Heizung effektiv regeln (Altbau) - 70qm

5 Antworten

ganz abdrehen kann auch mehr Energie brauchen wenn die Räume zu stark abkühlen. Ich denke Absenkung tagsüber wenn keiner da ist und nacht um 5° wäre noch sinnvoll. Und für die Heizkörper Thermostatventile (gibts auch elektronisch mit Zeitsteuerung), mit Ausnahme von dem Raum wo das vorhandene Raumthermostat ist

Ganz sollte die Heizung nachts nicht aus sein. Wenn es draussen sehr kalt ist, kann die Temperatur im Zimmer unter 15 Grad fallen. Es dauert dann sehr lange bis wieder eine normale Temperatur erreicht ist. Ausserdem kühlen die Wände unter den Taupunkt aus und es kann zu Schimmel kommen.

Du hast recht - Deine Mitbewohner irren.

(Wie so viele, die es dauernd hier vorschlagen, sich aber nie selbst einmal damit beschäftigt haben. Ein anderes Community-Mitglied hat es einmal mit "Energie-Esotherik" umschrieben. Physikalisch ist es jedenfalls Blödsinn.)

Die Heizkörper benötigen sonst zu viel "Energie" um all das nachzuholen, was in der "nicht geheizten Zeit" verschenkt wurde.

Bleiben wir einmal bei dem Bild: Es kann nur das "verschenkt werden", was auch da ist. Nicht mehr - wo soll es herkommen? Es ist auch nicht "all das nachzuholen "- völlig daneben.

Überlege einmal: Ihr seit 4 Tage nicht in der WG und stellt die Heizung klein. Musst Du dann die 4 Tage nachholen bzw. 4 Tage nachheizen bevor es wieder warm wird?

Richtig ist, dass Du wieder aufheizen musst und dazu Energie benötigt wird. Die benötigte Energiemenge kann aber nie größer sein als die eingesparte Energie.

Wie Ihr Eure Zeitschaltuhr programmiert hängt von Euren Nutzungsbedürfnissen ab. Je weniger und niedriger (wie in Deinem Vorschlag) desto sparsamer seit Ihr.

Das mit der Schimmelgefahr ist ein ganz anderes Fass, welches von den Esotherikern hilfsweise als Plan B vorgestellt wird. Steht aber nicht in der Frage und hat auch nichts mit der Programmierung der Zeitschaltuhr zu tun.

Schon mal was von Wärmespeicherung und daraus resultierender Strahlungswärme gehört. Wenn die Gebäudemasse auf 12°C abgekühlt ist z.B. am WE dann brauchst du anfänglich 24°C Lufttemperatur um dich mit den kalten Wänden wohl zu fühlen. Das bezeichnet man als "nachholen". Solltest du nach einer Absenkung wider erwarten bei der gleichen Raumtemperatur dich wohlfühlen sparst du natürlich. Doch das ist nicht der Fall, da der Meßpunkt der Temperatur auch eine entscheidende Rolle spielt. kalte Füße kommen ebenfalls vom "dranrumgeschraube" an den Heizkörpern durch Fallwinde. Solltest du im Bauwagen wohnen dann schalte die Heizkörper natürlich nachts ab, denn da gibt es kein Speichervolumen und Strahlungswärme.

@BauManne

Klaro - um den "vorherigen Wärme-Status" wieder zu erreichen gilt:

Richtig ist, dass Du wieder aufheizen musst und dazu Energie benötigt wird. Die benötigte Energiemenge kann aber nie größer sein als die eingesparte Energie.

Gruß

wenn man nichts dagegen hat, das man sich ins klamme bett legt.

wir ahben schon mehrere ferienwohnungen ebsucht, wo die eigentümer meinten, erst kurz vor dem eintreffen der gäste die heizung in den räumen anzudrehen.

die luft mag dann ja warm gewesen sein, aber die betten und das sofa waren kalt und man hatte probleme einzushclafen und spürte es morgens in den knochen.

@larry2010

Klaro - um den "vorherigen Wärme-Status" wieder zu erreichen gilt:

Richtig ist, dass Du wieder aufheizen musst und dazu Energie benötigt wird. Die benötigte Energiemenge kann aber nie größer sein als die eingesparte Energie.

Gruß

Unsere Wohnung ist knapp 65 qm (Altbau), Erdgeschoss, Eckhaus, Nenhaus unbewohnt - da merkt man die Kälte schon... Tagsüber, wenn wir arbeiten sind, drehen wir die Heizungen auf 1 zurück - genau wie in der Nacht. Wenn wir dann zu Hause sind, lassen wir überall die Türen auf und drehen die Heizungen auf 2 bis 3 - so können sich alle Räume (bis auf das Schlafzimmer, das bleibt zu und kühl) gleichmäßig erwärmen...

deine mitbewohner haben völlig recht.

möchtest du die heizksoten senken, zieh in einen neubau, der entsprechend energiesparend gebaut ist.

deine methode führt dazu, das die wände auskühlen, bzw. es einen zu grossen temepraturabfall gibt und die heizung dann zuviel energie braucht , um wieder auf die gewünschten temperaturen zu kommen

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