Hilfe,zur Polizei..wie läuft das ab?

5 Antworten

Leute, 1. gar nicht hingehen. Nur eine staatsanwaltliche Vorladung ist bindend und somit obligatorisch. Die Polizei kann zwar vorladen - deren Ladung ist aber genauso viel wert wie die eines schwangeren Meerschweinchens. 2. Wenn der Staatsanwalt ruft, dann nur mit Anwalt. Wenn du keinen bezahlen kannst, beantrage Beihilfe beim Amtsgericht. Diese muss gewährt werdem. Solltest du allein zur Pozilei gehen, werden sie erkennungsdienstliche Maßnahmen treffen - Fingerabdrücke, lustige Fotos... Dies dürfen sie gegen deinen Willen nur mit gerichtlicher Anordnung. Lies dir durch, was du unterschreibst, denn oftmals legen die Cops dir einfach etwas hin, das sie berechtigt - auch wenn es widerrechtlich ist - Daten zu erheben und sie lustigerweise haftungsausschließlich zu machen. Dagegen gibt es nur den Weg der Klage. Kostet Geld - wolln wir nicht. Auch, wenn man immer gewinnt. Sollten sie die Daten widerrechtlih erhoben haben: Antrag auf Löschung! + Dienstaufsichtbeschwerde und/oder Fachaufsichtsbeschwerde.

Moin, -ab zum Anwalt,-der bekommt Akteneinsicht, dann kann der dir sagen, wie die Beweislast ist. -Also:-Morgen SOFORT Anwalt.-Dann kann der Anwalt o. du den Termin bei den Bullen absagen.- Am besten, man hat mit denen nix zu tun, - Wenn die Beweislage klar ist kannste das eh nicht selbst entkräften.-- Wenn die Beweislage schwach ist kannste dich selbst nur verplappern.---Außer seinem Namen sagt man bei denen NIX.--Am besten alles den Anwalt machen lassen.-

für sowas hab ich kein geld

So ein Brief lösen stets unangenehme Gefühle aus. Immerhin steht ja auch eine Straftat im Raume.

Allerdings brauchst Du Dich nicht zu beunruhigen, denn wenn Du mit der Sache nichts zu tun hast, dann wird Dir auch nichts passieren. Die Polizei hat einen Ermittlungsauftrag (§163 StPO) und hat alle zur Aufklärung der Straftat erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Dazu gehört auch, nicht nur be-, sondern auch entlastende Beweise zu ermitteln (§160 II StPO). Deine Vernehmung kann Dich also entlasten und gleichzeitig ein wichtigen Baustein im Ermittlungsfall liefern (nämlich dass Du nicht an der Straftat beteiligt warst).

Solltest Du Dich dennoch durch Deine Aussage nicht entlasten können (z.B. durch ein "Alibi"), kann es sein, dass weitergehende Maßnahmen erforderlich sind, um die Wahrheit zu erforschen. Dazu könnte auch eine erkennungsdienstliche Behandlung gehören, weil am Tatort Fingerabdruckspuren gefunden wurden. Nun wären Deine Fingerabdrücke mit denen vom Tatort zu vergleichen. Man wird in diesem Falle feststellen, dass Du nicht der Spurenverursacher bist.

Vielleicht beruht Deine Vorladung aber auch nur auf einem Irrtum, ein Zahlendreher, eine Namensgleichheit o.ä. Das lässt sich in der Regel schnell klären und die Sache ist für Dich erledigt.

Möglich ist auch, dass jemand Deine Personalie angegeben hat, um seine eigene Identität zu verschleiern. Dann ist es wichtig, dass Du Deine Nichtbeteiligung schnellstmöglich (und nicht erst vor Gericht) nachweist.

Solltest Du noch Fragen haben, melde Dich.

Man wird Dir einen Tatvorwurf machen und Dich dann belehren, dass Du nichts zu sagen brauchst.

Und danach braucht es nähere Angaben, um was dazu zu sagen. Geh zu einem Anwalt und sag das dort, nicht hier!

Du schreibst leider nicht, welcher Straftat Du beschuldigt wirst. Davon hängt u.a. ab, ob Lichtbilder gefertigt werden und ob Fingerabdrücke genommen werden (außerdem noch davon, ob Du schon einmal aufgefallen bist oder nicht).

Ansonsten wird Dich ein Polizeibeamter zunächst über Deine Rechte belehren und Dir genau erklären, was Dir vorgeworfen wird.

Dann steht es Dir frei, Dich zu dem Vorwurf zu äußern oder nichts zu sagen. Du kannst Dich auch von einem Rechtsanwalt zur Vernehmung begleiten und Dich vorher beraten lassen. Evtl. lässt sich die Sache schnell aus der Welt schaffen wenn Du es nicht warst, oder per Strafbefehl durch die Staatsanwaltschaft schnell erledigen.

Vorladung von Polizei zur Vernehmung als Beschuldigte?

Hallo,

Vor einigen Tagen erhielt ich von der Polizei eine Vorladung zur Vernehmung als Beschuldigter/Betroffener.

Zuerst hoffte ich ja, dass es sich um einen Irrtum handelt und jemand anderes vielleicht gegen irgendwen als Betroffener Anzeige erstattet hatte, aber eine Nachfrage per Mail ergab, dass es sich wirklich um mich handelt und ich als Beschuldigter vernommen werden soll.

Als Tatbestand ist nur angegeben: Verletzung des Briefgeheimnisses.

Kein ungefährer Zeitraum und keine weiteren Einzelheiten.

Und mir werden auch auf Nachfragen keinerlei Hinweise gegeben, was ich getan haben soll.

Weiß vielleicht jemand hier, was unter dieser Straftat außerdem dem Öffnen von Briefen noch gemeint sein kann?

Zu meinem PC oder meinem Surfstick hatte in den letzten 5 Jahren definitiv niemand Zugang. Es kann sich also eigentlich auch niemand von meinem PC aus in fremde Mailaccounts eingeloggt haben.

Wie läuft so eine Vernehmung ab?

Erfahre ich wenigstens da, was genau mir vorgeworfen wird?

Falls nicht, dann könnte ich mir den kilometerlangen Fußmarsch zur Polizei auch sparen, denn wie soll eine Vernehmung denn ablaufen, wenn der Beschuldigte nicht einmal weiß, um was es geht?

Gibt es irgendwelche Möglichkeiten für mich, dass ich schon vor dem Vernehmungstermin, der leider noch fast eine Woche entfernt ist, irgendwelche genaueren Informationen zur Straftat bekomme?

Ich weiß, dass Beschuldigte sich wahrscheinlich nicht irgendwie sollen vorbereiten können, aber andererseits ist jedem, der wirklich was getan hat, auch seine Straftat bereits vor der Vernehmung bekannt.

Also bitte, falls irgendjemand weiß, wie ich an Informationen über meine Anzeige komme, was unter dieser Anzeige allgemein zu verstehen sein könnte und wie ich verhindern kann, dass der wahre Täter mit meinen Daten weiteren Schaden anrichtet, dann wäre ich wirklich sehr, sehr, sehr dankbar.

Es geht immerhin um bis zu 1 Jahr Haftstrafe, wenn ich meine Unschuld nicht beweisen kann.

Und ich habe panische Angst, dass ich nach der Vernehmung in Untersuchungshaft lande und dann nicht mal mehr in der Lage sein werde, überhaupt nach Beweisen für meine Unschuld zu suchen.

Bin wirklich für jeden Tipp dankbar. Ich weiß ja auch nicht, ob ich nicht vielleicht irgendwann mal versehentlich eine Mail an einen falschen Empfänger geschickt habe.

Könnte ja sein, dass ich mal einen falschen Buchstaben oder so eingegeben habe.

Diese Ungewissheit und diese Angst vor dem Gefängnis machen mich fertig!

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