Ist die Vorsteuer immer im Soll und die Umsatzsteuer immer im haben?

4 Antworten

Grundsätzlich ist das so. Berichtigungen stehen selbstverständlich auf der jeweils anderen Seite.

NEIN, zum Beispiel bei Rückbuchungen, nachträglich gewährten Rabatten etc.

Hi,

also immer nur wenn etwas nachträglich passiert?

@Commentary

Ja, zumindest fällt mir derzeit keine Ausnahme ein.

@RebelRebel

Vielen Dank !!

@RebelRebel

"Nachträglich" ist nicht das richtige Wort. Wenn die Vorsteuer zu berichtigen ist, dann wird das auf dem Vorsteuerkonto im Haben gebucht. Egal ob Skonto, der vielleicht sofort in einem Buchungssatz mit gebucht wird oder Boni im Folgejahr oder eine Rabattgutschrift oder eine Stornorechnung oder eine andere (erlaubte) Rechnungskorrektur.

Ja, Vorsteuer im Soll (Forderung ans Finanzamt) und Umsatzsteuer im Haben (Verbindlichkeit ans Finanzamt), außer bei Gutschriften, Skonto usw., dann genau andersrum.

VG Patty

Äh, nee, umgekehrt oder? Vorsteuer ist ja eine Forderung gegenüber dem Finanzamt (Haben), und Umsatzsteuer eine Schuld (Soll)...

Aber stehen Verbindlichkeiten nicht auch im Haben (in der Bilanz: auf der Passivseite)? Also haben deiner Meinung nach sowohl Forderungen als auch Verbindlichkeiten Haben-Salden?

Forderung = SOLL! Verbindlichkeit = HABEN! Keine Ausnahmen!!!

Ich glaube, du verwechselst da die Buchungen auf deinem Bankkontoauszug mit der korrekten Finanzbuchführung. Der Bankkontoauszug ist aus Sicht der Bank zu sehen, wenn also auf dem Kontoauszug "Haben" steht, ist das für dich ein Plus, aber aus Sicht der Bank eine Verbindlichkeit an dich; andersrum bei "Soll" auf dem Kontoauszug hast du das Geld an die Bank zurück zu zahlen, die Bank hat eine Forderung an dich.

VG Patty

@Patty

Nee, aber das BWL-Studium ist schon so lange her, und kaum ein Betriebswirt dürfte sich danach noch mit Buchführung beschäftigen, das machen andere. Ich sehe die Zahlen nur noch ohne Aufteilung in T-Konten. Danke...

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