Inkassounternehmen von Klarna

5 Antworten

Also ich hab auch schon mit Klarna bestellt und da war immer ein Rechnungsbogen der Versandfirma drin.... auf der standen aber unten die Daten von Klarna drauf, wo man das Geld hin überweisen soll. Bist du dir wirklich sicher, dass nichts bei der Ware mit dabei war?

Wie soll ich nun Verfahren?

Da du heute erst die Rechnung bekommen hast, kannst du dich nicht in Zahlungsverzug befunden haben.

Du zahlst den eigentlichen Rechnungsbetrag (4,95 €) und sonst nichts, direkt an Klarna. Deklariere dies auch deutlich bei der Überweisung.

Es gibt auch keinen Kulanzfall hier. Es lag einfach kein Zahlungsverzug vor, da es nie eine Rechnung und nie ein Zahlungsziel gab.

Bloß nicht! Auf gar keinen Fall 5,-€ zusätzlich überweisen, denn dies ist ein Schuldeingeständnis.

Wenn die Rechnung berechtigt ist wird genau diese Rechnung an den Empfänger auf der Rechnung beglichen. Und nicht an den Inkassodrücker.

Allem anderen einfach formlos widersprechen. Anwalt braucht man erst, wenn nach dem Widerspruch gegen einen Mahnbescheid tatsächlich Klage erhoben wird. Dazu kommt es selten, die Inkasso-Drücker wollen eher mit Drohbriefen ohne Aufwand kassieren.

Richtig bis auf ein Detail:

denn dies ist ein Schuldeingeständnis.

In weiser Voraussicht hat der Gesetzgeber das verhindert. §781 BGB. Ein Schuldanerkenntnis muss per Schriftform (also mit Unterschrift) erfolgen. Man kann also wirklich kualnterweise eins zwei Euros mehr überweisen (man hätte sich ja auch aktiv drum bemühen können oder direkt auf die Mahnung zahlen können). Aber mehr als 5€ sind da definitiv nicht drin :-)

Danke schonmal vorab für die Antworten, um nochmals klarzustellen:

Im Paket war nur ein Lieferschein der Firma bei der ich die Ware bestellt habe, keine Daten von Klarna. Bisher war es auch immer so, dass ich die Rechnung separat per Post erhalten habe, da Klarna ja einen eigenen Verwendungszweck aus stellt.

Nach erhalt der ersten Mahnung habe ich mit Klarna telefoniert. Der Mitarbeiter hat mir gestanden das keine Rechnung versendet wurde und er dies jetzt nachholt, mir wurden daraufhin auch die Mahngebühren storniert und das Rechnungsdatum um 14 Tage verlängert.

Darauf folgte keine Rechnungszustellung und auch keine weitere Mahnzustellung sondern direkt die Forderung von dem Inkassounternehmen in dem Warenforderung, Mahngebühren und Inkassogebühren aufgelistet wurden.

Ich bin dem Interesse der Zahlung nachgekommen als ich bei Klarna angerufen habe, wie oft soll ich denn bitte noch anrufen und denen erklären das ich nichts überweisen kann, so lange ich keine Rechnung erhalte.

Wie auch immer. Du hast ja nun die Rechnung in Kopie. Bezahle sie, packe ggf. nochmal kulanterweise 2€ drauf und damit ist es gut. Im Verwendungszweck ergänzen "Nur HF + Briefporto + Zinsen". Mehr musst du eigentlich nicht tun.

Inkassogebühren interessieren niemanden. Siehe auch https://www.gutefrage.net/tipp/mahnung-inkasso-und-inkassogebuehren-teil-1

Mehrere Fehler sind passiert. Sofort nach Nicherhalt der Rechnung muss diese (vorsichtshalber) reklamiert werden. Per E-Mail und vielleicht auch telefonisch. Name der Telefonbetreuerin aufschreiben, Datum und Uhrzeit auch.

Hintennach ist das unglaublich schwer. Inkassounternehmen wollen nur ihre Gebühren, Rechtsanwälte sind auch bloß an deinem Geld interessiert und keiner weiß mehr wie es wirklich war.

Rat kann ich keinen geben. Du hast ja alles bezahlt. Und du hast keinen Beweis für deine Behauptungen. Ein Rechtsanwalt verursacht nur noch neue, weitere Kosten. Auch wenn dir Unrecht geschehen ist, es geht bloß um einen kleinen Betrag.

Sofort nach Nicherhalt der Rechnung muss diese (vorsichtshalber) reklamiert werden

Dazu gibt es keine Rechtspflicht.

Inkassounternehmen wollen nur ihre Gebühren,

Na und? Das muss man nicht wirklich ernst nehmen.

Und du hast keinen Beweis für deine Behauptungen

Ist auch nicht notwendig. Dass ein Verzug vorliegt muss im Zweifel der Gläubiger beweisen, nicht umgekehrt. Dazu gehört, dass er den Rechnungsversand nachweist.

@mepeisen

Hi,

Dazu gehört, dass er den Rechnungsversand nachweist.

Der muss nicht den Versand der Rechnung nachweisen, sondern den ZUGANG beim Empfänger.

Leider hat der Fragesteller hier den Fehler gemacht, dass er überhaupt mit dem Inkassoheini Kontakt aufgenommen hat.

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