Inkasso probleme fehler?

6 Antworten

Eine Ratenvereinbarung kannst du nur mit dem Gläubiger wirksam abschließen. Bei einem Inkasso-Unternehmen musst du damit rechnen, dass dieses deine Zahlungen erst einmal auf seine eigene Forderung verbucht. Dann kommst du aus der Verpflichtung gegen den ursprünglichen Gläubiger niemals heraus.

Um dein Frage zu beantworten, JA es ist Betrug, wenn man Waren bestellt, obwohl man ganz genau weiß, dass man nicht in der Lage ist, diese auch pünktlich zu bezahlen.

Um dein Frage zu beantworten, JA es ist Betrug, wenn man Waren bestellt, obwohl man ganz genau weiß, dass man nicht in der Lage ist, diese auch pünktlich zu bezahlen.

So lange schon im Forum aktiv und immer noch die alt bekannten Leseschwächen. Davon schrieb der TE doch gar nichts. Der TE schrieb "unverhofft".

Ich schüttele immer noch mit dem Kopf, wie sich so einer "Community-Experte für Recht" nennen darf.

Ich hab das auch mal gemacht :'D

Einfach warten bis das Inkasso Briefe schickt und naja, ist eigentlich egal ob man in Raten abzahlt oder nicht man hat schließlich 30 Jahre Zeit falls es tituliert wird.

Leider zwei völlig falsche Antworten hier. Webya ist auf der richtigen Fährte. Um das etwas zu erklären.

1. Für den Betrug braucht man folgendes: Vorsatz, einen durch Täuschungen erzeugten Irrtum beim Geschädigten, einen Vermögensschaden und eine Bereicherung. Unverhoffte Rechnungen zu bekommen oder beispielsweise aus heiterem Himmel arbeitslos zu werden, das alles ist schon in der Natur der Sache kein Vorsatz.

Natürlich muss man dabei aufpassen. Wenn sich beispielsweise die Arbeitslosigkeit schon länger ankündigt und man es drauf anlegt, dann kommt die nicht so unverhofft, wie man denkt.

Den Eingehungsbetrug nachzuweisen ist insbesondere bei einmaligen Ausrutschern nahezu unmöglich. Wenn man aber öfter so tut, als sei man liquide, obwohl man es nicht ist...

2. Extra aufs Inkasso zu warten ist leider sehr dumm. Inkassogebühren und Rateneinigungsgebühren sind extrem teuer. Und ich hätte auch nie mit einem Inkasso eine Ratenzahlung vereinbart. Wieso soll man denen hunderte Euros hinterher werfen, was man von einem Gerichtsvollzieher günstiger bekommt?

Wenn man Zalando über die unerwarteten Zahlungsschwierigkeiten informiert und die eine Ratenzahlung ablehnen, sind außergerichtliche Inkassogebühren ganz grundsätzlich nicht durchsetzbar. Durch die Inkassogebühren verschlimmert sich das Zahlungsproblem ja nur, es löst sich nicht in Wohlgefallen auf. Gerichte sind sich in diesem Fall einig, dass man Inkassogebühren nicht zahlen muss.

3. Was die Schufa angeht: Es könnte theoretisch einen Schufa-Eintrag geben. Aber hier muss man aufpassen, wer die Schufa als Druckmittel missbraucht ("Akzeptiere unsere nicht durchsetzbaren Gebühren, sonst gibt es Schufa"), der kriegt das von Gerichten um die Ohren gehauen. Die Frage ist, ob man sich auf solche Streits einlassen will. Oftmals wird das parallel bei der Schufa längst eingetragen.

Hier wird ja schon reichlich gestritten. Ich stimme der Antwort von @mepeisen weitgehend zu: Es ist kein Betrug, wenn Du unerwartet nicht zahlen kannst.

Es ist kann nur dann nur dann Betrug sein, wenn man vorher wusste, dass man nicht bezahlen kann oder sogar nicht bezahlen will.

Deine Lösung, auf das Inkasso zu warten, ist aber auch falsch und viel zu teuer.

Du hast ja bereits einen Teil bezahlt (damit ist das Thema Betrug übrigens spätestens erledigt). Hättest Du Zalando geschrieben, dass Du ein vorübergehendes Zahlungsproblem hast, aber selbstverständlich, wenn auch mit etwas Verzögerung auch den Rest zahlen wirst, hättest Du zumindest kein Inkasso-Unternehmen bezahlen müssen.

Ich habe zwar selbst keine Erfahrung damit, aber wenn Du dann auch wirklich in kürzeren Abständen Raten gezahlt hättest, meine ich, wären gar keine Gebühren angefallen.

Es ist kann nur dann nur dann Betrug sein, wenn man vorher wusste, dass man nicht bezahlen kann oder sogar nicht bezahlen will.

Kleine Ergänzung: Oder es hätte wissen müssen. :-)

Eingehungsbetrug wird auch konstruiert, wenn man irgendwo in einer Traumwelt ist und völlig über seinen Verhältnissen leben will mit irgendwelchen völlig abwegigen Ideen, wie man rechtzeitig zu größeren Geldsummen kommen will.

Sprich: Die Ausrede "wusste ich nicht" zieht halt nicht bei jeder Konstellation.

@mepeisen

Stimmt, aber welcher Richter wird so ein Verfahren nicht einstellen, da müsste es schon um sehr große Beträge gehen.

Die Beträge sind im Normalfall viel zu gering und der Konstruktions-Nachweis viel zu kompliziert.

Das ist schon bei "klaren" Fällen schwierig genug und oft haben die Richter dazu keine Zeit mehr.

Schönen Sonntag!

Betrug ist es nicht, aber 

  1. es wird für dich teurer
  2. deine Schufa wird schlecht, du bist nicht mehr kreditwürdig
  3. kannst nicht mehr bei Zalando bestellen
  4. bei anderen Lieferfirmen könnte es auch Probleme geben

Wenn dir das egal ist...

Was kann es denn bei Zalando so wichtiges zum bestellen geben, dass man dafür seinen guten Ruf aufs Spiel setzt und sogar straffällig wird?

@DerHans

Unsympathischer laden

@DerHans

Niemand wird hier straffällig, egal wie oft du das behauptest.

@mepeisen

Wenn ich Sachen bestelle bei denen ich weiß, das eigentlich kein Geld auf dem Konto ist, dann mache ich mich strafbar.

@webya

Mepelsen ist hier der große SCHUFA-Experte er weiß das alles scheinbar besser

@DerHans

Ich habe nichts von Schufa geschrieben, sondern habe dich hinsichtlich der Behauptung "straffällig" korrigiert.

Passt dir nicht, wenn man deine permanenten Falschantworten bei GF korrigiert? Du verbreitest hier seit Jahren nur Unsinn. Und ich werde das weiterhin korrigieren, wenn es mir auffällt, so einfach ist das.

Wer einen Schufa-Eintrag kassiert, ob zu Recht oder nicht, ist noch lange nicht straffällig und umgekehrt.

@webya

@webya Wenn du den letzten Teilsatz in einen Konjunktiv packst, wäre es sogar völlig richtig. Natürlich kann es sein, dass man sich dann strafbar macht (Eingehungsbetrug). Das bestreite ich auch nicht.

DerHans weiß, warum ich ihn korrigiere. Immer wieder verbreitet er als angeblicher Community-Experte für Recht absurden Blödsinn. Er behauptet Dinge, die einfach nur falsch sind. Die Geschichte des TE beinhaltet keinen Vorsatz und damit ist der Betrug und die Straffälligkeit für diese Diskussion aus dem Spiel.

Wenn er auf den Vorsatz hin will, dann muss man ihm als Community-Experte für Recht auch abverlangen, dass er seinen Beitrag genau so formuliert, nämlich "Natürlich kein Betrug bei unerwarteten Engpässen, aber wenn du das vorsätzlich und öfter so machst, kann da schon einmal Eingehungsbetrug draus werden."

Fakt ist, dass jemand, der eventuell etwas schludrig in Gelddingen ist und auch bestellt trotz Ebbe auf dem Konto, nicht automatisch zum Betrüger wird. Und DerHans weiß das ganz genau.

Die Frage bleibt, wieso DerHans somit bewusst ständig (ist wie gesagt nicht das erste Mal hier) Unsinn erzählt. Bleibt womöglich sein Geheimnis.

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