Infoscore - Willkür bei den Forderungen

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Komme aus der Inkassobranche :

"Dürfen" geht immer ;-)

Kontoführungsgebühren sind generell nicht durchsetzungsfähig :

AG Fürth (Bayern) vom 09.10.2007 Aktenzeichen: 1 M 6672/07 AG Dortmund vom 23.03.1995 Aktenzeichen: 125 C 1278/95 AG Lahnstein: Urteil vom 02.06.2009 - 20 C 595/08"

Eine Klage expl wg vorgerichtlicher Inkassogebühren aufgrund der eher inkassounfreundlichen rechtsprechung ist extrem wenig wahrscheinlich ( Link als Kompliment an Dein Postfach )

Auch wenn nicht geklagt wird solltest Du Dich auf 2 bis 3 nervende Briefe plus Telefoninkasso ( Call Agent) einstellen - Ein Vertragsanwalt könnte ebenfalls zusätzlich 1 oder 2 Briefe schreiben

Wenn Du willst formuliere ich Dir einen Antwortbrief

Das wär ja wirklich total super! Danke für deinen Vorschlag und die überaus hilfreichen Infos. Es zeigt mir, dass es doch noch eine gewisse Gerechtigkeit gibt, auch wenn man mal in Zahlungsverzug gerät, heisst das nicht, dass jede Gebühr verlangt werden darf.....

Ich hab ne Menge gelernt heute.....:-)

Nun ja, ich finde Papier ist geduldig und wenn ich zwar ein schlechtes gewissen habe, so füllt sich dadurch ja nicht mein geldbeutel, der e smir erluabt, jede x-beloiebige Summe einfach so zu bezahlen. ich nehme ein bisschen Schrieberei genr in Kauf!

@Kinderwerkstatt

"...Sehr geehrtes Infoscore Team - ich weise die Forderung vollumfänglich zurück - weitere briefe Ihres hauses sowie Ihrer Vertragskanzlei werden zu keiner Zahlung meinerseits führen - einen gerichtlichen mahnbescheid werde ich also widersprechen - ich untersage die Kontaktaufnahme per telefon ..."

Bei Infoscore handelt es sich um ein Masseninkassounternehmen mit einem Postauswurf von 70 000 Briefen wöchentlch - es ist also sehr wahrscheinlich das trotzdem noch 2 oder 3 Briefe nachgeschoben werden

Nerven Behalten oder gegebenfalls nochmal posten

Hallo,

ich habe eine Mahnung von Contipark nicht bezahlt. Folglich ein Brief von Infoscore GmbH:

  1. Hauptforderung 42,00 EUR
  2. Verzugszinsen 0,53 EUR
  3. Bisherige Mahnauslagen 7,50 EUR
  4. Inkassokosten, max. 1,3 Gebühr+ Auslagen + ggf.USt analog RVG 54,00 EUR

Habe jetzt leider nur die Punkte 1-3 bezahlt, sprich nur die Hauptforderung an die Infoscore GmbH bezahlt.

Jetzt kam ein weiterer Brief mit der Forderung die restlichen Kosten (Inkassokosten) zu bezahlen.

Meine Frage: Muss/soll ich ich die restlichen Inkassokosten bezahlen? Dürfen die soviel Inkassokosten verlangen) Wie setzten sich überhaupt die Inkassokosten zusammen, was heißt hier max, 1,3 Gebühr ...?

Viele Grüße

die Firma welche die Forderung ursprünglich innehatte, hat offenbar ein Inkassobüro eingeschaltet und nennt das Verzugsschaden. Sie wollen natürlich ihre Aufwendungen ersetzt haben , vor Gericht bekommen sie auch tatsächlich Recht. Wenn die Bank zurück gebucht hat, habt ihr eine Mitteilung über die Rücklastschrift erhalten, dazu ist die Bank gesetzlich verpflichtet. Dort standen auch die Daten vom Empfängerkonto, so daß ihr hättet den Betrag sofort nochmal anweisen können. Verhandle mit der Firma die versucht hat abzubuchen, sage, du hast es ans Inkasso überwiesen, aber die wollen ja auch leben und werden auf ihren Kosten bestehen. Deine Erfolgsaussichten: Gering. Leider.

die Firma welche die Forderung ursprünglich innehatte, hat offenbar ein Inkassobüro eingeschaltet und nennt das Verzugsschaden.

Hat sie denn die Forderung nicht mehr inne? Wenn nein, dann sind die Inkassokosten kaum ein Verzugsschaden.

Ok, das könnte hinkommen, dass wir die Rücklastschrift der Bank nicht geöffnet haben....mein Pech.

Also geht es um Mahnbeträge - ok, hab ich ja akzeptiert und auch bezahlt! Und zwar EINE der beiden unterschiedlichen Summen, die mit gleichem Datum angefordert worden.

Die Zahlung überschneidet sich mit einem weiteren Schreiben ebenfalls doppelt mit gleichem Datum und unterschiedlichen beträgen. Da sind auf einem plötzlich über 40 € mehr zu zahlen - zusätzlich zu dem bereit sgezahlten Betrag.

Das dritte Schreiben bestätigt die Zahlung, berechnet aber gebühren, doe vorher nirgends standen und vernachlässigt, dass die Zahlung fristgerecht zum 2ten mahnschreiben einging.

ich weiß, ist kompliziert, aber wnen die doch nicht in der LAge sind eine eindeutige Summe zufordern und bei zahlungseingang irgendwelche erfundenen Kosten noch zusätzlich draudszuschlagen, da muss man sich fragne, wie der Laden funktioniert. Da zahl ich ja ewig weiter, obwohl bezahlt wurde....

@Kinderwerkstatt

diese Praxis würd ich monieren, besser tut das dein Anwalt für dich, und er setzt ihren Forderungen auch angemessene und rechtmäßige Grenzen da wird ganz schnell Ruhe werden. Anwalt gehn. Bitte.

Das Gegenteil stimmt : Erfolgsaussichten sind eher hoch

Klagen expl wg vorgerichtlicher Inkassogebühren sind in den einschlägigen Urteilsdatenbanken nicht zu finden - Warum wohl ?

Ich wohne in der Oberpfalz in Weiden. Ich habe schon viel bei MediaShop bestellt und nun eine Rechnung übersehen. Jetzt kam eine Forderung von Infoscore mit saftigen Gebühren. Als erstes einmal, der geschuldete Betrag ist 62,79 - dazu sollen nun €15 Mahngebühren gezahlt werden (ich wurde 1x per email erinnert) + Inkassokosten aus Inkassoauftrag (Verzugsschaden) von €83,54 bestehend aus 1.3 Gebühr €58,50 + Auslagen €11,70 + UST €13,34. Dazu kommen noch die 4,12% Zinsen - etwa €0,50. Insgesamt ist die Forderung nun €161,78. Ist das so korrekt?

Zu tragen sind:

  • Hauptforderung
  • Mahnkosten
  • Zinsen

Gezahlt wird:

  • an den Gläubiger

Nicht zu zahlen sind

  • Inkassogebühren
  • Kontoführungsgebühren
  • Ermittlungsgebühren (scheinheilig, deine ladungsfähige Anschrift war bekannt, was gab es bitte zu ermitteln?)
  • Sonstige Kosten (wofür bitte, für Kaffee??)

Es lebt sich im allgemeinen viel besser, wenn man Inkassobüros ignoriert. Wenn eine berechtigte Forderung mal offen ist, zahle diese an den Gläubiger zzgl. der o.g. Positionen.

Inkasosbüros dürfen eine ganze Menge fordern, durchsetzen können sie davon aber kaum etwas. Allgemein geht die Rechtsprechung ehr davon aus, das Inkassogebühren entweder gar nicht zu zahlen sind, da die Einschaltung eines IB der Betreibung der Forderung nicht dienlich ist (Schadensminderungspflicht), oder die Gebühren werden begrenzt auf die Summe die ein Rechtsanwalt für die gleiche Tätigkeit gem. RVG abrechnen dürfte.


Wenn du ans Inkassobüro bezahlt hast, gibt es ein kleines Problem, denn nach § 367 BGB dürfen Inkassobüros eingehende Teilbeträge zuerst mit den EIGNENEN Kosten verrechnen, bevor die Hauptforderung des Gläubigers bedient wird.

Weiß jemand, welche Kosten und Pauschalen eigentlich geltend gemacht werden dürfen?

Die Rechtsprechung zu Inkassokosten ist vielfältig und reicht (grob zusammengafasst) von derAblehnung der Erstattungsfähigkeit bis hin zur Ertattungsfähigkeit der Kosten, die bei Beauftragung eines Rechtsanwalts entstanden wären. Auch die Auslagen wären nachzuweisen und sind nur erstattungsfähig, wenn sie notwendig sind.

Von nachweis kann ja hier keine Rede sein, oder?

ich meine die listen Kosten auf, die ich nicht mehr nachvollziehen kann und die vorher nie benannt wurden.

Mir geht es aber auch darum., dass ich jeweils 2 Schrieben mit unterschiedlichen Beträgen aber gleichem datum erhalten habe.

@Kinderwerkstatt

Von nachweis kann ja hier keine Rede sein, oder?

Nein, es handelt sich in der Regel um Fantasiegebühren, die nach dem Inkassovertrag nur dem Schuldner auferlegt werden sollen.

@jurafragen

Aber die sollten doch belegbar sein.

ich war jetzt mal frech, hab deren Schrieben alle kopiert und einen breif geschrieben mit dem Inhalt, dass ihr "Forderungsmanagement" nicht nachvollziehbar ist, weil sie unterschiedliche Beträge zum gleichen Datum rausschicken, eingegangene Zahlung zwar bestätigen, abe rnicht berücksichtigen, und in einem der parallelschreiben Kosten aufführen, die m. E. bereits in den anderen Kosten stekcen.

Was sollen denn INkassokosten sein, wenn Mahnkosten, Zinsen und "Sonstige gebühren" bereits abgerechnet wurden?

Warum fällt z. B. die Kontoführungsgebür erst an, wenn bereits ein Betrag fristgerecht beglichen wurde?

Ich habe jetzt angeboten, die 3 € nachzuüberweisen, maximal aber 15 € inkl., Mahngebühren zu entrichten, sofern sie mir diese, also 15 €, aufschlüsseln UND belegen! Ausserdem habe ich bis zur Antwort um Aussetzung der letzten Zahlfrist gebeten.

Meinen Zahlungswillen habe ich gezeigt, bereits 2 x! Wenn ich die geforderte Summe jetzt auch noch zahle, habe ich mehr als das 3-fache bezahlt, trotz Fristeinhaltung und doppelter, irreführender Forderungen!

@Kinderwerkstatt

Nichts Neues

Man versucht halt maximalen Profit einzufahren und hofft auf Unkenntnis

es geht hier um

Ursprungsbetrag 30 € Zinsen 0,40 € Mahnkosten 3,00 € Kontoführungsgebühren 12,00 € Ermittlungskosten 25,00 € Sonstige Kosten 6,70 € Inkassokosten 29,00 €

Davon standen 2 (Inkassokosten, Kontoführungsgebühren) NICHT auf dem Parallelschreiben und außerdem waren zu dem Zeitpunkt bis auf 3 € alles bezahlt. Eine nähere Aufstellung erfolgt nicht.

Mit dem Folgeschreiben werden erneut Zinsen draufgeshclagen - auch hier war schon bezahlt! Die fristgerechte Zahlung wir dnicht berücksichtigt.. Da weiß doch einer nicht was der andere tut!

Zwei Inkassounternehmen für eine Forderung?

Hallo,

ich hoffe ich finde hier Hilfe. Und zwar hab ich bei Vodafone Ende 2016 ein Handyvertrag abgeschlossen. Juli 2017 hab ich bei Vodafone zusätzlich ein DSL Vertrag abgeschlossen. Natürlich Lastschrift unterschrieben. Eigentlich sollte das beides ein Vertrag sein und am selben Tag abgebucht werden, nun leider wurde niemals dsl berechnet und abgebucht ( Kontoauszüge co Juli bis heute vorhanden das sie nie versucht haben abzubuchen). DSL sollte 25€ monatlich kosten. Ich habe Vodafone mehrmals dazu aufgefordert abzubuchen, getan haben sie es nie. November 2017 wurde dsl gesperrt. Rechnung von 100€ kam, habe aber widersprochen. Aufeinmal kam im Dezember gleich das Infoscore Unternehmen und wollte bis zum Stand Mitte Dezember knappe 200€ von mir haben. Ich habe mich mit Vodafone natürlich sofort in Verbindung gesetzt ( bis heute diskutieren wir rum). Infoscore wusste das auch, 50€ habe ich sogar als Anzahlung Infoscore überwiesen. Letzte Woche bekam ich von einem erneuten Inkassounternehmen ( Königs Inkasso GmbH ) eine erneute Kostenaufstellung von Juli bis heute mit inkassokosten in Höhe von 300€ die ich zahlen muss. Jetzt ist meine Frage, was darf Inkasso und was nicht ? Die inkassokosten bei Königs Inkasso sind 58,50€ inkassokosten,11,70€ auslagenpauschale und 12,82€ mahnkosten. Forderung von Vodafone beträgt 208,84€. Ich brauche dringend eure Hilfe. Ist das überhaupt rechtens da Vodafone nie versucht hat abzubuchen seit Juli trotz Lastschriftvereinbarung ? Auch jetzt buchen die nie ab obwohl ich jeden Monat Vodafone erneut dazu auffordere.

 

 ich Danke schon mal im Voraus.

mfg

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