Heirat mit Asylbewerber. Nach Abschiebung ein weg doch zurück zu kommen oder zu bleiben?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Lies dir das mal durch:

http://www.schutzehe.com/data/de_data/de_leitfaden.htm

Nachdem du nicht mal sein Heimatland nennen willst, ist es wirklich schwer, dir zu helfen.

Rein theoretisch könntest du ihn ja auch dort "besuchen" und vor Ort heiraten... Ich gehe aber davon aus, dass dir das Land und seine Kultur nicht nur fremd sondern auch ziemlich unheimlich sind.

Nur gut, dass dein Verlobter völlig anders ist!

Er kommt aus Russland. Ich bin auch vor einigen Jahren aus Russland gekommen. Wir kennen uns schon länger. 

Das wird schwer werden, da ihr noch nicht lange genug verheiratet seid und somit der Verdacht der "Scheinehe" im Raum steht.

Es ist leide eine gängige Methode solch eine "Ehe auf Papier" einzugehen um so einer Abschiebung entgegen zu wirken.

Ob die Heirat hier gelingt oder nicht, ist bei einer verfügten Abschiebung unerheblich. Die Behörde kann argumentieren, du hättest damit rechnen müssen. Wenn ihr ausschließlich aus Liebe zueinander heiraten wollt, soll er darauf achten, dass er bei einer Abschiebung keine oder nur eine kurz befristete Wiedereinreisesperre erhält.

Wenn ihr verheiratet seid (Heirat in Deutschland oder Russland), kannst du hier Familiennachzug beantragen. Er muss dazu die persönlichen Voraussetzungen erfüllen (z. B. deutsche Sprachkenntnisse), um ein Einreisevisum zu erhalten. Es muss euch beiden heute schon bewusst sein, dass dies ein langer und hart erkämpfter Weg ist!

Ihr könnt wenn ihr verheiratet seid auf jeden Fall via Familienzusammenführung den Partner zu euch holen.

Die andere Möglichkeit wäre, dass Ihr in seinem Heimatland lebt.

Was möchtest Du wissen?