Iban und Bic an Privatpersonen weitergeben

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist natürlich richtig. Du kannst dann aber problemlos die Lastschrift zurückgehen lassen und Amazon setzt sich dann mit dem vermeintlichen Kunden auseinander.

Grundsätzlich hast du recht. Im Sinne der Datensparsamkeit solltest du deine Daten an so wenige Personen/Unternehmen weitergeben wie nötig. Manchmal ist es eben unvermeidlich, z.B. beim Arbeitgeber :-). Mein Gehalt bekomme ich doch ganz gerne überwiesen.

Ich bekomme andauernd Briefe mit Kontenangaben, nämlich von all denjenigen, die Geld von mir haben wollen. Was kann ich mit diesen Angaben anfangen außer das Geld dahin zu überweisen? Natürlich nix. Anderslautende Behauptungen sind reine Panikmache ohne jeden Grund. Wenn ich von einem Konto Geld überweisen will, brauche ich bekanntlich nicht nur IBAN und BIC, ich brauche bei Online-Zahlungen auch noch eine TAN und bei papiergebundenen Überweisungen eine passende Unterschrift. Lastschriftbuchungen andererseits kann ich jederzeit widerrufen.

Wer Panik davor hat, Kontonummern weiter zu geben, der sollte man besten auch noch bei jedem Gang vor die Tür einen Sack über den Kopf ziehen. Ansonsten könnte ihn ja jemand fotografieren und einen falschen Ausweis anfertigen lassen.

super Antwort!

Das mit dem Sack ueber dem Kopf trifft es genau.

Da könnte ja dann eigentlich jeder, der meine Daten hat, diese dort eingeben und zack Bestellungen tätigen oder?

Theoretisch ja, aber dann widersprichst du dieser Buchung, bekommst dein Geld unverzüglich wieder gutgeschrieben, und der Besteller hat ein Problem.

Denn bestätigen o.ä muss man das Konto ja in keinster Weise?

Die Bestätigung erfolgt dadurch, dass du die Abbuchung akzeptierst.

Odeg übersehe ich da irgendwas?

Ja, du übersiehst das Widerspruchsrecht des Kontoinhabers (siehe oben).

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