Ist ein Arbeitsvertrag mit 44 Stunden/Woche rechtsgültig?

5 Antworten

Was aber wenn der Arbeitgeber eine 5-Tage-Woche festlegt. D.h. Samstag und Sonntag die Firma geschlossen ist. Darf dann die 5-Tage-Woche mit 44h(oder 48h)/5-Tage-Woche festgelegt sein? Und wenn eine 4-Tage-Woche festgelegt ist, darf dann der Arbeitsvertrag 40h/4-Tage-Woche festschreiben?

Wenn Du darauf eingehen willst.Deine Sache.

Ja, es gehen theoretisch sogar durchschnittlich 48 Stunden/Woche laut Arbeitszeitgesetz.

geht es um die stundenzahl? ich kenn leute die mindestens 50std/woche arbeitne! die frage ist jawohl total lächerlich!

@johmarie

''geht es um die stundenzahl?''

  • Um was denn sonst, wenn da steht ''44 Stunden/Woche''?

''die frage ist jawohl total lächerlich!''

  • Warum sollte die lächerlich sein?

Ein Arbeitsvertrag mit 44 Stunden pro Woche ist gesetzlich zulässig, falls es keine widersprechende tarifliche oder betriebliche Regelung gibt. Herleitung der gesetzlich zulässigen wöchentlichen Höchstarbeitszeit. Der wöchentlichen Arbeitszeit sind durch das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) Grenzen gesetzt. Dort heisst es in §3 Arbeitszeiten: Die werktägliche Arbeitszeit darf 8 Stunden nicht überschreiten. Die wöchentliche Höchstarbeitszeit beträgt also 48 Stunden (8 Stunden mal 6 Werktage). Weiter heisst es in §3: Sie kann auf 10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von 6 Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt 8 Stunden pro Werktag nicht überschritten werden. Daraus ergibt sich dass durchaus 10 Stunden pro Werktag gearbeitet werden kann, wenn beispielsweise betriebliche Belange dies erfordern, der Arbeitgeber muss innerhalb eines halben Jahres die Arbeitszeit so verkürzen dass im Mittel 8 Stunden herauskommen. Beispiel: 12 Wochen lang 10 Stunden pro Werktag geleistet, also 2 Stunden Mehrarbeit. Als Ausgleich beträgt in den folgenden 12 Wochen die Arbeitszeit nur 6 Stunden. Alternativ kann die Mehrarbeit auch tageweise abgebaut werden. ArbZG unter http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/arbzg/gesamt.pdf An das Arbeitszeitgesetz müssen sich sowohl Arbeitgeber als auchg Arbeitnehmer halten. Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz sind kein Kavaliersdelikt, diese können bis hin zu Haftungsausschluss im Falle von Arbeitsunfällen führen. Ergo: Eine 50 Stundenwoche ist dauerhaft nicht zulässig. Peter Kleinsorge

Sofern pro Arbeitstag nicht mehr als 8 Stunden gearbeitet wird.

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