Ist es gefährlich eine gemahnte Forderung, anstatt dem Inkasso bzw. Anwalt, dem Ursprungsgläubiger zu überweisen?

6 Antworten

Solange nicht klar geäußert wurde, dass die Forderung abgetreten (=verkauft) wurde, darfst du problemlos auch an den Gläubiger überweisen. Das erlaubt dir das BGB. Das Geld ist dann nicht "weg". Ergänze in der Überweisung "Nur Hauptforderung".

Wenn die Forderung aber verkauft ist, musst du zwar ans Inkasso zahlen, aber dann dürfen vom Inkasso keine Inkassogebühren verlangt werden. Warum? Weil es dann in eigenem Namen tätig wird und keine Rechtsdienstleistung mehr erbringt.

Zu bezahlen sind ggf:

* Zinsen (5% über Basiszins pro Jahr, siehe Google für "Basiszinsrechner")

* Mahngebühren (maximal 2,50€ für Briefpost)

* Adressermittlung o.ä., solltest du umgezogen sein und das niemandem mitgeteilt haben

* Rücklastschriftgebühren (allerhöchstens 5€, falls es eine gab)

Es birgt die Gefahr, dass man deinen Briefkasten mit rechtlichem halbgaren Bausteinbriefchen vollmüllt.

Es kann sogar sein, dass sich Inkassobüro oder Gläubiger genötigt sehen einen gerichtlichen Mahnbescheid zu beantragten (Würde die halt eben 32,- € + x kosten). Diesem solltest du dann natürlich fristwahrend widersprechen.

Anwaltskosten sind dem Grunde nach zwar zu ersetzender Verzugsschaden, wenn diese zweckdienlich und notwendig waren, werden aber oft nicht explizit eingeklagt.

Inkassokosten lassen sich so gut wie gar nicht einklagen.

Ferner müssen in der gleichen Sache niemals 2 Rechtsdienstleister bezahlt werden. Verbotene Kostendoppellung auf dem Rücken des Schudlners muss sich niemand gefallen lassen.

Es ist sogar sehr viel besser für den Schuldner, an den Ursprungsgläubiger zu zahlen, da er nur so wirklich sicherstellen kann, dass dieser das Geld erhält.

Bei Zahlung an Inkassofirmen ziehen die sich nämlich zuerst ihre überhöhten Gebühren ab, die sich der Gläubiger gut und gerne sparen kann.

"gefährlich" zwar nicht, aber du machst das dann absolut umsonst. Mit schulbefreiender Wirkung darfst du dann NUR an das Inkasso überweisen. Dh wenn du das an den Ursprungsgläubiger zahlst obwohl es hätte an das Inkasso gehen sollen dürfen die den Betrag von dir ein zweites Mal einfordern (was ja auch klar ist immerhin haben die die Forderung verkauft

Erzählen wir wieder Märchen? Verbreitest du wieder Panik? Das ist einfach nur Quatsch, was du erzählst. Einfach nur absoluter Quatsch.

Wenn die Forderung verkauft wäre, dürften keine Inkassokosten verlangt werden. Solange die Forderung aber nicht verkauft ist, darf man grundsätzlich schuldbefreiend an den Gläubiger zahlen.

Aber das weißt du natürlich. Du erzählst hier nur gerne Blödsinn herum, das kennen wir von dir hier.

Ah unser belieber Inkasso-Freund.  Erzähl deine Lügenmärchen anderen.

Mit schulbefreiender Wirkung darfst du dann NUR an das Inkasso überweisen.

Nein.

Das Inkassobüro hat erstmal mit dem Schuldner keinen Vertrag über eine Leistung, den hat der Gläubiger mit dem Schuldner. So lange dem Schuldner keine Abtretungserklärung nach § 410 BGB durch das Inkassobüro vorgelegt wird, kann er nach Treu und Glauben davon ausgehen, dass der Gläubiger nach wie vor sein ursprünglicher Vertragspartner ist und an diesen selbstverständlich schuldbefreiend zahlen.

Dh wenn du das an den Ursprungsgläubiger zahlst obwohl es hätte an das Inkasso gehen sollen dürfen die den Betrag von dir ein zweites Mal einfordern (was ja auch klar ist immerhin haben die die Forderung verkauft

Bei einem Verkauf, der rechtlich als Zession oder Abtretung bezeichnet wird (§§ 398 ff BGB), wird das Inkasosbüro neuer Gläubiger. Dann darf es aber keine Gebühren fordern, weil es keine Rechtsdienstleistung erbringt. Wenn ich mich selbst beauftrage etwas zu tun, wodurch entstehen dann Kosten? In dem ich eine Fallakte von der rechten in die linke Hand gebe? Absurd!

Wird dennoch eine Gebühr gefordert, riecht das ein bisschen nach ein paar Straftaten (versuchte Nötigung und versuchter gewerbsmäßiger Betrug). Zwar können jurisitsiche Personen keine Straftaten begehen, die Anzeige kann aber gegen Unbekannt laufen und vielleicht wird die Staatsanwaltschaft dann aktiv, gegen den Geschäftsführer des Inkassobüros. Zumindest ein Lizenzentzug durch das Aufsichtsgericht sollte auf bei erstmaligen Verstoß immer erfolgen.

Sag mal kirschkerze, wie viel bekommst du von der Inkasso-Branche dafür, dass du diesen dämlichen Quatsch hier rein schreibst? Das geht schon seit einer gefühlten Ewigkeit so. Es würde mich ja auch nicht stören, aber am Ende glaubt das der ein oder andere und verschenkt dann dank dir sein sauer verdientes Geld. Bravo!

@kirchkerze : An Deinem bizarren Komment ist einfach alles falsch

Gib mal Infos zur Forderung

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