Hilfe bei Nebenkostenabrechnung ?

 - (Wohnung, Mietrecht, Anwalt)

5 Antworten

Es sind hier die üblichen, bzw. die in § 2 Betriebskostenverordnung genannten Kostenarten umgelegt worden.

Inwiefern diese laut vertraglicher Vereinbarung umgelegt werden dürfen, lässt sich aus der Ferne nicht einschätzen. Selbiges gilt für den Umlageschlüssel der Kosten.

Was auf den ersten Blick auffällt, sind die geringen Vorauszahlungen. Wenn ich das richtig erkenne, hast Du in dem Jahr etwas mehr als 1.000 € an Vorauszahlungen geleistet. Wenn ich das auf den Monat und die m² herunterrechne, komme ich auf einen Wert von ungefähr 1,10 €/m²/Monat.

80,00 €/Monat an Vorauszahlungen für eine 75m²-Wohnung reichen hinten und vorne nicht.

Im Schnitt sollten die Vorauszahlungen bei ca. 2,50 €/m²/Monat liegen. Es ist also keinesfalls verwunderlich, dass Du hier eine größere Nachzahlung zu leisten hast.

80,00 €/Monat an Vorauszahlungen für eine 75m²-Wohnung reichen hinten und vorne nicht.

So ist es. Das doppelte wäre realistischer gewesen da auch Heizkosten dabei sind.

Die Kosten scheinen nachvollziehbar. Mit wenigen Ausnahmen wird nach Wohnfläche verrechnet. Allerdings ist die Vorrauszahlung sehr gering, wodurch natürlich die extrem hohe Nachzahlung resultiert. Lass das durch den Mieterbund prüfen, weil wir deinen Vertrag nicht kennen.

Die Kostenarten sind umlegbar sofern vertraglich vereinbart.

Das mit der Personenzahl kann Dir nur der Vermieter erklären. Evtl. sind ja Leute gemeldet die nicht wirklich da wohnen.

Solche Informationen erhält man üblicherweise beim Mieterbund. Ich glaube kaum, dass hier jemand kostenlos deine Abrechnung prüft. Und ohne entsprechende Unterlagen ist das schon gar nicht möglich.

Hat Theiss was von prüfen geschrieben? Mieterbund kostet übrigens Geld.

@anitari

 Mieterbund kostet übrigens Geld.

...und Nerven.

Kann das kleine Bild nicht lesen. Kannst du es wo größer reinstellen u den Link senden?

Klick auf das Bild dann wird es größer.

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