Hilfe! Ich habe mit 16 Mahnungen von GMX bekommen und nun droht mir ein Inkasso?

5 Antworten

Also wenn du dir wirklich zu hundert Prozent sicher bist, dass du keins abgeschlossen hast, auf keinen Fall zahlen. Geh aber trotzdem nochmal alles durch, ob du nicht vllt irgendwo versehentlich irgendwo eins abgeschlossen hast. Es gibt ja leider genug versteckte Fallen, wo man nur allzu leicht reinfallen kann. Zeig das ganze auch auf jeden Fall deinen Eltern. Aber wenn du wirklich nichts abgeschlossen hast, drohen dir auch keine strafrechtlichen Konsequenzen. Wie gesagt, red auf alle Fälle mit deinen Eltern drüber und überlegt gemeinsam wie ihr weiter vorgeht.
Du kannst deinen Fall auch mal an Mimikama.at schicken, die können sowas vllt auf Wahrheitsgehalt überprüfen und dir einen Ratschlag geben, was du machen solltest.

Danke für diese umfangreiche Antwort :) Meine Eltern wissen das schon und das ich immer auf das kleine zeichen "Zum Postfach weiterleiten" immer angeklickt habe, bin ich mir sicher das ich nicht auf diese Klick Abos reingefallen bin.

Um wirksam ein Abo abzuschließen, muss man 18 sein, seine richtigen Daten - also Adresse und Bankverbindung - angeben und auf den "kostenpflichtig bestellen" Button drücken.

Eltern bescheid geben. Die erklären schriftlich, dass du keinen Vertrag geschlossen hast und selbst wenn, sie diesem ihre Zustimmung verweigern. Forderung vom Tisch.

Wurde auf die Mail reagiert? Wenn ja ist alles in Ordnung. Bestätigung schön aufheben.

Die schicken noch paar Drohbriefe und dann wars das.

Ich kenn das Problem bei GMX, beim Einloggen wird einem öft auch mal n Bild von einem schön verpackten Geschenk gezeigt und man klickt unbewusst auf "Jetzt testen!" anstatt auf "Weiter zum Postfach". Wenn dir das passiert hast du die Arschkarte gezogen. Welche E-Mailadresse hat denn der Absender der Mahnungen? xyz@gmx.de?

Ja - Arschkarte im Sinne von - Die Mail-Adresse ist futsch und man wird genervt. Zahlen braucht man nicht.

@Georg63

Durch das klicken auf "jetzt testen" bist du einen Vertrag mit der Firma eingegangen und hast den bedingungen zugestimmt.

@Ilban

Nein. Der Button ist grundsätzlich schon mal falsch beschriftet. Es gibt Gesetze, die hier einzuhalten sind und solange das nicht der fall ist, sind Verträge nichtig. Stichwort "Preisauszeichnungspflicht" und "Buttongesetz".

Die Preise werden in einem wilden Fließtext versteckt mit 3 oder 4 verschiedenen Schriftgrößen und Typen (Kursiv/Fett). Da erkennt man absolut nicht, dass es ein Abo ist und etwas kostet.

@Ilban

Liban - du hast recht - damit ist man einen Vertrag zum kostenlosen Testen des Dienstes eingegangen. Dagegen spricht ja auch nichts.

Nur die automatische Umwandlung in einen kostenpflichtigen Vertrag ist unzulässig und daher unwirksam.

Das wissen die Betreiber auch, darum bellen sie nur und beißen nicht.

@Georg63

Ich kannte diese Abofallen schon von Bekannten darum habe ich IMMER auf das klein gedruckte "Weiter zum Postfach" gedrückt.

A. ) - ignorieren ! .... und B. ) mich würde schon die runde Summe stutzig machen !!!

Das sind 100€ irgendwas und paar Cent.

Aber danke für deine Antwort

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