Ist bei einer Hausübertragung Schenkungssteuer oder Grunderwerbsteuer günstiger?

3 Antworten

Ich benötige noch einmal weitere Hilfe hierzu.

@lesterb42: Ich glaube, dass hier generell keine Grunderwerbsteuer anfällt ist falsch, diese würde nur nicht anfallen, wenn die 50% Anteile an denEx-Ehepartner übertragen würden.

@wfwbinder: Ich habe zwischenzeitlich mit einem Notar gesprochen. Er sagte mir es wäre im Rahmen der Übertragung unerheblich ob sich Hauswert und Kredit gegeneinander aufheben, aus seiner Sicht sind auf die Restkreditsumme (bzw. 50% Anteil davon) in jedem Fall Grunderwerbsteuer zu zahlen und eine "kostenlose" Schenkung in der sich Hauswert mit Kreditwert gegenseitig aufhebt nicht möglich.

Jetzt bin ich noch unsicherer wie die Lage aussieht ....

Wenn der Unterschied zwischen Wert der Haushälfte und dem darauf lastenden Kredit weniger als 20.000,- Euro ist, kostet es keine Schenkungssteuer.

Der Kredit übersteigt bei Weitem den Wert der Hälfte des Hauses. Jedem gehören ja 50% laut Grundbuch aber haftet bei der Bank gesamtschuldnerisch. Ist so überhaupt eine Schenkung möglich?

@fragezeichen833

Genauso wie nur die Hälfte des Hauses übertragen wird, wird bei der Steuer auch nur die Hälfte der Schulden gerechnet. 

Die gesamtschuldnerische Haftung zählt dabei nicht.

Grunderwerbsteuer fällt hier nicht an (§ 3 Nr. 5 GrEStG)

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