Ist die Finanzierung machbar?

5 Antworten

Klare Aussage, nein!
http://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/immobilienkredite-der-weg-zum-eigenen-haus-wird-verbaut/13708746.html

Es ist nett, dass Du Beamter bist und es ist nett, dass Du die Miete einsparen willst.
- Dein Eigenkapital ist zu gering
- das Kindergeld steht für die Finanzierung nicht zur Verfügung

Dein Pfändungsfreibetrag, 2 Erwachsene + 2 Kinder liegt bei etwa 2160€, die ebenfalls für eine Finanzierung nicht gerechnet werden können.
Verbleiben etwa 600€ , falls da nicht noch ein finanziertes Auto irgendwo herumsteht.

Wenn du meinst, du könntest mit einer Rückzahlungsrate, die niedriger ist, als deine derzeit (billige?) Miete ein Haus erwerben, dann solltest du dich wundern, warum wohl noch irgendjemand freiwillig nur zur Miete wohnt ...??

https://www.youtube.com/watch?v=4MNrwSAgIEM

Die Zinsen sind derzeit niedrig, die Verlockung daher groß aber euer Eigenkapital reicht ja noch nicht einmal für die Nebenkosten. Damit reicht dir noch nicht einmal eine 100% Finanzierung, denn die 100% beziehen sich auf den reinen Immobilienpreis und dabei sind die Konditionen schon nicht mehr rosig. Also wenn du nicht eine Null beim Eigenkapital vergessen hast, würde ich es lassen und erst einmal mehr EK ansparen. Wenn es dir nicht gelingt bei einer Miete von 850.- Euro noch etwas zurück zu legen, so wird die Kiste mit einer Rate von 700 bis 800 Euro eh zu eng, zumal du dabei ja kaum tilgst. So ein Haus verursacht immer wieder mal unerwartete, größere Kosten, sei es das es der Gemeinde einfällt die Beleuchtung erneuern zu müssen, das Dach plötzlich undicht wird oder was auch immer. Eine erneute Hypothek fällt dann flach und du riskierst alles zu verlieren, spätestens bei der Anschlussfinanzierung die ja zwangsläufig kommt wenn du kaum tilgst, bekommst du richtig Probleme. Das wird dir natürlich kaum eine Bank so sagen, denn bis dahin bist du ein eifrig zahlender Kunde und durch die Hypothek haben sie ja ''dein'' Haus als Sicherheit. Tut mir leid, dass ich keine angenehmeren Informationen für dich habe.

Hallo BillyBob1977,

gerne möchte ich versuchen Dir weiterzuhelfen.

Beim Erwerb einer Immobilie fallen neben dem Kaufpreis sogenannte Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbssteuer 3,5 - 5,5% je nach Bundesland, Notar- und Grundbuchkosten ca. 1,5% und evtl. anfallende Maklerkosten) an. Es gibt Banken, die Dir diese zusätzlich mitfinanzieren.

Falls Du irgendwie die Möglichkeit hast, empfehle ich Dir diese komplett aus Eigenkapital zu tragen. Dies verbessert die Konditionen deutlich.

Zusätzlich kannst Du bei einer selbstgenutzten Immobilie das Programm Nr. 124 "Wohneigentumsprogramm" der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit einbeziehen. Hier hast du eine maximale Förderhöhe von 50.000€.

Gerne kannst Du Dir unter folgenden Link einen ersten Eindruck verschaffen: http://www.interhyp.de/Budgetrechner

Du solltest Dich trotz allem von einem unabhängigen Finanzierungsspezialisten beraten lassen.

Viele Grüße Kurt,

Interhyp AG

Du musst auf jeden Fall rund 5 - 6 Prozent Kosten für den Erwerb des Hauses dazu rechnen: Notarkosten, Grunderwerbssteuer und Kosten für die Eintragung im Grundbuch.

Dafür werden eure 8000 bar also nicht reichen. Ihr müsst den Rest dann anders aufbringen. Nimm mal einen Zinsrechner und rechne dir dir monatliche Rate aus. Nach meiner Rechnung (Handy-App) würde eure monatliche Rate rd. 1100 € bei einer Laufzeit von 25 Jahren liegen.

Danach ist mein Fazit, das Haus ist zu teuer für euch.

Was möchtest Du wissen?