Ich bin der Meinung das mir vom Arbeitgeber zuviel Lohnsteuer abgezogen wurde kann das sein?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kann sehr wohl stimmen! Du schreibst ja selbst, dass es sich um zeitanteiliges Gehalt handelt, dein monatliches Brutto ist also sicher um einiges höher als 1.066 €. Nimm das Gehalt, was dir für einen ganzen Monat zusteht, gib das in den Gehaltsrechner ein und rechne die berechnete Lohnsteuer für den ersten Monat zeitanteilig hoch. Du wirst sehen, dann stimmt es...

guter Punkt!

Egal ob zeitanteilig oder nicht, du zahlst doch nicht für einen Betrag, den du gar nicht hast Lohnsteuer.

@rosequeeny

Nö, tut er auch nicht! Für sein volles Monatsgehalt würde ja noch mehr LSt anfallen.

Der Einkommensteuertarif steigt nicht linear an, sondern progressiv in Stufen. Wer also ein doppelt so hohes Gehalt hat wie ein anderer, zahlt deshalb nicht doppelt so viel Lohnsteuer. Die Gehaltsrechner im Internet können keine zeitanteiligen Gehälter berechnen, die gehen immer davon aus, dass es sich um das gesamte Monatsbrutto handelt.

ich hab das getestet was du gesagt hast ich habe mein monats brutto genommen und die lohnsteuer durch 30 tage geteilt und dann mal der anzahl der tage genommen die ich diesen monat gearbeitet habe und siehe da ich komme genau auf den betrag 117 euro in meiner gehaltsabrechnung.

ist denn das dann alles ok oder habe ich trotzdem zuviel bezahlt? Bitte noch einmal etwas genauer erklären ob das dann so ok ist oder meine firma etwas falsch gemacht hat.

danke

@ronaldinio999

aber laut gehaltsrechner müsste ich 100 euro netto mehr bekommen weil ich für einen betrag von 1066 euro nur 25 euro lohnsteuer hätte zahlen sollen und nicht 117 ?

@ronaldinio999

Du hast genau das abgezogen bekommen, was abzuziehen ist.

25 € Lohnsteuer würden einbehalten bei einem Monatsbrutto von 1.066 €, deines ist doch aber höher! Damit bist du mit deinem Monatsgehalt in einer anderen Tarifstufe als einer mit 1.066 €.

@MenschMitPlan

Und genau das ist so nicht richtig.

Daher tageweise abrechnen nur mit dem wirklich verdienten Gehalt.

Auf der Steuerkarte später steht ja auch das Jahresgesamtbrutto des tatsächlich verdienten Gehaltes und nicht was er hätte verdienen können, wenn er noch 7 Tage mehr im Monat hätte arbeiten können.

Fängt er erst am 15. an, hat er auch nur für 14 Tage die Steuer abzuführen.

Anders ist es, wenn er zuvor schon woanders gearbeitet hat.. dann wirds komplizierter..

@FaDEMION

"Fängt er erst am 15. an, hat er auch nur für 14 Tage die Steuer abzuführen."

Tut er doch. Die Monatslohnsteuer wäre ja noch höher. Wenn er angenommen, genau am 15. angefangen hat zu arbeiten, hat er die Hälfte der auf den ganzen Monat anfallenden Lohnsteuer abgezogen bekommen.

die monatlich erhobene Einkommensteuer es unter anderem von der Lohnsteuerklasse abhängig, die in ihrer Lohnsteuerkarte steht. Es gibt aber auch noch andere Kriterien wie zum-Beispiel-Freibeträge.sie brauchen sich aber keinen Kopf machen, wenn sie einen monatlich zu hohen Abzug bekommen sollten. Im Rahmen der Einkommenssteuererklärung am Jahresende werden alle erzielten Einnahmen zusammengezählt, daraus die korrekte Lohnsteuer ermittelt und mit den bisher gezahlten Summen subsumiert.

Hast du den in den Steuerrechner auch alle Angaben richtig eingegeben. Steuerklasse z.B. Hast du deinem Arbeitgeber auch die Lohnsteuerkarte vorgelegt?

Druck' das Ergebnis des Nettolohnrechners aus + leg' es deinem AG vor.

Ich einem Gespräch könnt ihr das Missverständnis sicher klären.

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