ist ein Ehevertrag sinnvoll?

6 Antworten

Er muss sich ausführlich beraten lassen, denn der Ehevertrag ist extrem einseitig. Kein Zugewinnausgleich, kein Vorsorgeausgleich, Unterhaltsverzicht.

http://www.haufe.de/recht/familien-erbrecht/ehevertrag-benachteiligt-frau-angemessen-und-ist-sittenwidrig_220_265588.html

Meines Erachtens liegt diese Sittenwidrigkeit hier vor.

Er sollte sich schon mal darauf vorbereiten ihr ein gutes Angebot zu machen, denn wenn sie sich nicht einigen, gibt es die volle Breitseite, Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich und nachehelicher Unterhalt.

Ich würde lieber seine Frau vertreten als ihn, der Anwalt der Frau hat es leichter.

hallo,

um sein haus muss er sich keine sorgen machen, da gütertrennung vereinbart worden. allerdings wird er wohl um den unterhalt nicht herum kommen, den kann man nicht per vertrag ausschließen, da greifen die gesetze. spätestens wenn sie zum jobcenter rewnnt um h4 zu benatragen, kommt das amt auf ihn zu und fordert ein. die kinder müssen sowieso ihren unterhalt bekommen. was die altersvorsorge angeht, so kann sie nur eine versorgungsausgleich aus der rentenversicherung bekommen, aber eben auch nur, wenn sie dann iw mal in rente geht wird ihr das ausgezahlt. bei 4 jahren dürfte da aber nicht soviel rauskommen. sowieso wird hier aber auch geteilt. wenn sie kindererziehungszeiten während der ehezeit hatte, dann wurden ihr auch rentenpunkte gut geschrieben. am ende werden von beiden die in der zeit erworbenen rentenansprüche genommen und jeweils genau gleich aufgeteilt.

Auch wenn es eine Leier ist, er muss zum Anwalt - am besten mit Ihr gemeinsam. Oder wenn er es gemeinsam mit der Grau schafft - einen Scheidungsantrag ausfüllen im Internet. Wäre wahrscheinlich für beide das günstigste .... Gibt ja viele Seiten wo das geht. Mir gefiel damals die Seite Scheidungsscout24.de ganz gut.

Grundsätzlich ist ein Ehevertrag immer sinnvoll.

Ich kann dir nur den Ratschlag geben, die Frage nicht hier zu stellen, sondern in folgendem Forum: "juraforum.de".

Dort wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit zufriedenstellende Antworten erhalten, als du sie hier bekommen würdest.

Gruß

Danke schön für den Tipp :)

Wenn sie Gütertrennung vereinbart haben und nur er als Eigentümer des Hauses eingetragen ist, gehört es ihm, er muss da keine Angst haben.

Unterhalt muss er vielleicht zahlen für eine Übergangszeit, bis sie einen Job hat. Da keine Kinder vorhanden sind, ist es zumutbar, dass sie ihren Lebensunterhalt selbst finanziert.

Bei der Altersvorsorge habe ich leichte Zweifel, dass das notariell vereinbart wurde. Da sie nie gearbeitet hat ist das sittenwidrig. Sind aber eher kleine Beträge.

Welchen Aufenthaltsstatus hat die Frau?

Sie hat einen unbefristeten Aufenthaltstitel

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