Ist eine auf den Asphalt gemalte Geschwindigkeitsbegrenzung (ohne Schild) bindend? Oder nur Hinweis?

5 Antworten

kein hinweis, sondern ein "ordentliches" verkehrszeichen . habe leider meine stvo nicht zur hand, sonst würde ich den paragraphen nennen können.

große Frage: war es ein verkehrsberuhigter Bereich? dann gilt das Limit (auch in Spielstraßen) solange, bis es durch entsprechende "Gegenkennzeichnung" wieder aufgeboben wird (Zeichen 274.1 und 274.2).
ansonsten gilt grundsätzlich, auch wenn die stvo dies nicht eindeutig regelt, dass ein Streckenverbot bis zur nächsten öffentlichen Einmündung (dies kann auch ein Feldweg sein) gilt. pervers ist hier, dass die stvo schwammig bleibt, während in der Verwaltungsvorschrift der StVO verlangt wird, dass in solchen Fällen das Schild wiederholt wird. Was ja auch logisch ist, denn einbiegende Fahrer könnten das Zeichen ja sonst nicht sehen.

in Deinem Fall solltest Du noch einmal nachsehen, ob nicht doch ein Streckenverbot vorhanden ist - zwingend wäre das das Zeichen 274-53. Solange dieses Zeichen nicht aufgestellt wurde, sind "Bodenkennzeichen" nicht bindend - sie werden meines Wissens in der stvo nicht einmal erwähnt.

übrigens - gute Frage, gibt ein Sternchen ;-)

Nein, eine auf den Asphalt gemalte Zahl stellt keine Geschwindigkeitsbeschränkung dar. Es kann jedoch sein, dass sie auf eine Streckenbeschränkung hinweist. Die Tempo-Schilder müssen nämlich nicht an jeder Kreuzung/Einmündung wiederholt werden um gültig zu sein. Dann kannst Du Dich wegen der Zahl auf dem Asphalt nicht mit Ortsunkundigkeit herausreden.

Genau so bindend wie Fahrbahn- Leitlinien- oder markierungen. Z.B. durchgehende Linie - Überholverbot.

das ist doch unsinn, wie soll bei schnee z.b ein autofahrer die auf den asphalt geschmierte 30 sehen, wenn es kein schild vorher gibt ? außerdem sind das nur hinweise, keine vorschriften.

schon sooo lange her, aber imm er noch aktuell ! es ist eben eine spitzenmäßige Frage.

Zeichnungen von Verkehrs-Zeichen auf der Fahrbahn oder "sonstwo" haben alleine keine straßenverkehrsrechtliche Bedeutung. Sie unterstützen nur die handelsüblichen Schilder.

Verkehrschilder unterliegen einer DIN Norm, wenn man die nachschlägt, dann steht da drin, das sie auf einem reflektierenden Untergrund sein müssen, selbst die Farbtöne sind vorgschrieben nach RAL. Ein Straßenbelag oder eine Hauswand sind keine reflektierenden Untergründe.

Man könnte maximal auf Paragraph 1 verweisen, denn wenn eine Hauswand mit einem Zeichen versehen ist, das die Stelle frei bleiben muss für die Feuerwehrzufahrt, dann würde ich mich schon danach richten. Wer behindert schon gerne einen Einsatz im Notfall.

Es gibt aber kleine Lumpen, die sowas dorthin malen, wohin sie es haben wollen, um vor Parkern geschützt zu sein oder selbst einen Parkplatz zu haben, aus diesem Grunde sind diese Schilder nicht zulässig und es ist ihnen auch nicht folge zu leisten, wenn nicht ein normales Verkehrsschild dies auch ausweist.

Ergo ! Alle auf Straßen und Wänden gemalten Verkehrsschilder gelten nur, wenn diese durch ein rechtliches Verkehrsschild ausgewiesen sind.

Der Blitzer hat glaube ich ausgelöst bin mir jedoch nicht ganz sicher

Guten morgen liebe Leute in der Früh

Ich bin eben über die Autobahn A7 gefahren und dort stehen fest stationierte Blitzanlage zu beiden Seiten. Ich fahre diese Strecke nun bereits 2 Wochen täglich und weiß eigentlich worauf ich zu achten habe. Als ich jedoch heute an der Station vorbei fuhr bin ich fest der Meinung einen Rotenblitz gesehen zu haben jedoch bin ich mir nicht ganz sicher ob es ein Blitzer auf meiner Fahrbahn war oder auf der Gegenfahrbahn weil auf der A7 auch von hinten geblitzt wird ist dies gut möglich.

Nun zu dem was mich eigentlich sehr beschäftigt und verwundert und zwar kann dieser Blitzer "eigentlich" garnicht ausgelöst haben nach meinen Wissen oder ich habe irgendwas in der Fahrschule verpasst.

Und zwar ist auf dieser Strecke eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 Kmh jedoch mit einer zeitlichen begrenzung 6 bis 20 Uhr. Sprich wenn ich von 20 Uhr bis 6 Uhr früh schneller fahre dürft es den Blitzer eigentlich nicht jucken.

Nach dem ich das sah schaute ich auf dem Tacho und ich war ungefähr bei 140 Kmh meine Tachospanne beträgt bei großen Geschwindigkeiten 5 bis 8 Kmh gehen wir von 5 Kmh aus bin ich 135 Kmh gefahren dann gibt es noch Toleranz von ungefähr 4 Kmh weil die sich prozentual errechnet bin ich also 1 bis 2 Kmh zu schnell gewesen.

Löst der Blitzer dann überhaupt aus?

Geschweige wie gehe ich nun vor wenn ich wirklich geblitzt wurde zu einer Uhrzeit wo es keine Geschwindigkeit begrenzung gibt?

Das Schild sah ungefähr wie auf dem Foto aus.

130 Kmh Schild ganz oben

Lkw überholen Verboten in der Mitte

Und ganz unten 6 bis 20 Uhr

Was ist nun richtung ?

Es war so ein ähnliches Schild wie auf dem Foto

...zur Frage

Ich wurde kurz nach 21 Uhr geblitzt und auf dem Zusatzschild steht 30 ab 21 Uhr, gibt es auch Verjährung?

Ich wurde beim Bergabfahren in die Stadt rein geblitzt. Der Blitzer steht nur 30 Meter nach dem Schild. Da es nacht war und die Schrift klein, musste ich das Zusatzschild lesen und habe dann gebremst und wurde mit 47 Km/h geblitzt. dies war kurz nach 21 Uhr. Ich musste zuerst meine Uhrzeit am Armaturenbrett ablesen.

Am 14.12.18 habe ich Widerspruch eingelegt. Jetzt kommt ein Schreiben, dass der Mindestabstand zwischen Geschwindigkeitsbegrenzung und Geschwindigkeitsmessung vom Innenministerium Baden-Württemberg mit Erlass vom 1.7.2015 aufgehoben wurde.

Dieses Schild soll der Lärmbelästigung vorbeugen. Ich bin mit dem 5. Gang Berg ab gefahren, da macht mein Auto am wenigsten Lärm. Wäre ich 30km/h gefahren, wäre mein Motor viel lauter gewesen. Reifen vielleicht ein bischen leiser. aber Gesamtlautstärke auf jeden Fall lauter.

In allen anderen Bundesländern, muss der Mindestabsatnd zwischen Geschwindigkeitsbegrenzung und Geschwindigkeitsmessung mindestens 100 Meter betragen. Das wohl mit gutem Grunde, weil man so schnell nicht bremsen kann. Wäre es nur ein 30 er Schild gewesen, so hätte man das rechtzeitig lesen können und bremsen können. Aber mit Zusatzschild (ab 21Uhr 30) muss man zuerst die Uhrzeit kontrollieren und dann auf die Uhr schauen und bremsen und dann blitzt es. Der Blitzer war nur 30 Meter hinter dem Schild. Die Stadt gibt es ja auch zu und es ist nur in Baden-Württemberg so.

In den anderen Bundesländern sind sie vernünftiger. Warum das 2015 aufgehoben wurde weiß auch keiner. Kann man das Innenministerium verklagen?

Oder geht es hier nur um Geld abzukassieren? Jedenfalss geht es nicht um Lärmschutz, sonst hätte man das Schild nicht gemacht. Das Gegenteil ist sogar der Fall, wenn einer voll in die Eisen geht und hinten fährt einer zu dicht, dann hat man ordentlich krach.

Am 14.12.18 habe ich Widerspruch eingelegt und habe bis 13.02.19 Zeit die Zahlung zu leisten und dann gibts Bussgeld. Aber bei Verwarnung gibt es ja keine Verjährung. Erst wenn das Bussgeld anfängt zu laufen. Hätte ich rechtsschutz würde ich es auf Gerichtsverhandlung ankommen lassen. Jetzt steht unten, dass ich Fragen wegen der Lärmaktion an die Fachbereichsleitung senden soll.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?