HILFE Vaterschaft aberkennen lassen

12 Antworten

ginge nur mit einer .. Vaterschaftsanfechtungsklage..

aber du schreibst ja.... biologischer Vater, somit ist das wohl gesichert....

das Umgangsrecht kann dein Freund verlangen, aber wenn die ex schwerwiegende Gründe (die in der Person des Erzeugers liegend, bestehend sind ) vorbringt,...Unterhaltsschulden sind kein Grund, muß er trotz Umgangsausschluß/Verbot den Unterhalt zahlen. Wenn nicht legt zwar das JA erstmal aus, aber das sind die Schulden Deines Freundes und die kommen immer zu den laufenden, zu leistenden Unterhalt, drauf....bis Kind seinen Beruf hat.

Wenn er die Vaterschaft anerkannt hat und somit rechtlich der Vater ist, dann muß er auch Unterhalt zahlen. Die biologische Vaterschaft reicht für den Unterhaltsanspruch nicht. Vielmehr dient die biologische Vaterschaft nur dazu, die rechtliche Vaterschaft zu erzeugen. Sprich er mußte zunächst die Vaterschaft mit Zustimmung der Mutter anerkennen, oder die Vaterschaft müßte gerichtlich festgestellt werden.

Mit der Anerkennung der Vaterschaft und der Stellung des rechtlichen Vaters hat der Vater auch ein Besuchsrecht. D.h. er hat das Recht das Kind regelmäßig zu sehen. Er kann auch das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Beides ist mitlerweile auch gegen den Willen der Mutter möglich, im Streitfall entscheidet das Familiengericht.

Und besteht die Möglichkeit seinerseits die Vaterschaft aberkennen zulassen?

Eine biologische Vaterschaft kann man nicht aberkennen lassen. Man ist biologischer Vater oder nicht. Die biologische Vaterschaft begründet mittlerweise ( das Gesetz ist recht neu) das Recht das Kind zu sehen.

Man kann eine rechtliche Vaterschaft anfechten, d.h. man behauptet nicht der biologische Vater zu sein und weist dies vor Gericht auch nacht. Dies muß aber innerhalb bestimmter Fristen geschehen.

Zunächst einmal hat die bloße biologische Vaterschaft rein gar nichts mit Unterhaltspflicht zu tun. Erst dann, wenn die biologische Vaterschaft durch eine Vaterschaftsanerkennung auch zur rechtlichen Vaterschaft geworden ist. Wurde die Vaterschaft denn anerkannt oder war dein Bekannter zum Geburtszeitpunkt mit der Kindsmutter verheiratet? War beides nicht der Fall, muss man dir die Vaterschaft erst einmal mittels Vaterschaftsfeststellungsklage nachweisen. Dazu wird ihr die Anwältin sicher raten und du kannst das erstmal alles auf sich zukommen lassen. Wie gesagt, alles für den Fall, dass es keine Anerkennung gibt. Nachdem sie ihm jeglichen Umgang zum Kind bislang verwehrt hat, sollte er sich auch einmal Gedanken zum Warum machen. Gut möglich, dass hier versucht wird einen x-beliebigen zum Zahlvater zu machen. Wie kommt sie denn nach 3 Jahren plötzlich drauf? Mehr zum Thema Kuckuckskinder und Kuckucksväter findest du unter www.kuckucksvater.wordpress.com

Unterhaltszahlung und Umgangsrecht haben miteinander nichts zu tun. Doch kann der Vater sich beim Anwalt erkundigen, welche Möglichkeiten er hat, damit er und sein vermutliches Kind zu ihrem Recht kommen, sich einander sehen zu dürfen. Ob er Zahlungsverpflichtet ist, sollte er ebenso sich beim Anwalt erkundigen. Hatte er die Vaterschaft schriftlich anerkannt? Wenn nicht, dann wird erst die Gegenseite nachweisen müssen, dass er der Vater ist. Ich rate jedem dazu, die Vaterschaftsanerkennung nur in Verbindung mit einem Vaterschaftstest zu machen. Es kommt zu häufig vor, dass ein Kind untergeschoben und seiner Identität beraubt wird. Also auch im Sinne des Kindes rate ich stets zum Vaterschaftstest.

mehr über das Kuckuckskindthema www.kuckucksvater.wordpress.com

Wenn er der biologische Vater ist, dann kann er die Vaterschaft natürlich nicht aberkennen lassen. Er ist und bleibt der Vater. Ob er sein Kind sieht oder nicht, hat mit dem Unterhalt nichts zu tun. Er ist unterhaltsverpflichtet. Was sagt denn das Jugendamt dazu? War er überhaupt schon dort, um eine Besuchsregelung zu vereinbaren?

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