Hundehaltung in der Mietwohnung; Gesetzesänderung

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Es gibt keine Gesetzesänderung in Bezug auf Tierhaltung in Mietwohnungen, sondern ein Urteil, welches pauschale Verbote in Mietverträgen für ungültig erklärt hat.

Der Vermieter muss ein Verbot begründen, was dann durchaus heißen kann, als Mieter muss man das Gericht in Anspruch nehmen, um zu klären, ob die Begründung hinreichend ist.

Im von Dir beschriebenen Fall wären die Aussichten gut, dass die Begründung nicht anerkannt wird. "Gewonnen" wäre damit eigentlich nichts, denn die Erlaubnis hättest Du dann immer noch nicht, und der Vermieter kann mit einer anderen Begründung kontern, und das Spiel beginnt von Neuem ...

Ja das ist auch unsere Befürchtung. Uns stört eben nur die Balkon-Begründung... Danke allen für die Antworten!!!!!! Vielleicht können wir den Vermieter mit einem Leckerli (natürlich ohne Getreide) umstimmen :) Einen Guten Start ins WE!!!

Solange die Nachbarn sich nicht über den Hund beschweren kann kein Vermieter mehr einfach so Verbieten das du einen Hund hälst :) Hatten auch das problem hat sich seeehr schnell erledigt mussten nur mit dem Anwalt kommen :D

Mit den Nachbarn würde es überhaupt keine Probleme geben... das Problem ist der Vermieter! Unsere Bedenken sind, dass wir umsonst einen Anwalt einschalten. Am Ende investieren wir Nerven und Geld für nichts und wieder nichts. War das echt so problemlos bei euch?

ich als vermieter kann es bestimmen ja/nein zu sagen, wenn andere mieter sich gestört fühlen, hast du keine -chance-, das gesetzt lässt es offen, wie der eigentümer es entscheidet, nur bei zwingende gründe, kann das -gesetz- zutreffen, und da spielt auch die -größe- des -tieres- eine große rolle, du wirst kein glück haben

Bevor dieses Urteil auf andere Fälle angewandt werden kann, muss das Urteil des Gerichtes schriftlich vorliegen. Bisher gab es nur eine Pressenotiz über das Urteil. Um es für Euren Fall evtl. anwenden zu können, solltet ihr einen Rechtsanwalt um seine Einschätzung fragen.

naja in dem gesetz steht, dass der vermieter es jetzt ausdrücklich verbieten muss, dass tiere gehalten werden. eurer tut es ja anscheinend - bzw. er muss zustimmen und das tut er in eurem fall ja nicht...=/

Klausel im Mietvertrag, wie stehen meine Chancen?

Hallo Leute.

Ich brauche dringend Unterstützung bei einer Angelegenheit zwischen mir und meinem Vermieter. 

Situation :

Ich bin vor einem Monat in meine neue Wohnung eingezogen. Mit dem Vermieter komme ich bisweilen super zurecht. 

Eingezogen bin ich ohne Tiere, da ich keine habe. 

Im Mietvertrag steht :

Zitat :

"§9 Tierhaltung 

Der Mieter darf Haustiere mit Ausnahmen von Kleintieren (Ziervögel, Zierfische usw.) nur mit zustiodes Vermieters halten. Dies gilt nicht den vorübergehenden Aufenthalt von Tieren für die Dauer bis zu 14 Tagen. Die Zustimmung kann widerrufen bzw. der vorübergehende Aufenthalt untersagt werden, wenn von dem Tier Störungen Belästigungen oder eine Gefährdung der Mitbewohner ausgehen.

Die Haltung von Hunden ist ausgeschlossen. 

Die Haltung von Katzen ist ausgeschlossen. "

(Durch Zufall habe ich allerdings auch mitbekommen, dass ein anderer Mieter hier im Haus einen kleinen Hund hat. Ob der Vermieter das weiß oder nicht, kann ich nicht sagen.)

Nun habe ich einen Todesfall in der Familie und ich möchte zwei Katzen zu mir holen, damit diese nicht ins Heim müssen. Es handelt sich um zwei Geschwister, ein Kater und eine Katze. Beide knapp zwei Jahre alt. Beide kastriert und reine Hauskatzen, die nicht rausgehen und noch nie draußen waren. Sie markieren nicht und haben in der alten Wohnung keine Schäden verursacht. Es handelt sich um zwei reinrassige Britisch Kurzhaar Katzen. 

Die Tiere sind regelmäßig beim Tierarzt und vertragen sich untereinander super. 

Ich habe eine Kaution von 1050€ bezahlt (Türen sowie Laminatboden wurden vor metunem Einzug neu gemacht).

Ich wäre natürlich bereit, direkt eine Versicherung abzuschließen, falls die Tiere doch Schäden in der Wohnung anrichten, damitudwr Vermieter nicht drauf hängen bleibt. 

Wie gut stehen wohl meine Chancen, dass ich die Katzen zu mir nehmegb kan? Kan ich das zur Not mit einem Anwalt durch setzen? Oder sagt die Klausel im Mietvertrag, dass das definitiv nicht möglich ist? 

Ich bin wirklich ratlos und verzweifelt, da die Tiere auf keinen Fall ins Heim sollen. 

Vielen Dank für eure Zeit und euren Rat! 

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trotz Einzugsermächtigung Miete nicht abgebucht

Hier ein etwas komplizierterer Fall. Person A schließt einen Mietvertrag für einen Proberaum ab und zahlt dafür auch regelmäßig die Miete ein. Nach mehreren Jahren übernimmt Person B diese Mietzahlungen. Person B steht nicht im Mietvertrag. Die Änderung der Mieteinzahlungen wird von Person A und Person B jeweils per e-mail an den Vermieter bekannt gegeben. (Person A schrieb, daß die Miete nun von B gezahlt wird, Person B schrieb, daß die Miete übernommen wird und gibt dafür eine Einzugsermächtigung). Der Vermieter gab seine Zustimmung und zog das Geld daraufhin mehrere Monate vom Konto der Person B ab. Die Bearbeiterin, die jeden Monat die Miete für den Raum abbuchte, ging im Februar in Rente und daraufhin wurde keine Miete mehr abgebucht. Es gab keine Mahnungen und ist auch niemandem aufgefallen, da es ja viele Jahre mit der Einzugermächtigung funktioniert hatte. Ein halbes Jahr später kam ein Schreiben an Person A mit dem Inhalt: 1. Wir haben von ihrem Konto den Betrag x abgebucht (da Person A im Mietvertrag steht) und 2. desweiteren stehen noch Zahlungen in Höhe y aus. Nun die Fragen:a) Wer steht für die fehlenden Zahlungen ein? Person A, die im Mietvertrag steht oder Person B, die die Zahlungen übernommen hatte. b) Ist nicht der Vermieter (trotz Personalwechsel) verpflichtet, bereits nach einer fehlenden Monatsmiete den Mieter daraufhin hinzuweisen, daß hier irgendetwas schiefläuft? c) Gibt es Fristen, innerhalb derer der Vermieter dem Mieter Bescheid sagen muß? Denn ansonsten kann er ja Jahre warten und dann utopische Summen aufrufen. (Da es ein Proberaum ist, der von vielen Leuten genutzt wird, wo auch viele Zahlungen getätigt werden, haben sich hier alle darauf verlassen, daß die jahrelangen!!! Zahlungen über die Einzugsermächtigung auch weiterhin korrekt ausgeführt werden) Und abschließend d) Kann der Vermieter einfach bei Person A abbuchen, obwohl ein Wechsel der Einzahlungen mit Genehmigung des Vermieters stattgefunden hatte?

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