Hilfsorganisation / Verein gründen?

3 Antworten

Allein, ohne jede Art von Organisation, wirst Du auf Probleme stoßen.

  1. Spenden: Natürlich können Dir Leute für den Zweck den Du verfolgst, Sachen, oder Geld schenken, aber Du kannst denen keine Spendenquittung ausstellen.
  2. Homepage: Fynnlay ich helfe Obdachlosen (nur mal als Beispiel)? Ich weiß ja nicht, ob man Dich ernst nimmt.
  3. Was Du allein gründen könntest, wäre eine gemeinnützige GmbH, oder eine gemeinnützige UG
Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Danke für die Antwort. Ich weiß halt nicht, in wieweit es für die Leute wichtig ist, eine Spendenquittung zu bekommen, außer um es natürlich absetzen zu können. Zum 2. Punkt ist es nicht so, als ob ich nicht schon Leute an der Hand hätte. Zu dem Thema habe ich bereits über 10k "Follower" und hätte schon einen Fuß in der Tür. Es ist einfach nur das "wie mach ich jetzt weiter".

Ich werde mich dann mal zum Thema gemeinnützige GmbH / UG informieren, vielleicht hilft mir das irgendwie weiter. Ich habe nur so überhaupt keine Erfahrungen damit und möchte am Ende nicht noch Probleme haben.

@Fynnlay

Du hast zu Deinem Thema 10.000 Follower und zweifelst daran 7 Leute für eine Vereinsgründung zu bekommen?

Nicht nachvollziehbar. Ich bin Kassenwart, bzw. Kassenprüfer in mehreren Vereinen. die Gründung war nie ein Problem.

@wfwbinder

Das sind aber immer noch alles fremde Leute die ich nicht persönlich kenne und deutschlandweit verteilt sind. Ich möchte eigentlich nichts aufziehen, wo mir noch jemand dazwischenredet und mir am Ende noch im Weg steht. Und ich hatte gelesen, dass dann auch noch Treffen miteinander stattfinden müssen und das gestaltet sich dann auch eben schwierig, wenn man nicht an einem Ort lebt. Das ganze soll sich schon über Deutschland/Österreich/Schweiz erstrecken.

Bevor du dich in Arbeit stürzt, solltest du ein Geschäftsmodell skizzieren, in dem du die Zielgruppe, das Bedarfspotential, die geographische Verteilung und auch das Potential an Spenden (Sach- und Finanzmittel) ermittelst.
Die Unternehmensform, die du dann zur Durchführung benötigst, ist eine Schlussfolgerung dieser Gedanken, nicht der Anfang. Möglicherweise reicht eine einfache GbR. Eine saubere Buchführung brauchst Du aber allemal.

Ja, das habe ich schon gemacht aber bevor ich irgendwas richtig angehen kann, muss ich ja doch aber wissen, welche Unternehmensform passt oder nicht? Ich beschäftige mich seit 16 Jahren mit diesem Gedanken und möchte es jetzt einfach gern mal umsetzen. Ich möchte aber am Ende des Tages keinen Ärger mit Finanzämtern oder anderen Gesetzen haben, sondern einfach nur den Leuten helfen.

@Fynnlay

Ja, ja, das Ich-wollte-doch-nur-helfen-Problem. Es ist dir gewiss klar, dass der Kapital-und Ressourcenbedarf und der Kapitalfluss die Unternehmensform bestimmt, denn daraus ergeben sich die notwendigen Garantien Dritten gegenüber. Evtl. ist auch ein eingetragener Verein oder eine Stiftung optimal sein, der aus mehrern Vorständen besteht, wenn Werte kumuliert werden, die dritten gegenüber abgesichert werden müssen. Man weiss ja nicht, was und wie viel du sammelst. Stiftung wäre so vom Schiff aus betrachtet mein Favorit, wenn ich was werthaltiges auf die Beine stellen möchte. Dann haben die Stifter auch steuerlich was davon.

sowas geht mit einem Förderverein.

Nur ich glaube du leidest unter dem Helfersyndrom. Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint.

Wow, danke für die Diagnose. Wusste nicht, dass wir uns schon so gut kennen.

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