Ist ein geringerer Lohn zulässig?

3 Antworten

Gibt es Gründe für die "Versetzung" ?

Gibt es einen Tarifvertrag der anzuwenden ist ?

Grundsätzlich ist eine Reduzierung der vertraglich vereinbarten Lohnsumme nur im Rahmen einer Änderungskündigung möglich.

Setzt Dich Dein Arbeitgeber ohne Änderungskündigung in einen niedriger bezahlten Bereich ein, kann er das machen, aber ohne die Lohnhöhe zu verringern.

Wurde Dir allerdings eine jederzeit zurückzunehmende "Zulage für besondere Arbeitsanforderungen" gezahlt, kann diese, bei Wegfall der höheren Anforderung, gestrichen werden.

Nun müsstest Du mal in deinen Arbeitsvertrag schauen, was dort vereinbart wurde. ... und dies ggf. noch erläutern.

Urlaubsvertretung, nachfolgend Krankheitsfallvertr.

@Alicia54

Du meinst,

Arbeiten von ungelernten oder angelernten Angestellten 

erfolgen wegen Urlaubs- und Krankheitsvertretung ?

Das wäre sicher kein akzeptabler Grund für die Reduzierung des Lohnes.

Spreche mit Deinem Arbeitgeber, dass dies nicht akzeptabel ist und bestehe auf Deinen vertraglichen (?) Lohn.

Du bist ja nicht verantwortlich dafür, dass andere krank werden.

eigentlich nicht, da im Arbeitsvertrag eine Summe x als Lohn steht; davon kann nicht abgewichen werden.

Ob eine Versetzung in die andere Abteilung konform ist, steht ebenfalls im Arbeitsvertrag

Ursprünglich war die Versetzung als Urlaubsvertretung, also vorübergehend angesagt, nun sieht es aber so aus, daß es dauerhaft sein soll.

Nein. Das ist nicht rechtens und dagegen kann geklagt werden.

https://karrierebibel.de/versetzung/

Was Ihr Arbeitgeber zum Beispiel nicht darf: Sie auf eine niedrigere oder schlechter bezahlte Position degradieren. Derartige Manöver sind aber dennoch beliebte Tricks – wenn der Mitarbeiter zum Beispiel nach der Versetzung im Organigramm auf der gleichen Ebene bleibt, aber fortan nur noch mit weniger vertrauenswürdigen Aufgaben betraut wird. Wenn jemand auf diese Weise aus dem Job geekelt werden soll, spricht man auch von einer kalten Kündigung.

Darf mein Chef eine Lohnkürzung durch Erpressung erwirken?

Ich bin in einem Einzelhandelsunternehmen mit 11 Beschäftigten tätig. Durch verschiedene unternehmerische Fehlentscheidungen hat mein Chef die Firma in eine wirtschaftliche Schieflage manövriert. Natürlich gibt er das nicht zu, also ist eine momentan schwierige Situation im Handel Schuld. Als Folge will er Einsparungen treffen und als Erstes seinen Angestellten ans Gehalt.

Er möchte uns per Ergänzung zum Arbeitsvertrag 1 Jahr lang 5% weniger Gehalt zahlen. Falls die Angestellten dieser Änderung nicht zustimmen, droht er die Hälfte der Belegschaft zu entlassen. Er will diese Änderung sogar rückwirkend zum 01.02. umsetzen. Aus meiner Sicht ist das Erpressung. Aktuell ist er übrigens gerade dabei 2 neue Arbeitskräfte einzustellen.

Darf er diese Änderung rückwirkend verlangen?

Ist es rechtens gleichzeitig 2 neue Arbeitskräfte einzustellen?

Muss ich dieser Änderung überhaupt zustimmen?

Falls ja, habe ich nach einem Jahr irgendeinen Anspruch auf mein normales ungekürztes Gehalt?

Kann er seine Drohung wahr machen und die halbe Belegschaft entlassen? Muss er irgendwelche Regeln dabei beachten?

Habe ich bei Kündigung nach 6 Jahren Anstellung Anspruch auf eine Abfindung und nach welcher Formel kann man diese berechnen?

Falls ich der Änderung zustimme und die Firma geht in 6 Monaten trotzdem pleite, kann ich dann beim Arbeitsamt irgendwie mein altes Gehalt geltend machen?

Da haben sich ein paar Fragen angesammelt, hoffentlich hat jemand dazu ein paar Antworten parat.

Dank und Grüße

Max

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