Hilfe bei diesen Buchungen

3 Antworten

Zu 1 - Gegenfrage: Warum kommst Du auf Bank? Der Sachverhalt lautet doch 'bar'. Also bekommt man das Geld direkt in die Hand und nicht auf das Konto. Also per Kasse an Prov. und USt

Zu den Abgrenzung: In der Praxis würde man jetzt mal genauer auf den Vertrag gucken müssen. Aber wir können in einem Schulsachverhalt unterstellen, dass alles gemacht wird wie vereinbart.

Da ist gar nichts zu buchen. Das Darlehen soll zu einem bestimmten Termin zugeteilt werden. Eine aktive Rechnungsabgrenzung ist das auf keinen Fall. Die ist nämlich eine Forderung für eine Geldleistung, die als Vorkasse eingezogen wurde. Kfz-Steuer z.B. Du hast für 12 Monate das Recht und musst periodengerecht zuordnen. Also ARA an Kfz-Steuer.

Hier hast Du aber keine Vorkasse geleistet.

Die Forderung gegenüber der Bank entsteht zivilrechtlich. Die ist aber m.E. gar nicht zu buchen. Es wäre auch unsinnig. Immerhin hast Du zwar eine Forderung, aber Dir entsteht natürlich auch eine Verbindlichkeit in gleicher Höhe. Oder sagen wir es noch anders, wenn die Bank ihr Darlehen nicht auszahlt, dann hat sie auch kein Anrecht auf Rückzahlung, Gebühren oder Zinsen. Es sei denn, es ist was anderes vereinbart. Dann müsste es im Sachverhalt aber heißen, dass die Bank in diesem Jahr bereit stellt und wir es erst im nächsten Jahr abrufen. In so einem Fall könnte man überlegen ein weiteres Konto Bank zu eröffnen und das Darlehen zu buchen.

So nicht, weil Forderung und Verbindlichkeit noch nicht entstanden zu sein scheinen.

Warenbuchung: Der Inventurbestand muss auf dem Warenbestandskonto stehen, damit er so in die Bilanz kommt. Also muss man wissen, wie hoch der Warenbestand am 1.1. bewertet war. Die Differenz ist die Lagerleistung. Die wird über das Konto Bestandsveränderungen ausgeglichen.

Maschine: Da ist zu kurz gedacht! Was passiert hier alles? Jemand will unsere Maschine und bekommt sie auch. Also haben wir erst einen Anlagenabgang. Bis dahin müssen wir aber noch zeitanteilig die AfA berücksichtigen.

Dann ist das Bestandskonto auf Null.

Als nächstes buchen wir die Bezahlung durch den Käufer.

Also buchen wir erst AfA an Maschinen.

Der Restwert geht jetzt auf Anlagenabgang, dass ist ein Aufwandskonto.

Also Anlagenabgang an Maschinen.

Jetzt erhalten wir den Scheck. In der Buchführung gilt die Übergabe des Schecks als bezahlt. Erst wenn der Scheck von der Bank nicht eingelöst wird, dann wird es richtig schwierig. Und auch wenn wir den Scheck erst Tage später, vielleicht sogar nicht im Dezember einreichen, sondern erst im Januar. Wir buchen trotzdem: Bank an Erlöse aus dem Anlagenabgang an USt.

Hoffe Du kannst es nachvollziehen.

Sorry oben ist alles etwas verrutscht, hier sieht man es etwas übersichtlicher

600 € gehen für eine erfolgreiche Vermittlung eines Geschäftes bar ein. 

Bank an Provisionserlöse(Erfolgskonto) 600EUR ? 

Wir schließen Ende JJJ1 bei unserer Hausbank einen neuen Darlehensvertrag über 40.000 € ab. Die Auszahlung erfolgt Anfang JJJ2.

 

ARAP (Passivkonto) an Darlehensschulden 40.000EUR

Der Warenendbestand laut Inventur beträgt 36.500 €.

 ?

und aus einer anderen Aufgabe: 7. Verkauf einer gebrauchten Maschine gegen Scheck 2.400 €

Wird hier mit Bestandskonten gebucht, oder ist das ein erfolgswirksamer Geschäftsvorfall? Ich hatte ihn so gebucht: **Bank an BGA 2.400EUR** Leider geht meine Bilanz nicht auf, aber außer diesem GV bin ich mir ziemlich sicher alle richtig zu haben.

Deine Angabe sind teilweise unverständlich. Verkauf der gebrauchten Maschine z. B. Zum Buchwert? Über oder unter Buchwert. Wenn zum Buchwert, dann nur Bestandskonten. Was soll die Buchung ARAP an Darlehnsschulden? Warenendbestand ist SBK an Warenbestand. Aber, wie gesagt, Chaos.

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