Informationen über Straftäter

5 Antworten

Jein, bei Ermittlungen läßt es sich manchmal nicht vermeiden, dass Rückschlüsse auf Täter und Tat möglich sind. Setz dich in den Gerichtssaal deiner Gemeinde, denn die Sitzungen müssen öffentlich abgehalten werden.

Geh doch zu Deinen Mitbürgern und frage ob sie Straftäter sind, oder lass Dir von ihnen ein Führungszeugnis geben.

du möchtest auch nicht, wenn du eine Straftat begangen hättest, dass das ganze Dorf die wissen soll. Polizisten haben Schweigepflicht. Vor allem dann, wenn noch nicht sicher ist, ob jemand die Straftat wirklich begangen hat, das Urteil noch aussteht.

Wenn jemand eine Straftat begangen hat und Du hast Kenntnis darüber, solltest Du auch zur Polizei gehen und Dein Wissen den Beamten mitteilen. Allerdings darfst Du den "Täter" nicht als solchen oder Straftäter bezeichen, das obliegt nur einem Gericht, einen Menschen als Täter bzw. als Straftäter zu verurteilen. Wenn Du bei der Polizei vorstellig wirst, dann spreche von der "Person", aber nicht von dem "Täter" oder "Straftäter". Über Straftaten darf weder die Polizei noch eine andere Stelle Namen heraus geben. Das ist Datenschutz.

Hallo Vegetasrage,

auf garkeinen Fall dürfen vertrauliche Informationen an die Öffentlichkeit bzw. dritte Personen weitergegeben haben.

Einerseits würde das in einigen Fällen zur Selbstjustiz führen, denn bei vielen bristanten Themen wäre es vzwar verständlich aber dennoch verboten, so auch bei Vergewaltigungen, Pädophelie, Mord, Körperverletzungen, Diebstahl, Unterschlagung, Raub, usw. Die Polizei hat die Aufgabe der Gefahrenabwehr, der Ordnungswidrigkeitenverfolgung und der Straftatenverfolgung, nicht der Bürger. Sollte nun zur Selbstjustiz geschritten werden übernimmt der Bürger die ihm nicht zustehende Straftatenverfolgung und dann auch noch die Straftatensanktionierung, was die Aufgabe der Gerichte ist.
Weiterhin würde dies große Gefahren für die Täter bedeuten. Sie wären einerseits geächtet auch wenn sie ihre Strafen schon gesühnt haben, andererseits würden sie in der steten Angst leben müssen von irgendwem noch eins oben drauf zu bekommen.
Zu guter Letzt würde dies auch jeglichen Datenschutzgesetzen widersprechen, mal abgesehen von der demokratischen Grundordnung.

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