Ich möchte meine eigenen T-shirts verkaufen, die ich designed habe. Ab welchem Betrag, muss ich Steuern zahlen und dies anmelden?

4 Antworten

Zunächst braucht man eine Gewerbeschein. 

Je nach Region kostet der unterschiedlich und es gibt befristete und unbefristete Gewerbeschein; bedeutet, in manchen Gegenden muss man in bestimmten Zeitabständen den Schein erneuern und dafür zahlen.

Bezüglich Steuern, gibt es dann da die Umsatzsteuer und die Einkommenssteuer.

Z.B. wird bis zu einem gewissen Betrag die Umsatzsteuer nicht fällig.

Ab dem ersten verkauften T-Shirt musst Du ein Gewerbe anmelden und natürlich auch Steuern zahlen.

Grundsätzlich ist jedes Einkommen steuerpflichtig. Um gewerbsmäßig deine Erzeugnisse zu verkaufen brauchst du einen Gewerbeschein.

Als erstes solltest du einen Existenzgründungskurs besuchen, um wenigstens die Grundkenntnisse zu bekommen.

Die Anmeldung eines Gewerbes ist nicht von einem Betrag abhängig. Es wird durch die Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr maßgeblich bestimmt. Ausnahmen für bestimmte Gruppen usw. sind hier wohl uninteressant.

Die Anmeldung gibt man bei der Wohnsitzgemeinde ab, wenn man von dort auch sein Gewerbe betreiben will.

Die Gewerbeämter erstatten den Finanzämtern bei Zuständigkeit Meldung. Da kommt dann der sogenannte Betriebseröffnungsbogen. Darin wirst Du aufgefordert bestimmte Schätzung abzugeben.

Das Finanzamt teilt Dir hierauf eine Steuernummer mit. Ferner wird festgestellt, ob Du Vorauszahlungen leisten musst. Für die Einkommensteuer. Bei Umsatzsteuerpflicht musst Du Umsatzsteuervoranmeldungen abgeben und die gemeldeten Beträge abführen. Das wird dann auch entsprechend kontrolliert.

Nicht nur weil es das Finanzamt erwartet, sondern weil es einfach notwendig ist, sollte heute keine Gründung mehr ohne einen qualifizierten Businessplan durchgezogen werden.

Die Quote der Abmeldungen innerhalb der Gründungsphase liegt nach meiner Schätzung bei etwa 80%. Mit der Befürchtung, dass die Erfolglosigkeit noch höher ist.

Eine hohe Zahl von diesen Abmeldungen wäre zu verhindern gewesen. Eben durch einen Businessplan. Das Ergebnis eines Planes ist, wie eine Gründung möglichst gute Chancen am Markt hat. Das hängt natürlich auch von der Qualität des Planes ab. Wer so etwas noch nie gemacht hat, hat oft auch Probleme die richtigen Konsequenzen zu formulieren. Das liegt auch darin, dass rechtliche Schlussfolgerungen nicht gezogen werden können. Oder wirtschaftliche Abläufe und Unterschiede oft kaum bekannt sind. Daher rate ich hier immer: Suche Dir jemanden, der Dich bei der Erstellung begleitet. Ich tue das bei meinen Kunden auf zwei Wegen. Eine Art Kurs über viele grundlegende Inhalte und Diskussion/Prüfung der Planung.

Danach geht es an die Umsetzung. Ausfüllen der Gewerbeanmeldung, des Betriebseröffnungsbogens. Aufbau des Verkaufs ggf. der Produktion. Also die ganzen vielen kleinen Schritte, die man eben machen muss um ein erfolgreiches Unternehmen gründen zu können. Also erfolglos können alle. Erfolgreich ist die entscheidende Geschichte.

Was möchtest Du wissen?