Hypothek aus DDR- Zeiten

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Hallo, es sollte doch kein Problem sein, Nachfahren des Erblassers, so er auch namentlich bekannt sein sollte, ausfindig zu machen.Um eine Verzichtserklärung zu erhalten. Oder einen Nachweis für bereits eingegangene Zahlungen. Wenn sie auch dazu bereit sein sollten. Sollte dem nicht so sein, reicht vielleicht ein Auszug aus dem Sterberegister vom zuständigen Amtsgericht. Die legst Du dem Grundbuchamt vor und wartest ab wie sich die Sachbearbeiter verhalten. Von den Zinsen mal abgesehen dürfte es sich nach zwei Währungsreformen um einen Betrag von ca. 1800 € handeln.

Also, wenn ich das so richtig sehe ist nur noch der Grundbuchauszug vorhanden. Hier müsstest Du auf´s Grundbuchamt gehen und Nachfragen, auf wem die Hypothek eingetragen ist. Wenn die sagen, dass sie es nicht wüssten oder keine Unterlagen haben, was auch immer. Müsstest Du einen Antrag über die Austragung der Hypothek stellen, wenn keine Erben des Gebers mehr vorhanden oder festzustellen sind, erkundige Dich über die Verjährungsfristen, u.s.w. am Besten im Grundbuchamt, denn sie sind verpflichtet Dir Auskunft zu geben wie Du verfahren musst! Das hilft Dir Kosten für einen Anwalt u.s.w. zu sparen. Im Schlimmsten Fall Müsstest Du mit dem damaligen Umtauschkurs (inkl. Zinsen) die Hälfte des Gesamtbetrages begleichen. Theoretisch müsste das Ganze aber verjährt sein. Auf alle Fälle Vorsicht (Falle) vor Anwälten!!!

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