In wie weit ist es möglich eine Maßnahme vom Jobcenter abzulehnen?

13 Antworten

Sinnlose Maßnahmen kann man ablehnen. Maßnahmen die reguläre Arbeitsplätze vernichten (fast alle).  Oder bei denen man gemoppt wird (fast alle), da man der Stammbelegschaft im Wege ist.

Bei diesen sogenannten "Bildungsmaßnahmen" muß man verlangen, welche Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt denn für einen nach der "Bildungsgmaßnahme" vorgesehen ist. Meistens haben sie darauf keine Antwort. Dann ist diese "Bildungsgmaßnahme" sinnlos.

Man bekommt erst die Sanktion. Ruhe bewahren !

Zum Sozialgericht "einstweilige Anordnung" gegen Sanktion beantragen, falls man in finanzielle Not gerät. Kontoauszug-Kopie mitnehmen.

Richtervorlage ausfüllen >> Verfassungbeschwerde gegen Sanktionen. http://wir-sind-boes.de/richtervorlage-1.html

Anwälte fassen das nicht an, die wollen ihre Karriere nicht versauen. In zwei Wochen ist die Sanktion aufgehoben. :-) Aber zu den Meldeterminen immer hingehen.

Ich fürchte, dass es schwierig ist, sich gegen Massnahmen der Arbeitsagentur "zu wehren". Es gibt inzwischen Anwälte, die zu diesen Themen beraten und diese Beratungen sind auch nicht allzu teuer. Vielleicht könnte man Dir dort helfen. Viel Glück.

Erst mal kann man pro Jahr so viel maßnahmen aufs Auge gedrückt bekommen, wie der Sachbearbeiter für notwenig hält. Und wenn du keine Arbeit hast, sollte es doch egal sein, ob du da oder zu hause blöd rumsitzt oder in so einer maßnahme. Wobei eigentlich niemand, der aus seiner Arbeitslosigkeit wirklich raus möchte in solchen maßnahmen blöd rumsitzt, sondern seine Chancen nutzt. Außerdem bekommst du dein Geld vom Staat "geschenkt" und da sollte es für dich auch selbstverständlich sein, dass du dann so einfache Dinge mitmachst. Und da du ja die Chance nutzen sollte, andere Kontakte zu knüpfen, als du schon hast, ist es auch sinnvoll und absolut zu begrüßen, dass du in einem anderen Ort die Maßnahme machst. Erfahrungsgemäß beschimpfen nur die solche Leute diese Maßnahmen, die eigentlich gar nicht arbeiten wollen.

DH!

Da du schreibst,daß sich in eurem Ort auch ein Bewerbungscenter befindet, nehme ich mal an,daß es sich bei der Maßnahme,die du machen sollst,ebenfalls um ein Bewerbungstraining handelt. Fordere die Sachbearbeiterin auf,dir schriftlich darzulegen,inwiefern die entferntere Maßnahme besser für dich wäre. Dazu ist sie verpflichtet. Ich vermute,hier sollen einzelne Maßnahmeträger bevorzugt werden.

Hier soll lediglich die Statistik stimmen... Es kann nicht sein, dass man 3 std. unterwegs zu ner Maßnahme ist die keinen Nutzen bringt...

Aber das ist Amtswillkür... Ich wehre mich seit Jahren dagegen. Ich sollte jetzt auch wieder ne maßnahme machen und 2 Tage bevor ich die antreten sollte hab ich meiner Bearbeiterin meinen Arbeitsvertrag auf den tisch geknallt...

Das war der völlig egal dass ich nen vetrag habe... Die maßnahme sei wichtiger meint sie... Ich bin direkt in die obere Etage und zum Chef... Was der mit ihr gemacht weiss ich leider nicht aber scheinbar nix gutes... Seitdem hab ich nie wieder was von der alten zugeschickt bekommen

Warum sollte man dort so uneinsichtig sein,frag noch mal in Ruhe nach,aber vielleicht hat er ja Recht und es dient deinem beruflichem Fortkommen.Viele Alternativen hast du vielleicht nicht,versuch auf Biegen und Brechen selbst eine Stelle anzunehmen,dann gehst du der Rumscickerei aus dem Weg.

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