Ist das Schwarzarbeit, oder darf man das? (Eigentümergemeinschaft)

4 Antworten

In der Eigentümergemeinschaft kann man vieles regeln ohne das es jetzt gleich "Schwarzarbeit" wäre. Es sind auch kleine Summen wie 10€ von denen du da redest. Es sind simmer die gewissenhaften die sich einreden, daß sie böse wären. Echte Schwarzarbeit geht sogar bis in den Menschenhandel und organisierte Kriminalität. Das sind ganze andere Kaliber, kleiner Mann. Versucht so viel es geht ohne Entgelte zu regeln, das hält die Nebenkosten für die Wohnungen niedrig und ihr spart so sehr vieles was ihr sehr teuer draußen machen lassen müßtet. Leistung/Eigenleistung die gut gemacht wird, rentiert sich auf Dauer immer. Seid froh auf eure Fähigkeiten und das gute Zusammenleben. von 10 Gemeinschaften kannte ich nur 1 bei denen das funktionierte. Erhaltet euch das !

Zulässig ist das schon, denn das ist eine Eigenleistung ohne Bezahlung.

Mit Bezahlung ist das Schwarzarbeit.

Mir erschließt sich nicht so ganz der Sinn, dass du dich für Eigenleistungen an deinem Miteigentum bezahlen lassen willst.

bei den nächsten fälligen Arbeiten kann ja einer der 3 anderen Eigentümer die Eigenleistung erbringen

Ich bis selbst Handwerker, die anderen Eigentümer sind Rentner und nicht vom Fach...

@Huntington

Alles schön und gut, aber warum für Eigenleistung am Miteigentum bezahlen lassen?

@Griesuh

Na, die anderen Eigentümer machen ja nicht, profitieren aber von meiner Arbeit, wenn wir eine Firma beauftragen würden, dann währe es für alle teurer...

wir rechnen diese Arbeiten auch als Eigenleistungen in der WEG 10 euro stunde. Die geleisteten Arbeitstunden auflisten mit der Jahresabrechnung pro Eigentümer und abrechnen. (geht nur für Eigentümer der WEG)

Schwarzarbeit ist das nicht, das währe wenn du z.b. eine EXTERNEN Nachbarn beschäftigen würdest zum z.B. Heckenscheiden.

Grundsätzlich würde ich es als Eigenleistung sehen, allerdings weiß ich nicht ob die Bezahlung da dann so sein darf. Wenn es da nur um das Material geht denke ich ist es auch kein Problem.

Was kann ich mit der Wohnungstür machen?

Hallo, Ein Wohnungseigentümer verweigert die Zustimmung, obwohl laut BGH Urteil nachstehendes zwingend Gemeinschaftseigentum ist. Zum ersten will der Eigentümer, der UG - Wohnung ein Gitter vor sein Schlafzimmerfenster montieren lassen. Von der Hausverwaltung bekamen alle Wohnungseigentümer ein Schreiben nach WEG § 23 (3), worauf wir ankreuzen mussten, ob die rund 800€ vom Nebenkosteenkonto oder vom Rücklagenkonto bezahlt werden sollen. Drei von vier Wohnungseigentümer schickten das Schreiben fristgerecht zum 05.01.16 zurück. Ein Wohnungseigentümer hat es bis dato noch nicht getan.

Jetzt zu meinem Problem. Meine Wohnungstür und der Rahmen sind so verzogen, dass ich sie nicht mehr abschließen kann. Wenn die Haustür geöffnet oder geschlossen wird, wackelt unsere Wohnungstür im Schloss laut.

Laut BGH Urteil ist diese auch zwingend Gemeinschaftseigentum. Die Kosten für Reparaturen u. Erneuerung sind von den Wohneigentümer zu leisten. Ich schickte der Hausverwaltung 2 Angebote, rund 1000€. Nach Rücksprache mit der Hausverwaltung erfuhr ich, dass sie noch ein drittes Angebot angefordert hat. Weiter meinte er, dass er den Wohnungseigentümer nicht traue, und bis zur Versammlung im Nov. warten will. Das Protokoll der Versammlung 2015, erhielten wir erst ende Feb.
Solange kann ich mit der Wohnungstür nicht warten.

Fragen: Was kann ich mit der Wohnungstür machen? Was kann man gegen einen Wohnungseigentümer unternehmen, der einfach zu allem nein sagt?

Zusatzfrage: Muss die Eigentümergemeinschaft, dass nachträgliche einbauen eines Fenstergitters bezahlen?

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