzehnten ist weiß ich jetzt natürlich noch nicht, aber ich gehe schon davon aus, dass ich auch dann in einem haus mit Garten leben und immer noch ein oder zwei Hunde haben möchte.

Nein

Geld ist ein Mittel zur Vereinfachung des Lebens und hat handfeste Vorteile. Ohne Geld würden wir wegen der Ineffizienz deutlich größere Probleme haben.

Was andere Menschen mit Dingen machen, ist ihre Verantwortung und gibt einem selbst keine Schuld.

Wenn man sich ordentlich mit BWL und VWL beschäftigen würde, würde msn sehen, dass da keine Alchemie steckt. Das investierte Geld gibt z.B anderen die Möglichkeit, mehr damit anzustellen (z.B. bessere Produktionsanlagen), dafür wird der Investionsgeber belohnt.

Es kommt allerdings darauf an, was die Aktiengesellschaften, in die du investierst, machen.

Natürlich ist es ein bisschen lächerlich, sich auf seine paar Kröten als Kleinaktionär etwas einzubilden und vielleicht zu einer Hauptversammlung zu gehen (Ich gebe es zu. Auch das habe ich, als ich jung war, mal gemacht).

Aber du solltest wissen, womit sie ihr Geld verdienen und ob dir das passt.

Hat sich das Anlegen von Aktien zumindest seit du 16 bist bis heute gelohnt?

@RaecherDer

Ja schon. Am meisten, weil ich mich dadurch für Finanzen intetessiert habe, was ich jetzt auch beruflich mache. Aber als Geldanlage ist es auch gut.

@RaecherDer

Wenn ich mein Vermögen schon der kantonalen Steuerbehörde angeben muss, möchte ich es nicht zusätzlich auf GF lesen.

Die durchschnittliche Entwicklung der Aktienmärkte ist aber so um die 6% pro Jahr, und das sollte man halt erwarten können. Mal erwischt man eine Aktie, die besonders gut läuft, und mal gibt es eine Pleite. Die meisten laufen aber so mittel. Bis auf die Krisen... Die Finanzkrise 2008 war zum Beispiel ein ganz schöner Hammer. Konnte man aber aussitzen. (oder ein kleines bisschen mit UBS spekulieren...)

Du hast aber auch niemanden um dieses Geld gebracht. Du hast dich nur am Wachstum beteiligt.

Woher ich das weiß:Recherche

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