Ist ein Bausachverständiger steuerlich absetzbar?

2 Antworten

Nach §35a Abs. 3 EStG kann für diese Kosten eine Steuerermässigung beantragt werden. Konkret heisst es dort:

Zitat:

Für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, mit Ausnahme der nach dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW Förderbank geförderten Maßnahmen, ermäßigt sich die tarifliche Einkommensteuer, vermindert um die sonstigen Steuerermäßigungen, auf Antrag um 20 Prozent, höchstens 1 200 Euro, der Aufwendungen des Steuerpflichtigen.

Zitat Ende.

Konkret heisst das, dass man die Rechnung einreichen muss, dass man nachweisen muss, dass das Geld auf das Konto des Bausachverständigen geflossen ist (es darf nicht bar bezahlt worden sein) und dass man eine Eintragung in Zeile 78 (Seite 3 des Mantelbogens) vornehmen muss. Nähere Informationen kann man im Internet unter dem Stichwort "Steuerermässigung für Handwerkerleistungen" erhalten.

Was für ein Haus ist das? Vermietest Du? Wenn ja: ja. Wenn selbst bewohnt und nicht vermitet: nein.

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