Inkassoschreiben - Forderung beeinhaltet die Kosten nicht erhaltener Mahnung.

5 Antworten

Die vorgerichtlichen Inkassogebühren sind zwar erlaubt allerdings nicht durchsetzungsfähig und werden aufgrund der inkassounfreundlichen Rechtsprechung nicht eingeklagt

Zu zahlen sind Mahngebühren (pro Brief 2,50) RLS Gebühr von 6 € sowie Verzugszinsen

Zahlungen immer zweckgebunden (nur HF) direkt an das Versandhaus

Geh vor wie hier beschrieben und gut ist http://www.elo-forum.org/schulden/114457-vorgerichtliche-inkassogebuehren-umgehen.html

(Rechtsprechung runtersrollen)

Stell Dich trotzdem auf einige böse Briefe ein

Ich würde bei denen Anrufen oder denen schreiben die sollen dir das "Einschreiben" als Kopie senden, wenn die nicht Nachweisen können das die dir was geschickt haben, bist du schon fein raus. Sollte es doch einen Nachweiß geben hast du schlechte Karten.

Den kann es eigentlich nicht geben. Einschreiben werden persönlich übergeben, richtig? Ist nicht passiert. Also, wenn Teile der Forderung nicht nachweisbar sind, ist dann das ganze Schreiben ersteinmal hinfällig?

Sofern die Inkassogebühren nicht sittenwidrig (also total überzogen sind) würde ich die gesamte ausstehende Forderung direkt überweisen und in Zukunft regelmäßig das Konto überprüfen bzw. gar nicht erst einkaufen, wenn die Gefahr besteht, dass das Konto nicht gedeckt ist.

Vorab:

Die Verwendung eines nicht gemeinfreien Bildes von Mr. Robert Downey Junior ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine strafbare Urheberrechtsverletzung!


Zur Frage:

Wie ist es nun um das Schreiben bestellt und wie reagiere ich am besten darauf?

Du schuldest

  • die Hauptforderung
  • Verzugszinsen seit dem Tag der fehlgeschlagenen Abbuchung (5% über Basis).
  • Rücklastschriftkosten von ca. 3-6,- €. Da du die Rückbuchung schuldhaft verursacht hast, muss du den entstandenen Schaden ersetzen.

Der Verzug trat autoamtisch ein, einer Mahnung bedarf es hier nicht.

Zahlbar an den Gläubiger. Inkasso kriegt Widerspruch über die Gebühren mit Zahlungsbeleg zu o.g. Positionen. Bei der Zahlung klar angeben wofür das Geld ist (HF Zinsen+Rücklastschrift).

Es muss nicht angemahnt werden!

Wenn die Zahlungsfrist überschritten wird, kann das Unternehmen direkt ein Inkassobüro einschalten.

Das ist aber selten der Fall, man will den Kunden ja wohlgesonnen bleiben.

Einzig ein persönliches Gespräch mit dem Unternehmen kann Abhilfe schaffen!

Ich weiß, wenn ein Zeitraum für die Zahlung festgelegt wurde braucht es keine Mahnung um in Verzug zu geraten. Die Frage ist; da Teile der Forderung nicht nachweisbar sind (Gebühren für nicht-erhaltene Mahnung), ist damit nicht das ganze schreiben ersteinmal hinfällig?

@Roland1988

Nein leider nicht, aber aus dem Grund würde ich an deiner Stelle die Mahngebühr nicht zahlen. Bei den Inkassokosten kommt es auf die Höhe an.

@karo13

Sie überschreiten die Hauptgebühr... es sind keine hohen Beträge. 20 Euro Hauptgebühr, 23 Euro Inkasso, 6 Euro Mahnung. Die Inkassokosten kommen mir unverhältnismäßig hoch vor - gemessen an der Hauptgebühr, und von der Mahnung nehme ich mir sowieso nichts an.

@Roland1988

23€ sind sogar überraschend gering. Die 20€ war die Höhe der ursprünglichen Rechnung, nehme ich an?

Die Inkassogebühren orientieren sich nach dem RVG. Das wiederum ist im Prinzip eine Tabelle. Für Streitwerte bis 500€ stünden für eine 1,3 Gebühr in etwa 80€ im Raum (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer). Nicht, dass die durchsetzbar sind, aber wie gesagt: 23€ sind überraschend gering.

Wenn die Zahlungsfrist überschritten wird, kann das Unternehmen direkt ein Inkassobüro einschalten.

Nur dann, wenn in der Rechnung gesondert auf die Folgen des Verzugs hingewiesen wird, kann eine Mahnung auch unterbleiben. Dazu hat das BGH sich schon ausgelassen. Zahlungsziele, all das ist vollkommen egal, da das hier keine Rolle spielt. Hier gab es eine Lastschrift und keine Kontodeckung. Da ist egal, was es für Vereinbarungen zu Zahlungszielen gab.

Ansonsten verstoßen Inkassogebühren in der Regel gegen die Schadensminderungspflicht des Gläubigers. Es gibt auch noch viele andere Gründe, die dagegen sprechen (zum Beispiel 0€-Flatrates, §4 RDGEG)

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