Irre Nebenkosten bei Eigentumswohnung?

5 Antworten

300 € bei 120 m² ist nicht viel und Du vergisst das man Hausgeld bezahlen muss, weil ja immer irgendwelche Reparaturen anliegen.

Bei einer eigenen Wohnung hat man den Vorteil, das man keine Mieterhöhung  oder Kündigung wegen Eigenbedarf zu erwarten hat.

Kennt jemand eine Alternative zu einer Eigentumswohnung? Ein kleines Haus wäre mir am liebsten, ist aber derzeit kaum zu bekommen.

Ein eigenes Haus ist nicht schlecht. Man hat seine Ruhe, kann frei entscheiden was gemacht wird, was gekauft wird usw.

Aber man trägt eben auch alle Kosten ganz alleine. So ein neues Dach z:B. kostet eine Menge Geld.

Wenn diese Kosten durch zwei oder noch mehr Parteien geteilt wird ist das natürlich besser.

"Habe mich informiert, und 2,40 Euro pro m2 sind übliche Nebenkosten,"

Für Mieter, nicht für Eigentümer.

Als solcher hat man neben den "üblichen" NK auch noch Ausgaben für Sachen die nicht umlegbar sind.

Zum Beispiel Instandhaltung, Instandsetzung, Kontogebühren, Verwaltung und sonstige öffentliche Abgaben.

Bei einem kleinen Haus oder ein DHH sind die etwas geringer als bei einer ETW.

Hab mir eine Eigentumswohnung angesehen die verkauft wird. 120 m2 für 120.000 Euro.

In der Pampa, Bruchbude oder Zwangsversteigerung? Alles andere erklärt den niedrigen Preis nicht.

Habe mich informiert, und 2,40 Euro pro m2 sind übliche Nebenkosten, das ist mir viel zu viel, da kann ich ja gleich zur Miete wohnen.

Als Wohnungseigentümer, hast du natürlich auch Kosten, die der Mieter nicht hat, da ein Vermieter einer ETW gewisse Punkte NICHT umlegen darf, allen voran die Instandhaltungsrücklage.

Vielleicht eine Doppelhaushälfte? Sind da die Nebenkosten geringer?

Nein, nicht zwingend.

Zwar gäbe es bei einem eigenen Haus keine Instandhaltungsrücklage kraft Gesetzes oder Satzung, aber du zahlst die Kosten komplett die bei einer Wohnung nur anteilig anfallen (Grundbesitzabgaben, Kabelanschluss, Wasser, Abwasser, Gebäudeversicherungen).

Und wehe etwas geht kaputt wie Dach oder Heizung. In einer ETW gehören diese Dinge regelmäßig zum Gemeinschaftseigentum, werden also aus der Rücklage bezahlt. Als Hausbesitzer komplett dein Bier.

Merke:

  • Die erste Immobilie, die man kauft, sollte niemals die selbstbewohnte sein.
  • Wer keine 2.000,- € Netto im Monat (als Angestellter) und 50.000,- € Vermögen oder mehr hat, ist finanziell nicht qualifiziert eine Immobilie zu erwerben.

Bei einem Haus hast Du den Vorteil, dass du über die Nebenkosten allein bestimmst ... Du hast keinen Aufzug zu finazierenm, keinen Hausmeister, keine Verwaltung etc. pp.

vor allem muss man sich nicht mit den Miteigentümern herumärgern

wenn Du genug Geld hast solltest Du nach einem Haus schauen

das stimmt allerdings, häuser sind viel, viel geiler als etws, weil man sich eben nicht nach anderen eigentümern richten muss

300 € Nebenkosten für 120 qm sind sehr wenig. Ungefähr die Hälfte sind echte Nebenkosten, das andere sind die Rücklagen. Alles andere wäre unseriös. Üblich sind Minimum 3€/qm

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