Ist eine Hausübertragung in das ich Geld und Eigenleistung gesteckt, eine schenkung?

1 Antwort

Was hat deine Investition damit zu tun?

Ist dir das bebaute Grundstück bestenfalls zu einem 10% günstigeren Verkehrswert verkauft, ist es logischerweise nicht geschenkt.

Zu einem Spottpreis oder gar unentgeltich übertragen, als (gemischte) Schenkung zu bewerten, die innerhalb von 10 Jahren angefochten (rückübertragen verlangt) werden kann oder dem Regress des Sozialamtes unterläge, wenn der Schenker sich damit arm rechnete und deshalb auf staatliche Pflgekostenübernhame oder Unterhaltszuschüsse angewiesen wäre.

Dann wären Geld und Eigenleistung, die man dort reinsteckte, eben futsch :-O

G imager761


Dake für deine Antwort. Habe meine Frage nicht ausführlich beschrieben. Vielleicht ist die Antwort anders wenn ich die Frage noch mal stelle. Also, ich habe mit einer Partnerin ein Haus gekauft. Sie hat es bezahlt 20.000€. Ich habe mit meinem Geld das Haus um und ausgebaut. Von mir nocheinmal in etwa die gleiche Summe. Dann kam (wie immer)die Trennung. Sie wollte mich einfach vor die Tür setzen, ende fertig. Da habe ich meine Rechnung aufgemacht, und siehe da, dann wollte sie das Haus nicht mehr und hat es daraufhin mir Überlassen. Mit Grundbucheintrag
Das Finanzamt schrieb mir jetzt ich möge den Wert beziffern, wegen der Schenkungssteuer. Ist das eine Schenkung wenn ich statt Geld zurück, das Haus übernehme?

Danke im vorraus francefan

@francefan1

Immobilienverträge bedürfen zwingend der notariellen Beurkundung. Wäre darin kein Kaufpreis, ggf. in Anrechnung deiner Eigenleistung vermerkt, erfolgte die Übetrgung schnenkunsgweise.

Oberhalb deines Freibetrages von 20.000 EUR unterlägen die der Schenkungssteuer. Maßgeblich ist der Wert nach § 185 ff. BewG, sofern nicht ein Gutachten eines amtlich bestellten Gutachters beigebracht würde.

Was möchtest Du wissen?