Interne Bewerbung: Teamleiter?

3 Antworten

Wenn Du selbst der Meinung bist, dass Deine Chancen nicht schlecht sind und Interesse an dem Job hast, dann bewirb Dich. Mehr als ablehnen kann Dich der AG nicht. Wenn dann ein "Wichtigtuer" das Rennen macht, hast Du es jedenfalls probiert. Viel Glück

In was für einen Berufszweig bist du denn? Für mich hört sich das nach Ausbeuterfirma an, die nur die jungen Leuten nehmen für möglichst wenig Geld. Da würde ich nicht Teamleiter sein, mich würde es schon stutzig machen, dass die überhaupt alle nur so kurz da sind.

Wie wär's mit Frage beantworten und nicht die Moral hinterfragen? Es sind nunmal zu 80% Studenten angestellt und bisher ist keiner gekündigt worden sondern zB nach Beendigung des Studiums dann selbst gegangen

@Raspberry2k13

also um deine Frage zu beantworten, sollte man schon den Berufszweig wissen. Wenn du im Informatikbereich tätig bist, warum dann nicht Teamleiter sein? Das Knowhow ist dort am Wichtigsten. Und das hättest du. Wenn du irgendwo tätig bist, wo es um Aquirierung Neukunden gehen sollte oder um Werbung und du z.Bsp nur auf Provision arbeitest, würde ICH das nicht machen. Hat doch mit Moral nichts zu tun. Du willst doch von uns eine Einschätzung, aber mit so wenig Informationen kann man dir doch keinen ernst gemeinten Rat geben. Warum z.Bsp beantwortest du meine Frage nicht?

Ein guter Teamleiter muss keine "Dominanz" haben. Für Teambildung und Leitung sind andere Qualitäten erforderlich. Allerdings hat der Kollege hier schon recht - was für eine Tätigkeit? - dann ist es in manchen Fällen besser NICHT der TL zu sein. Arbeite als IHK zertifizierter Trainer und Jobcoach bei Trägern, habe somit mit der Thematik beruflich zu tun. Soll ich dir einige Infos zu TL schicken? Wohin? Kurze Rückmeldung wäre nett. LG Peter

Hallo, es ist in der Gastronomie und macht mir viel Spaß. Es soll jederzeit ein Teamleiter anwesend sein, nur die paar die wir haben können nicht alle 7 Tage 14 Stunden am Tag abdecken. Es ginge halt nur darum, dass wenn Frischlinge da sind, die einen erfahrenen Mitarbeiter an der Seite haben und alles offiziell mit einem Teamleiter besetzt sein muss, der sich um das ganze "Drumherum" kümmert. Der Rest weiß ja wie der Job läuft.

@Raspberry2k13

O.K.. also mehr eine pro forma Sache und nicht irrsinnig viel Verantwortung? Da würde ich an deiner Stelle zuschlagen, macht sich auch im Lebenslauf später gut. Soll ich dir meine Unterlagen über TL schicken (was ich noch hier so habe)? LG Peter

Sollte ich in diesem Fall ein Arbeitszeugnis nachfordern?

Hi zusammen :)

Ich hab nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei einem Arbeitgeber bei dem ich es mir nicht mal im Traum vorstellen konnte, dass der mich einlädt... Mein absoluter Wunsch-Job!

Nur bereitet mir eins besonders Bauchschmerzen:
Vor ca. 2 Jahren hab ich meinen Job schonmal gewechselt... Und der Arbeitgeber, den ich bis da hatte, war der blanke Horror!

Die Kurzversion: Ich hatte in nicht mal 11 Monaten weit über 300 Überstunden... Selbst errechnet.. Da es keine Zeiterfassung gab, alles "freiwillig" und unbezahlt... Mein Rekord waren 27 Tage Arbeit am Stück, ohne Pause... Da man den Job nicht verlieren will, macht man das am Anfang eben mit...

Mit dem Chef hab ich mich anfangs gut verstanden, ich konnte nicht verstehen, wieso alle sagten, er ist ein Ar.... (Sogar die Kunden teilweise!) Bis ich irgendwann mal seine Wut gegen mich gelenkt hab, weil ich so frech war, zu fragen, ob ich an einem Samstag (der wie immer "freiwillig" (=unbezahlt) war...) frei haben kann, weil ein wichtiges Ereignis anstand... und weil ich mich dann getraut hab, zu sagen, dass das nicht geht, was er da verlangt. Dass ich nicht ganz selbstverständlich monatelang meine Freizeit für die Arbeit opfern kann...

Ja, ab da hasste er mich und ab da behandelte er mich wie Dreck und ich wusste endlich, was alle mit Ar... meinen...

Ich komm zum Ende der Story: Ich hab angefangen, mich zu bewerben und Dienst nach Vorschrift zu machen... Kein Deut mehr als ich musste.... Der Chef war wütend und die Kündigung kam... (nicht mal fristgerecht... Aber war mir auch recht... Hauptsache weg!)

Im Kündigungsgespräch sagte er: "Ich bitte Sie aber, Ihren Resturlaub nicht zu nehmen, sodass sie Ihren Nacholger noch einlernen können! Wenn Sie ihren Urlaub nicht mehr nehmen, bekommen Sie auch ein gutes Arbeitszeugnis!" (Haha, erst schnellstmöglich rausschmeißen und dann wollen, dass ich weiter acker!) Selbstverständlich hab ich meinen Urlaub (von dem noch viel übrig war!) vollständig genommen....

So... Ich hab direkt nen neuen Job bekommen und hab das Arbeitszeugnis (welches unter diesen Umständen ja schlecht ausfallen sollte) nie bekommen und habs auch nicht angefordert...

Aber jetzt bewerb ich mich eben wieder und es wäre natürlich sehr von Vorteil!
Jetzt meine Fragen:

♦ Würdet ihr es nachfordern? Es wird vermutlich schlecht ausfallen... Wenn ichs nicht mache, kann ich wenigstens sagen, ich hab nie eins bekommen... Wäre das nicht besser als ein schlechtes?

♦ Wenn ja: Wie? Ich werde definitiv eine Mail schreiben, weil ich mit diesem Menschen kein Wort mehr wechseln möchte... Geht einfach nicht... Aber was soll ich schreiben? Freundlich und lieb sein (in der Hoffnung auf doch noch ein gutes Zeugnis) oder fordernd?

Sorry für den langen Text, danke fürs lesen und für eure Antworten! :)

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