Im Aufzug stecken geblieben - wer trägt die Kosten?

16 Antworten

Was mich schon mal wundert: wieso gingen die Aufzugtüren nicht einfach wieder auf, als der Riemen sie davor hinderte, sich korrekt zu schließen? Das darf eigentlich nicht passieren. Da sollte sie mal die Hausverwaltung anrufen, was das für ein Schrottteil ist (und zumindest jetzt mal mit dem Hausmeister sprechen - er muss aber nicht rund um die Uhr auf Abruf sein ^^).

Und schließt eine Haftpflicht ab. Das ist die wichtigste Versicherung überhaupt. Auch wenn mal seinen Schlüssel verliert etc. Kostet doch nur etwa 10€ im Monat, wenn überhaupt.

Zuerst einmal ist das eine Frechheit der Leitstelle. Das zeugt davon, dass dies keine proffessionelle Leitstelle sein kann. Hierzu gibt es Vorschriften. Die eine nennt sich EN81-28 und behandelt unter anderem das Thema Notruf. Sobald ein Notruf bei einer 24/7/365 Leitstelle eingegangen ist sollte die Befreiung nach spätestens 30 Minuten eingeleitet worden sein. Funktioniert das nicht, aus welchen Gründen auch immer, wird die Feuerwehr geholt. Es geht hier immerhin um Menschenleben! Das mit der Rechnung ist eine andere Sache. Du als erst einmal fahrlässiger Verursacher wirst die Rechnung der Feuerwehr nicht tragen müssen, denn diese wird immer erst dem Betreiber gestellt. Was der daraus macht ist eine andere Sache. Das kann im ungünstigsten Fall bis zum Sachverständigen gehen der den Fall untersucht und ein abschließendes Urteil fällt. Aber was ganz anderes, die 1 1/2 Stunden im Aufzug sind fast schon Freiheitsberaubung. Und wenn dann das Gespräch zwischen dem Call Center Agent und der eingeschlossenen Person aufgezeichnet wurde, hat man sehr viel in der Hand um die Leitstelle anzuzeigen. Der Aufzug muss übrigens den Rucksackgurt nicht unbedingt erkennen. Die Lichtschranke, um die Tür wieder öffnen zu lassen befindet sich meist in Kniehöhe. Moderne Aufzüge verfügen über einen sogenannten Lichtvorhang, der so etwas verhindert. Ich würde mir erst mal keine Sorgen machen, das sollten sich eher die Leitstelle bzw. der Betreiber des Aufzuges.

Aufzug stecken bleiben ist immer ein Notfall - am besten man erzählt der Person am anderen Ende der Notfallstelle, dass man Klaustrophobiker ist und Panik hat, dann gehts schneller. Es muss immer jemand KURZFRISTIG erreichbar sein (Hausmeister, Aufzugsnotdienst), der die Eingeschlossenen schnellstmöglich befreit! Das hat auch mit der Branschutzverordnung... zu tun, weil EIngeschlossene im Brandfall nicht raus können. Ausserdem darf ein Aufzug nicht steckenbleiben, nur weil ein Rucksackriemen in der Tür klemmt --> technischer Mangel. Ich würd nicht zahlen, im Gegenteil, jemand 90 Min im Aufzug zu lassen ist Freiheitsberaubung und Körperverletzung!!!

So seh ich das auch.Die Rechnung hat die Hausverwaltung zu tragen und mindestens eine Entschuldigung ist hier nötig.Von mir würden die keinen Cent sehen,ganz im Gegenteil.Wenns frech werden zum Anwalt gehen u.auf Schadenersatz verklagen. Normal zahlen die Mieter ein Haufen Geld für die Wartung des Aufzugs.Sowas darf nicht passieren !

An die zuständige Hausverwaltung schicken, die holt es sich meines Wissens nach von der Gebäudeschutzversicherung.

wenn der techniker ,incl.an/abfahrt ca.3 std.im einsatz war,wird das sicher 160€ plus 19% pro stunde am sonntag kosten,allerdings muss ein hinweis bz. hausmeister oder ersatzperson im aufzug sein---verhandelt mit der hausverwaltung.

Inzwischen haben wir bei der Feuerwehr angerufen und die sagen, es ist eine Frechheit von der Aufzugsfirma was da passiert ist. Die sollten ganz genau wissen, dass hier ein Notfall vorliegt (weil Kinder dabei sind) und die Feuerwehr gerufen werden muss. Uns vorzugaukeln das würde Kosten verursachen sei eine Gaunerei.

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