Inkasso Forderung! Brief schreiben

4 Antworten

Die Hauptforderung sollte vom Tisch dann bleibt das Inkassobüro bzw der Forderungsinhaber auf den Inkassogebühren sitzen

Warte nicht auf den brief sondern überweise die Deiner Meinung nach korrekte Hauptforderung plus gerundet 6 oder 7 € direkt auf das Konto des Telkos (nicht ans Inkasso) zweckgebunden ( Nur HF plus x € Verzugskosten)

Handelt es sich um einen Lastschriftrückläufer noch mal zusätzlich 4 € dazurechnen

Mental auf böse briefe einstellen

Am Besten dann noch mal posten

Hallo,  die Sache ist,  davor war die Rechnung über 200€,  ich habe paar Raten schon bezahlt,  weil ich das leider zu spät erfahren habe.  Kann ich das trotzdem so machen wie Sie gesagt haben?  

@allyn4ik

Hast du die Raten an den Gläubiger oder an die Inkassofirma bezahlt?

@Georg63

OT : Warum werde ich eigentlich immer gesiezt ? :-//

So alt bin ich doch gar nicht

@EXInkassoMA

Hahaha,  ich Sieze eigentlich Gast alle,  außer wo ich mir sicher bin,  dass der/die jenige auch jung ist :) 

Ich habe Raten an Inkasso gezahlt und meinen Berechnungen nach,  das Mobiltelefon schon abbezahlt.  Auf den Brief hat Inkasso immer noch nicht geantwortet,  also Pech für sie. 

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte senden sie mir ihre Forderung in Einzelaufstellung der zu zahlenden Positionen zu. Ohne die Einzelaufstellung kann ich die Forderung nicht bearbeiten.

Mit freundlichem Gruß

Wenn die dann ankommt, solltest du die Hauptforderung (Die zu recht erhobenen Handygebühren) bezahlen.  Plus 2,50 Euro pro verschickten Mahnbrief. Handelt es sich um einen Lastschriftrückläufer mangels Kontodeckung dann ca 6 € dazurechnen (Bankstornogebühren) .Also sagen wir mal du hast 90 Euro Handyrechnung zu bezahlen und drei Mahnbriefe bekommen. Dann überweist du 97,50 Euro an die Handyfirma.

Ganz wichtig:

Das Geld muß an den Gläubiger (die Handyfirma) überwiesen werden (Nachweis Überweisungsbeleg aufbewahren).

Auf keinen Fall etwas an die Inkassofirma überweisen !

Man teilt dem Inkassounternehmen schriftlich mit, das die Rechnung an den Gläubiger inclusive angemessener Gebühren für die Mahnungen bezahlt ist und die Sache damit erledigt ist.

Die Inkassofirma wird danach wahrscheinlich noch mehrere drohende Briefe schreiben, die man aber ignorieren kann.

Wichtig: Wenn ein Mahnbescheid (vom Gericht) kommt, muß man reagieren und dagegen in der Frist Widerspruch einlegen.

Nachdem man die Hauptforderung an den Gläubiger (hier Handyfirma) plus angemessene Gebühren bezahlt hat, hat die Inkassofirma schlechte Aussichten, weitere Gebühren einzuklagen.

Man muß halt hart bleiben, in den meisten Fällen geben die Inkassobüros irgendwann auf. Falls es doch zu einem Gerichtsverfahren kommen sollte, hat man gute Aussichten zu gewinnen, wenn man die Hauptforderung plus angemessene Kostenerstattung (2,50 Euro) pro Mahnschreiben bezahlt hat.

Ruf da einfach an und frage ob sie dir das schreiben nochmal zukommen lassen. Dazu brauchst du keinen Brief schreiben. Was die Inkasso kosten angeht hat deine Mutter unrecht. Die kosten muss immer der Schuldner zahlen. Die Inkasso musste ja erst wegen deinen säumnis beauftragt werden, daher geht es zu deinen Lasten.

Blödsinn. Die Kosten muss der Auftraggeber zahlen, und nicht der Schuldner

Und wenn der Gläubiger Dieter Bohlen beauftragt, einen Mahnbrief zu verschicken, muss er trotzdem nicht dessen Tageshonorar bezahlen. Es bleibt bei dem 1€ bis 2,50€ für Briefpapier, Porto usw.

Das ergibt sich übrigens aus §254 BGB.

Leider ist die Rechtsprechung recht inkassounfreundlich

Kommt auf den Kenntnisstand des Schuldners an 

Die Mutter hat recht

Ich würde zuerst versuchen, nochmal beim Gläubiger eine Forderungsaufstellung zu bekommen. Dann überweist du die geforderte Summe direkt auf das Konto des Handy-Unternehmens. Inkassogebühren sind natürlich Unsinn und müssen in deinem Falle nicht beglichen werden. Beschränke dich auf eine angemessene Bezahlung der sonstigen Verzugsschäden (in erster Linie max. 2,50 pro schriftlicher Mahnung)

Alternativ kannst du natürlich auch beim Inkasso darum bitten, allerdings würde ich das immer so weit wie möglich vermeiden. Falls möglich solltest du auch nicht ans Inkasso überweisen, und schon gar nicht ohne den Verwendungszweck (nur Hauptforderung und Porto) anzugeben

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