Inkompetenz des Dozenten im Widerspruch zur Sprache bringen?

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Der Dozent ist doch sicher einem Institut zugeordnet, und da gibts einen Institutsdirektor (m/w). Übergeordnet ist der Studiendekan (m/w) zuständig.

Zunächst würde ich aber meinen Protest dem Dozenten vortragen und eher meine Leistungen positiv herausstellen, als die seinen als negativ. Nur wenn das alles nicht fruchtet, kann man sich einen Termin bei dem Vorgesetzten des Dozenten geben lassen.

Wennn du aber ohnehin nichts beweisen kannst, würde ich dringend von allem, was wie ein Klageweg aussieht, abraten, denn damit macht man sich negativ bekannt.

Ich bin selbst im Leben sowohl Student als auch Dozent gewesen und kenne die Situation aus beiden Perspektiven. Es geht nichts über ein sachliches Gespräch direkt zwischen Student und Dozent. Nur in der Mathematik gab es damals unter den Assistenten nur arrogante A...er. In allen anderen Fächern war man sachlich-fair.

Später haben einmal Medizinstudenten beim Studiendekan Vorwürfe gegen ein-zwei von meinen Kollegen und auch gegen mich als Übungsleiter erhoben. 1. seien wir zu alt (über 60), das sei nicht zumutbar, und mein Kollege trüge die ganze Woche dasselbe Oberhemd. :-)) Der Studiendekan hat die angehenden "Herrgötter in Weiß" achtkantig rausgeschmissen.

Es gab auch eine anonyme Bewertung unserer Veranstaltung (sog. Evaluation) durch die Studenten am Semesterende. Einige der abgegebenen Bemerkungen (die meisten waren aber ok) erfüllten Strafbestände. Ich wurde z.B. als "nölender Gartenzwerg" bezeichnet. :-))) Wir haben uns mit solchen Ergüssen einen fröhlichen Institutsabend gemacht.

Na hoffentlich schießt Du so nicht ein Eigentor.

Wenn ich so eine Bewertung als Verwaltung auf den Tisch bekäme, wäre ich vermutlich stark darüber verärgert (Stichwort: "Was erlauben Student"):

Studierende, die kurz vor knapp angefangen haben, erhielten teilweise eine bessere Note als solche, die mehrere Wochen investiert haben.

Na und - wie ! kommst Du auf die absurde Idee, dass deren Hausarbeiten dann schlechter sein müssten als Deine Arbeit? Sorry - aber ein solcher Gedankengang ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.

Du hättest Dir vermutlich einen großen Gefallen getan, wenn Du das Gespräch mit besagtem Dozenten gesucht hättest. Solche Versuche, so jemandem von hinten in die Hacken zu treten, gehen sehr leicht nach hinten los.

So ist es. Für die berufliche Zukunft eine Katastrophe, weil auf die Art und Weise macht man keine Karriere.

Schlechte Bewertung? - das kann sehr wohl auch an einer miesen Arbeit liegen.

Vermutich wurde entgegen Deiner Annahme eben doch der Inhalt der Arbeit bewertet. Und nicht, wie lange jemand dafür gebraucht hat.

Quantität (hier: Bearbeitungszeit) korreliert auch nicht in jedem Fall mit Qualität.

Die Dozenten haben auch jemanden, der über denen steht. Wer ist das? Ich kenne mich da nicht aus. Aber wäre DAS nicht Dein Ansprechpartner?

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