Im Arbeitsvertrag anderer Tarifvertrag/Bruttolohn angegeben als vereinbart! Was tun?

5 Antworten

Die Einstufung nach den Grundlagen des anwendbaren Tarifvertrags ist maßgebend. Wenn ein Betriebsrat vorhanden ist,bitte den noch einmal um Überprüfung der Einstufung.

Sei froh, dass der Betrieb nach Tarif zahlt, so hast mehr als den Mindesturlaub und nach 7 Jahren, wenn du den Beruf erlernt hast, ein volles Gehalt.

Ich bin ein gelernter Bürokaufmann, mit Berufserfahrung, kann doch nicht sein, dass ich dann so wenig bekomme. Und es geht mir doch dadrum, dass es bei der Verhandlung um anderen Gehalt ging, um 1400 Netto und nicht um 1730 Brutto.

Öhm. Gehaltswünsche gibt man eigentlich immer in Brutto an.

Und wenn der Tarifvertrag den Lohn für dich bei deiner Einstufung vorsieht, dann kann man da nichts dran ändern.

Du musst übrigens antreten, der vertrag ist unterschrieben. Du kannst mit den gesetzlichen Kündigungsfristen wieder kündigen.

Sonst musst du Schadensersatz zahlen, in der Regel i.h.V. einem Monatslohn.

Bei meinem letzten Job hat der Tarifvertrag auch 3200 Brutto vorgesehen, da konnte ich jetzt auch nichts dran ändern.

Was ist jetzt dein Problem? Dann unterschreib den Vertrag eben nicht, wenn er dir nicht passt. Abgesehen davon ist das besser als gar kein Arbeitsverhältnis. Du kannst ja dort anfangen und dich nach einem besser bezahlten Job umsehen.

Du hättest deine Chefin sofort im Gespräch drauf ansprechen sollen. Rechtlich gesehen kannst du nichts machen. Erst unterschreiben und dann nicht kommen ist assozial.

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